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SPD-Minister

Andrea Nahles (vorne links) stellt mit dem designierten Finanzminister Olaf Scholz (vorne rechts) Hubertus Heil, Heiko Maas, Katarina Barley, Franziska Giffey und Svenja Schulze (v. l.) vor.

(Foto: dpa)

Bundesminister Heil, Maas, Scholz, Barley, Giffey und Schulze – SPD-Team für die GroKo steht

Die SPD-Ministerriege ist komplett. Diese sechs Politiker sollen die Genossen im Kabinett Merkel vertreten.
Update: 09.03.2018 - 10:44 Uhr 18 Kommentare

Berlin Nach CDU und CSU hat auch die SPD ihre Ministerriege für die neue Bundesregierung aufgestellt. Sie schickt Olaf Scholz (Finanzen), Heiko Maas (Auswärtiges), Hubertus Heil (Arbeit/Soziales), Katarina Barley (Justiz), Franziska Giffey (Familie) und Svenja Schulze (Umwelt) ins Kabinett.

Das gaben der kommissarische Parteivorsitzende Scholz und die designierte neue SPD-Chefin Andrea Nahles am Freitag in Berlin bekannt. „Wir haben uns vorgenommen, ein gutes Team aufzustellen“, sagte Scholz, der auch Vizekanzler werden soll.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) soll an diesem Mittwoch im Bundestag zum vierten Mal zur Kanzlerin gewählt werden. Unmittelbar danach werden die neuen Minister von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue ernannt und dann im Bundestag vereidigt.

Damit hat Deutschland fast sechs Monate nach der Bundestagswahl eine neue Regierung. Nie zuvor hat die Regierungsbildung so lange gedauert.

Nahles nannte den designierten Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz einen „großen Gewinn für die Bundespolitik“. Der bisherige Erste Bürgermeister von Hamburg werde die Arbeit der SPD-Minister im Kabinett koordinieren. „Er wird diese Aufgabe wie immer umsichtig, kompetent und als guter Verhandler leisten können“, sagte Nahles.

Am künftigen Außenminister Heiko Maas würdigte sie, dass er schon als Justizminister „klare Haltung“ sowie „diplomatisches Geschick und Standfestigkeit“ bewiesen habe. Sie verwies auch darauf, dass der Saarländer Triathlet sei. „Ausdauer ist sicherlich erforderlich, die großen Konflikte lassen sich nicht immer schnell lösen.“

Maas löst Sigmar Gabriel ab, der zu den beliebtesten und erfahrensten Politikern der SPD zählt und gerne Außenminister geblieben wäre.

Das ist die Kabinettscrew der SPD

Der kommissarische SPD-Vorsitzende Scholz dankte den scheidenden sozialdemokratischen Bundesministern. Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries, Umweltministerin Barbara Hendricks und Außenminister Sigmar Gabriel hätten „große Arbeit geleistet, sie haben es sehr gut gemacht“, sagte Scholz. Die sozialdemokratischen Minister hätten „hervorragend performt“.

SPD-Mitglieder haben das Durchsickern von Informationen vor der offiziellen Bekanntgabe der SPD-Minister am Freitagmorgen kritisiert. „So viel zum Thema SPD erneuern“, schrieb der Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Landesvorsitzende in Baden-Württemberg, Lars Castellucci, auf Twitter.

Bereits am Vorabend hatte der Bundesvorsitzende der Jusos, Kevin Kühnert, sich in dem Netzwerk mit Blick auf vorab informierte Medien geäußert. „Ist morgen um 9 Uhr wie geplant Parteivorstandssitzung oder machen wir 'nen Umlaufbeschluss auf Spiegel-Online?“, fragte er. Aus den Reihen der Jusos wurde zudem Kritik laut, dass die Schlüsselressorts Arbeit, Finanzen und Äußeres an Männer gehen.

So wird Merkels viertes Kabinett aussehen
Vizekanzler und Finanzministerium (SPD)
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Olaf Scholz (59) gilt als gesetzt. Das Schlüsselressort kann als Gegenpol zum Kanzleramt gesehen werden. Der bisherige Erste Bürgermeister von Hamburg gilt als der beste Verhandler der SPD. Seit Langem verfügt er über einen guten Draht zu Fraktionschefin Nahles, die sich bewusst nicht in die Kabinettsdisziplin einbinden lässt. Eine der zentralen Fragen wird sein, wie sich Scholz gegenüber der Kanzlerin beim Thema Europa positionieren wird.

