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Bundespräsident Thierse angeblich bereits informiert Spendenskandal bei der Kölner CDU

Ist Köln ist nach der SPD nun die CDU in Sachen Spendenvergehen an der Reihe. CDU-Geschäftsführer Max Motek räumte am Dienstag gegenüber der Kölner Staatsanwaltschaft und der nordrhein- westfälischen Landespartei ein, dass Wahlkampfspenden in Höhe von 12 000 Euro (rund 6135 Euro) gestückelt worden seien.

HB KÖLN. Sein Verteidiger sagte, der Kölner CDU-Chef und Landtagsabgeordnete Richard Blömer habe Motek im Kommunalwahlkampf 1999 mehrfach anonyme Geldspenden überreicht. Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Mittwoch) berichtete, die Bundes-CDU habe bereits Bundestagspräsident Wolfgang Thierse über den Vorfall informiert.

Motek erklärte, über die Spenden von 12 000 Mark seien später fingierte Spendenquittungen an Personen ausgestellt worden, die selbst gar keine Zahlung geleistet hätten. Die Kölner CDU-Spitze war am Dienstagabend zu einer Krisensitzung zusammengekommen. Die Kölner Staatsanwaltschaft hatte bereits wegen eines Anfangsverdachts die Immunität Blömers als Landtagsabgeordneten aufheben lassen und ein Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet. Blömer selbst hat bisher alle Vorwürfe zurückgewiesen. Führende Christdemokraten gingen laut „Kölner Stadtanzeiger“ jedoch davon aus, dass Blömer von allen Ämtern zurücktreten werde.

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