Bundespräsident a.D. Wulff bekommt großen Zapfenstreich

Trotz besonderer Umstände wird Christian Wulff mit einem großen Zapfenstreich geehrt. Die Zeremonie wird voraussichtlich Anfang März stattfinden. Welche Musikstücke sich Wulff wünscht, ist aber noch nicht bekannt.
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Christian Wulff nach einer Erklärung im Dezember im Schloss Bellevue. Quelle: dpa

Christian Wulff nach einer Erklärung im Dezember im Schloss Bellevue.

(Foto: dpa)

BerlinDer ehemalige Bundespräsident Christian Wulff wird trotz der besonderen Umstände seines Rücktritts mit einem großen Zapfenstreich geehrt. Es entspreche der ständigen Praxis, dass Präsidenten, Kanzler und Verteidigungsminister beim Ausscheiden aus dem Amt mit dem militärischen Zeremoniell verabschiedet würden, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Stefan Paris, in Berlin. Verteidigungsminister Thomas de Maizière habe Wulff den Zapfenstreich angeboten und sich gefreut, dass der frühere Präsident angenommen habe. Die Zeremonie werde voraussichtlich in der Woche ab dem 5. März stattfinden.

Der große Zapfenstreich ist die höchste Form der militärischen Ehrenerweisung. Die Bezeichnung Zapfenstreich geht auf die Zeit der Landsknechte zurück, als damit abends das Signal zur Nachtruhe gegeben wurde. Auch heute noch findet die musikalische Zeremonie in der Dunkelheit umrahmt von Fackelträgern statt. Die geehrte Persönlichkeit kann drei Musikstücke auswählen, die während der Serenade als Teil des Zapfenstreichs gespielt werden. Unklar ist noch, welche Stücke Wulff sich wünscht. Karl-Theodor zu Guttenberg hatte sich nach seinem Rücktritt als Verteidigungsminister für zwei Klassiker entschieden - und „Smoke on the Water“ von der britischen Band „Deep Purple“.

  • rtr
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20 Kommentare zu "Bundespräsident a.D.: Wulff bekommt großen Zapfenstreich"

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  • Es ist ein weiteres Zeichen der sich immer stärker entwickelnden Ignoranz der politischen Kaste. Da kann einer noch soviel Dreck am Stecken haben und noch so sehr aus persönlichen Gründen seinen Posten verlassen, er bekommt seinen schmutzigen Ehrensold und seinen großen Zapfenstreich. Ich weiß bald nicht mehr, wo ich noch hinkotzen soll.

  • Zapfenstreich und Ehrensold stehen ihm zu. Schlimmer finde ich die von vielen als Steuerveruntreuung empfundene Bereicherung der NRW-Landtagsabgeordneten.

  • War'n Witz!

  • Also ich glaubs ja nicht.
    Hat Wulff überhaupt kein Gespür mehr?
    Und die wundern sich über Politiker-Verdrossenheit?
    Unsere Politiker zeigen doch jeden Tag, dass sie eigentlich nur noch Unterschciht mit dem hand zur Abzocke sind

  • Egal nun warum Wulff wirklich gehen mußte.
    Aber man sieht hier wieder seine absolute Ungeschicklichkeit, wenig Nachdenken und auch teils wenig Anstand und Charakter.
    In seiner Situation wäre es wirklich von ihm Stil gewesen, wenn er das abgelehnt hätte. Aber nein, es war sein Wunsch
    Einfach unmöglich so ein Verhalten

  • einen Zapfenstreich für den Herrn Wulff? peinlicher geht es ja kaum. Mir ist völlig schleierhaft das bestimmte Personen nicht merken das sie sich völlig zum Affen der Nation machen. Aber wie sagte doch die Frau Nahles gönnerhaft von der rosaroten Fraktion? " Von mir aus soll er das (x) kriegen". Wer nicht sein eigenes Geld ausgeben muss, schmeisst natürlich das Geld der Anderen raus, die es eigentlich auch nicht besitzen.

    Zustände sind das hier....

  • Die Katze ist aus dem Sack!

    Wie das Stabsmusikkorps der Bundeswehr
    soeben mitteilte, wünscht Wulff:

    Üb immer Treu und Redlichkeit
    Bis an dein kühles Grab,
    Und weiche keinen Finger breit
    Von Gottes Wegen ab.

    Melodie von Wolfgang Amadeus Mozart
    Text von Ludwig Hölty

  • Wo kam der denn her?

  • Die Selbstgefälligkeit der deutschen Politiker ist an Arroganz und Wählerverachtung nicht zu überbieten.
    Darüber hinaus ist doch keiner ( keine ) ernst zu nehmen.
    Es kommt einem doch die Galle hoch, wenn man die Pfaffentochter über Atomwende und noch eine Wende und noch eine Wende und noch eine Wende von der Wende quasseln hört.
    Gibt es denn keinen deutschen Mann zu dem man noch aufsehen kann?

  • Diäten und Pensionskürzung von 60 % halte ich für völlig überzogen. 53 %, wie die Griechen die Enteignung ausländischer Gläubiger vorschlagen, das ist angemessen.

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