Bundespräsidentenwahl Gauck will Volksabstimmung

Joachim Gauck möchte mehr Demokratie in Deutschland und fordert eine Debatte über Direktwahl des Bundespräsidenten. Der frühere Kandidat zum höchsten Amt im Staate sieht eine Sehnsucht der Bevölkerung nach Mitsprache in der Bevölkerung.
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HB BERLIN. Mehr Demokratie wagen - Das will auch Joachim Gauck. Der frühere Kandidat für das Bundespräsidentenamt hat zur Stärkung der Demokratie für die Einführung von mehr Mitwirkungsmöglichkeiten der Bürger ausgesprochen. Er wünsche auch eine Debatte über die Direktwahl des Bundespräsidenten, sagte der ehemalige DDR-Bürgerrechtler dem Berliner "Tagesspiegel" (Freitagausgabe). Das breite Interesse der Bürger an der Präsidentschaftswahl im Sommer habe gezeigt, dass es eine Sehnsucht der Menschen nach direkteren Formen der Mitsprache gebe.

"Wir sollten deshalb offen über eine Direktwahl des Staatsoberhauptes reden, auch, wenn es gute Gründe gibt, die für die heutige Praxis sprechen würden", erklärte Gauck. "Wir brauchen unbedingt aktivierende Elemente in der Politik." Seine größte Sorge sei, dass sich immer mehr Menschen aus der Mitte der Bevölkerung aus der Mitwirkung an der Politik verabschieden. Eine intensive Debatte darüber, ob es auch auf Bundesebene mehr plebiszitäre Elemente geben könne, sei deshalb dringend notwendig.

Gauck war Ende Juni bei der Wahl zum zehnten Bundespräsidenten im dritten Wahlgang Christian Wulff unterlegen.

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12 Kommentare zu "Bundespräsidentenwahl: Gauck will Volksabstimmung"

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  • bei der Rückkehr zur sozialen Marktwirschaft benötigen wir keinen bundespräsidenten, es ist nur ein kostenfaktor und zum Herrn Gauck ein einseitiger vorbelasteter alles mit der DDR vergleichender bürger.Wer Herr Gauck tröstet die Mütter und Väter der Mauertoten die eine Uniform der DDR Grenzsoldaten anhatten sie sind in allen verfangen was im Vergangenen liegt.Auch sie wussten wer in der DDR das sagen hatte,also aufhören herrum zu schleimen.es ist unerträglich.Das Leben war ganz einfach in der DDr genau wie jetzt funktioniere und du lebst wir können aber auch raffinierter siehe Telekom abhörskandale,Gesellschaftliche Ausgrenzung und erklären sie den jungen Menschen mal die berufsverbote der bRD im Kalten Krieg,oder die Kommunistenverfolgung,Die FDP und deren Altlasten aller drittes Reich,wollen wir wirklich aufarbeiten oder n och länger auf den Kadaver DDR kohle machen,sie wieder mich einfach nur an.

  • Wieso was ist den arbeitstechnisch in der DDR anderst gewesen als in der bRD?

    Die Frauen durften doch dort alle arbeiten gehen und haben auch die entsprechenden gleichberechtigten Möglichkeiten erhalten und genau das ist es doch was sie vertreten Frau Steer?

    in bRD können die Frauen als Ehefrauen kostenfrei gemeinschaftliche Aufgaben übernehmen.

    Andere Frauen waren überhaupt wirtschaftlich nicht definiert und wurden als Anhängsel bezeichnet und auch so behandelt, sie erhielten keine Ausbildung etc.

    Sie vertreten doch die Ansicht, dass überall Arbeitsplätze vorhanden sind und man nur zuzugreifen brauch, Frau Steer.
    Doch dies ist nicht so.
    10 Millionen ohne Arbeit in Deutschland + der leiharbeit und der ausgewanderten Hochqualifizierten + der Mensche ndie in Frührente geschickt wurden, angeblich freiwillig.

  • Die idee ist sehr zu begrüßen und sollte gleich auf alle das Volk betreffende Entscheidungen umgesetzt werden, so sollte es in einer Demokratie eigentlich sein. Hätte man das Volk entscheiden lassen über Euroeinführung oder Lissaboner EU Verfassung usw. dann würden wir jetzt wohl anders da stehen. Fordern wir unser Recht auf mehr Mitsprache in der Politik, da von unseren Volksverträtern nicht mehr zu erwarten ist, das unsere interessen gewahrt werden.

  • Wir brauchen keinen bundespräsidenten, die Milliarden können wir sparen. Als Grussaugust und Gesetzunterschreiber kann der bundestagpräsident herhalten. Reisen sollte eigentlich Westerwelle und winke winke machen liegt ihn doch auch. Aber vielleicht glaubt Gauck, dass er die nächste Wahl gewinnt wenn das Volk entscheidet. Aber wer küsst Wulff in seinem Palast wach, damit er geht? Gauck sollte lieber mal die Wahrheit über die Stasivergangenheit bundesdeutscher Politiker reden.

  • @[5] werner

    Sie müssen die beiträge richtig lesen, dann kämen Sie nciht auf die idee, dass ich gegen alles bin.
    Ganz im Gegenteil.
    ich bin nur dagegen, dass aus unserer einstigen guten Demokratie sukkzessive ein sozialistischer Staat gemacht wird, also eine DDR2.0
    also richitg lesen, dann begreifen Sie auch, was man sagt

  • Hallo Herr Gauck!?!?!? Sie sind ein Träumer. bei dieser Parteilobbyisten in der bRDDR wird es das wohl nie geben. Das Volk wird doch für solche demokratischen Züge gar nicht mehr benötigt. Was sagt denn Frau Merkohl zu ihren Anwandlu ngen?

  • Angeblich im "Namen des Volkes"?

  • [2] Margrit Steer

    weiter so Frau Steer ohne eine eigene Linie immer gegen alle! fui...

  • Aha, eine Volksabstimmung für die bundespräsidentenwahl??? Und was ist mit den wirklich wichtigen Entscheidungen? Da können wir lange auf ein beteiligung der bürger warten. Herr Gauck ist auch nur ne Marionette.

  • ich persönlich halte da recht wenig davon - Wahlkampf um ein Amt, welches eh keine reale Macht hat? besser ist die Direktwahl des bundeskanzlers, unabhängig von Mehrheiten im bundestag. Ferner:

    begrenzung auch max. zwei Legislaturperioden

    Vertreter der Regierung (Minister und Staatssekretäre) müssen ihr Abgeordnetenmandat ruhen lassen

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