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Bundesnachrichtendienst BND-Umzug wird immer teurer

Die Kosten für den Umzug des Bundesnachrichtendienstes vom bayerischen Pullach nach Berlin liegen mittlerweile bei 1,9 Milliarden Euro. Für die in Pullach verbleibenden Mitarbeiter ist zudem ein Neubau geplant.
Der Umzug des Bundesnachrichtendienstes in die neue Zentrale in Berlin soll 2017 beginnen. Quelle: dpa
Baustelle der neuen BND-Zentrale

Der Umzug des Bundesnachrichtendienstes in die neue Zentrale in Berlin soll 2017 beginnen.

(Foto: dpa)

Berlin Der Umzug des Bundesnachrichtendienstes (BND) vom bayerischen Pullach nach Berlin wird immer teurer. Die Regierung schätzt die Gesamtkosten inzwischen auf 1,9 Milliarden Euro – das sind noch einmal etwa 450 Millionen Euro mehr als nach bisherigen Prognosen.

Dies geht aus einem aktuellen Bericht des Vertrauensgremiums von Haushaltsexperten des Bundestags hervor, der der Deutschen Presse-Agentur am Montag vorlag. Über die Kostenschätzung hatten zuvor die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichtet. Grund seien unter anderem Baumaßnahmen in Pullach.

Dem Bericht zufolge kommen zu den reinen Baukosten der neuen Geheimdienstzentrale in Berlin in Höhe von 1,04 Milliarden Euro Kosten für die Erstausstattung des Gebäudes, den Umzug und weitere erforderliche Dienstleistungen hinzu. Im letzten Bericht des Vertrauensgremiums vom Juli 2013 waren für all diese Positionen einschließlich der Verkleinerung des Standortes Pullach noch Gesamtkosten von 1,457 Milliarden Euro angegeben worden. Der Umzugsbeginn des BND ist nach Planungen der Bundesregierung für das Jahr 2017 geplant.

In Pullach werden den Angaben zufolge rund tausend BND-Mitarbeiter vor allem der technischen Aufklärung bleiben: Für sie wird nach dem Umzug der Zentrale und der starken Verkleinerung des bisher 70 Hektar großen Geländes ein Neubau geplant, für den nun eine dreistellige Millionensumme veranschlagt werde.

  • dpa
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