(Foto: dpa)
Familienministerium (SPD)
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Berlin-Neuköllns Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) macht bei der Eröffnung einer sanierten Schultoilettenanlage in der Hans-Fallada-Schule Fotos mit den Schülerinnen und Schülern. Giffey soll neue Familienministerin werden.

(Foto: dpa)
Justiz (SPD)
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Die bisherige Familienministerin Katarina Barley (49) gilt als „Universalwaffe“ der SPD. Sie soll sich künftig um das Justizministerium kümmern, das bislang von Heiko Maas geleitet wurde.

(Foto: AFP)
Außenministerium (SPD)
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Amtsinhaber Heiko Maas wird im Kabinett weitermachen – allerdings nicht als Justiz-, sondern als Außenminister.

(Foto: dpa)
Arbeit und Soziales (SPD)
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Nachdem Katarina Barley Justizministerin werden soll, übernimmt Ex-SPD-Generalsekretär Hubertus Heil das Bundesarbeitsministerium.

(Foto: dpa)
Umweltministerium (SPD)
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Im Umweltministerium soll Svenja Schulze, die wie Amtsinhaberin Barbara Hendricks aus NRW stammt, das Ruder übernehmen. Die 49-Jährige gilt im größten SPD-Landesverband als Hoffnungsträgerin: Sie war fünf Jahre lang Wissenschaftsministerin, nach der Wahlniederlage 2017 wurde sie Generalsekretärin. In der Bundespartei wurde sie im Dezember in den engeren Führungszirkel gewählt.

(Foto: dpa)
Kanzleramtschef (CDU)
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Kanzleramtschef soll der Merkel-Vertraute Helge Braun (45) werden. Die Kanzlerin hält große Stücke auf den Narkosearzt aus Hessen. Er ist eher ein Mann der leisen Töne. Dafür war Braun schon mehrfach als Krisenmanager im Hintergrund gefragt. In der vergangenen Wahlperiode war er als Staatsminister bei der Kanzlerin zuständig für die Bund-Länder-Beziehungen und koordinierte für Merkel die Bewältigung der Flüchtlingskrise.

(Foto: dpa/picture alliance)
  • dpa
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18 Kommentare zu "Bundesminister: Heil, Maas, Scholz, Barley, Giffey und Schulze – SPD-Team für die GroKo steht"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Die Zerstörung Europas geht weiter, zum Glück sind jetzt rund um fast nur noch Böse, das könnte das Ärgste verhindern.

  • Und nun soll sich was im Land ändern?

    Wenn schon Polizisten unter Polizeischutz gestellt werden müssen, sollten die Alarmglocken klingeln!

    7.3.18
    Polizist nach Todes-Drohungen von Arabern unter Polizeischutz
    Neubrandenburg, Mecklenburg-Vorpommern. Nach dem tödlichen Schuss auf einen Einbrecher, der ihn zuvor attackiert und verletzt hatte, sieht sich ein Polizist massiven Anfeindungen aus der arabischen Großfamilie des Täters ausgesetzt. Der Polizist steht jetzt unter Polizeischutz

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. 

  • Herr Toni Ebert 09.03.2018, 11:43 Uhr
    Na, da machen Sie den Bock zum Gärtner. Den USA haben wir eigentlich alles zu verdanken.

    1. Auf Druck der USA wurden in den 60er Jahren die Türken als Gastarbeiter zugelassen, ebenso wie Italiener, Griechen etc. Die damalige deutsche Regierung wollte das nicht. Aber da die Türkei als NATO-Partner strategisch gestärkt werden sollte, wurde das von den USA angeordnet.

    2. Die Destabilisierung Libyens erfolgte auf Wunsch der USA. IN wieweit der arabische Frühling durch die USA angeheizt wurde, ist fraglich, aber es hat in kaum einem dieser Staaten eine Verbesserung gebracht. Die alten Diktatoren wurden einfach durch genauso gewaltbereite Regierungen ersetzt. Geändert hat sich dadurch für die dortige Bevölkerung fast nichts. Das Chaos hat zugenommen. Übrigens eine Strategie der USA. Wenn Chaos herrscht, sind alle mit sich selber beschäftigt.

