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Bundespräsidenten-Debatte: FDP verärgert über Koch

Der hessische Ministerpräsident hatte sich für einen Unionskandidaten ausgesprochen. Das finden die Liberalen gar nicht nett, sind sie bei der Bundespräsidentenwahl doch das Zünglein an der Waage.

HB BERLIN. Entsprechend verärgert reagierte die FDP auf den Vorstoß von Koch für. „Es gibt keinerlei Automatismus für den Kandidaten einer Partei, auch wenn sie die größte Fraktion in der Bundesversammlung stellt“, sagte FDP-Chef Guido Westerwelle am Freitag in Berlin. Koch hatte sich für die Kandidatur des CDU-Spitzenpolitikers Wolfgang Schäuble stark gemacht.

Die FDP habe sich noch auf keinen Namen festgelegt. Sie halte sich auch die Option ausdrücklich offen, mit einem eigenen Kandidaten in der Bundesversammlung anzutreten, in der Union und FDP eine Mehrheit haben, sagte Westerwelle. Auch FDP-Vize Walter Döring wies den Koch-Vorstoß zurück. „Bei allem Respekt: Herr Koch entscheidet nicht, ob die FDP einen eigenen Kandidaten stellen wird“, sagte der baden- württembergische Landesvorsitzende am Freitag in Stuttgart.

Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel ließ in einem Brief an die Mandats- und Funktionsträger ihrer Partei Zeitpunkt und Namen einer Kandidatur für die Nachfolge von Johannes Rau offen. Die Union werde in den ersten Monaten des neuen Jahres einen Vorschlag für die Kandidatur sorgfältig vorbereiten.

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