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Bundesparteitag Grüne attackieren „durchgeknallten“ Seehofer

Bei dem Europa-Parteitag der Grünen steht eine Kampfabstimmung bevor: Die Chefin der Grünen-Fraktion im Europaparlament tritt gegen eine Gorleben-Aktivistin an. Die Politiker äußern sich aber auch zu Seehofers Plänen.
Update: 08.02.2014 - 12:18 Uhr Kommentieren
Politiker der Grünen beim Bundesparteitag in Sachsen: Sie streben bei der Europawahl nach einem zweistelliges Ergebnis. Quelle: dpa

Politiker der Grünen beim Bundesparteitag in Sachsen: Sie streben bei der Europawahl nach einem zweistelliges Ergebnis.

(Foto: dpa)

Dresden Im Streit um die Energiewende hat der Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Anton Hofreiter, den CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer attackiert. Mit Blick auf die jüngst gestellten Bedingungen Seehofers für den von der großen Koalition beschlossenen Netzausbau sagte Hofreiter am Samstag beim Grünen-Parteitag, der bayerische Ministerpräsident sei schon wieder „durchgeknallt“. Seehofer hatte in der „Bild“-Zeitung erklärt, die Pläne für den Ausbau der Stromnetze müssten noch einmal überprüft werden. Große Stromtrassen nach Bayern müssten auf ihre Notwendigkeit und auf ihre Machbarkeit hin unter die Lupe genommen werden.

„Ja, was will er denn?“, fragte Hofreiter. Wolle Seehofer neue Kohlekraftwerke bauen oder wolle er sogar Atomkraftwerke länger laufen lassen? Beim Klimaschutz drohe ein massiver Rückschritt, warnte der Grünen-Politiker. „Es ist unsere Kernaufgabe, sich diesem Rollback entgegenzustellen - und das mit aller, aller Kraft.“

Mit der Debatte über das Europawahlprogramm haben die Grünen am Samstag in Dresden ihren Europa-Parteitag fortgesetzt. Eine Kontroverse wird über das geplante Freihandelsabkommen zwischen Europa und den USA erwartet.

Die Parteispitze plädiert hier für die Einhaltung hoher Öko- und Sozial-Standards und eine kritische Begleitung der Verhandlungen. Von der Basis kommen Forderungen nach einem kompletten Stopp der Gespräche. Spannend wird es am Nachmittag. Dann werden die Spitzenkandidaten für die Europawahl am 25. Mai gewählt.

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