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Bundeskabinett Aktionäre sollen über Vorstandsgehälter entscheiden

Bei börsennotierten Unternehmen sollen Anteilseigner künftig mehr Mitspracherecht erhalten. So will es das Bundeskabinett. Anstelle des Aufsichtsrates sollen damit die Aktionäre über die Vorstandsvergütung bestimmen.
07.05.2013 - 16:51 Uhr 2 Kommentare
Aktionäre bei einer Hauptversammlung: Das Aktienrecht soll verschärft werden. Quelle: dpa

Aktionäre bei einer Hauptversammlung: Das Aktienrecht soll verschärft werden.

(Foto: dpa)

Berlin Mehr Kontrollrechte für Aktionäre gegen üppige Manager-Gehälter: Das Bundeskabinett will am Mittwoch eine Verschärfung des Aktienrechts auf den Weg bringen, teilte das Bundespresseamt in Berlin mit. Damit soll das Gewicht der Anteilseigner in der Hauptversammlung börsennotierter Unternehmen gestärkt werden.

Künftig entscheidet die Aktionärsversammlung einmal jährlich über die komplette Vergütung des Vorstands und nicht mehr wie bisher der Aufsichtsrat. Dabei sollen auch Höchstgrenzen bekannt sein, wie viel ein Topmanager maximal erreichen kann.

Eine gesetzliche Obergrenze wird es aber nicht geben. Union und FDP hatten sich erst nach der erfolgreichen Volksabstimmung gegen Gehaltsexzesse in der Schweiz und der großen öffentlichen Debatte zum Handeln entschlossen.

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    • dpa
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    2 Kommentare zu "Bundeskabinett: Aktionäre sollen über Vorstandsgehälter entscheiden"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Ich bin fast ausschliesslich in Familienunternehmen investiert weil sich sonst in vielen Fällen das Management die Taschen mit MEINEM Geld vollmacht.

      Insofern kann man Massnahmen die den Eigentümern das Recht geben die Gehälter IHRER ANGESTELLTEN festzulegen nur begrüßen.

      US Unternehmen sind mittlerweile relegrecht verpilzt mit einer parasitären Schicht die auch die Justiz unterwandert hat.

      Hr. Eisner von Disney z.B. stiehlt schon einmal 500 Millionen $ in Jahr von dem Unternehmen.

    • Aktionäre sind die Eigentümer. Da ist es nur gerecht, wenn diese auch über die Gehälter "ihrer" Angestellten entscheiden. Damit wird die Selbstbedienungsmentalität vieler scheinbarer, selbsternannten Top-Manager in Schranken gewiesen!

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