    3. Der IS ist nur entstanden, weil die USA die irakischen Soldaten vor die Tür gesetzt hat und nicht in den Aufbau mit einbezogen hat. Diese Soldaten, ihrem Dasein beraubt, schlossen sich Al Baghdadi an und somit dem IS an.

    4. Die Taliban wurden anfangs von den Amerikanern im Kampf gegen Russland unterstützt, danach aber von den USA fallen gelassen. Allerdings mit Waffen etc. ausgestattet. Diese haben sich enttäuscht gegen die USA und den Westen gestellt.

    Da gibt's noch ein paar Dinge mehr, aber das oben sind die erstmal wichtigsten Eckpfeiler. Die USA kann und wird uns nicht retten. Wir waren und sind es leider immer noch, nur Werkzeug für sie. Seit dem kalten Krieg sind wir nur ein vorgeschobener Aussenposten.

    Dank Trump besteht nun die Möglichkeit, sich von den USA zu emanzipieren. Die amerikanischen Truppen haben in Deutschland nichts zu suchen, die können gerne samt ihren Atomraketen nach Polen weiterziehen. Die sind ja scharf drauf.

  • Meine Zustimmung zur SPD im allgemeinen und zu den neuen Minister(innen) haelt sich
    in Grenzen. Aber wenn ich mir die Qualitaet der Kommentare (im Handelsblatt! nicht
    im Bild) anschaue, muss ich sagen, Kinder, Ihr habt nichts besseres verdient!

  • Und wieder haben sich die Deutschen eine Regierung gewählt, die Unheil über das Volk bringt. Die Umvolkung wird zur Zerstörung der Kultur führen und uns in Mittelalter zurück werfen. Es sei denn, die USA retten uns, bevor es zum Kollaps kommt.

    Man kann nur hoffen, dass uns die USA wieder aus der Schei..e ziehen wird, in die wir uns geritten haben. Damals war der Blutzoll sehr, sehr hoch für das Versagen der dt. Wähler. Ich wünsche dem Dt. Volk, dass es in diesem Fall weniger Tote geben wird.

    Mr. Trump hat ja schon, durch die Verweigerung des Handschlags eindeutig aufgezeigt, dass er die Zerstörung der Deutschen Kultur missbilligt. Die Importzölle dürften der 1. Nachschlag sein und weitere werden folgen, bis das Deutsche Volk endlich zur Vernunft kommt.

  • G. Nampf 09.03.2018, 09:53 Uhr

    Das sind halt Multi-Genies ....
    Aber es ergibt ja auch Sinn. Oder haben Sie jemals von einem Berufspolitiker auf eine Frage auch eine Antwort mit einer Aussage darin bekommen ?
    Entweder antworten sie etwas ganz anderes, oder sie ergeben sich in sinnentleerten Sätzen, ohne Substanz, ohne irgendwas, mit allgemeinen Phrasen.

    Da sie nichts können und eigentlich auch nix dazulernen (sie lernen ja nur, drumrumzureden) wird das in den nächsten jahren nicht besser.
    Deshalb kann China Europa ausplündern, Erdogan machen was er will und USA uns die Marschrichtung gegenüber Russland vorgeben.
    Eigenes Denken hindert nur am Vorwärtskommen.

    Dazu haben wir noch 600 Abnicker im Parlament, die noch weniger Ahnung und Willen für eine eigene Meinungsbildung haben. 109 von denen könnten vielleicht selber denken, lasse es aber nicht erkennen, sonst fliegen sie von den Listenplätzen und es heißt Futtertrog und überdimensionierte Pensionen ade.

  • Die Kommentare sind wieder das Beste. Armes Deutschland, kann ich zu der Bande auf dem Bild bloß sagen. Eine/r unbrauchbarer wie der/die Andere (schön gegendert, gelle).
    PS: Warum achtet denn die SPD so sehr auf das Geschlecht und die Quote, wo das doch heute frei wählbar ist? Auf, Herr Heil, umwandeln!

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. 

  • Ergänzt um die Merkeltruppe haben wir doch genau das was uns die nächsten Jahre dahin bringt wo die meisten gerne wären: Total Staat, total versorgt, total kontrolliert, total bevormundet.

    Avanti Dilettanti!!!

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