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Bundesregierung USA setzen bei Friedensbemühungen für Afghanistan auf deutsche Hilfe

Heiko Maas trifft sich heute mit US-Sonderbotschafter Khalilzad. Die USA wollen mithilfe der Bundesregierung die Taliban und die afghanische Regierung an einen Tisch bringen.
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USA setzen bei Friedensbemühungen für Afghanistan auf deutsche Hilfe Quelle: dpa
Heiko Maas

Maas empfängt im Auswärtigen Amt den amerikanischen Sondergesandten für Afghanistan Zalmay Khalilzad.

(Foto: dpa)

Berlin Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) wird nach Handelsblatt-Informationen heute den amerikanischen Sondergesandten für Afghanistan, Zalmay Khalilzad, im Auswärtigen Amt treffen. Hintergrund sind die Friedensbemühungen der Amerikaner für Afghanistan, bei denen Deutschland eine wichtige Rolle spielt. Die Bundesregierung soll nach dem Willen Washingtons dabei helfen, die fundamentalistischen Aufständischen der Taliban und die afghanische Regierung an einen Tisch zu bringen. Erste Kontakte zwischen beiden Seiten gab es im Juli in Doha.

Mit den Amerikanern verhandeln die Taliban schon länger. Die Islamisten wollen erreichen, dass die westlichen Soldaten Afghanistan verlassen. Auch die US-Regierung sucht nach Wegen, ihre Truppen vom Hindukusch abzuziehen. US-Präsident Donald Trump hält wenig von teuren Auslandseinsätzen und würde sich im Wahlkampf gern dafür feiern lassen, den längsten Kriegseinsatz der US-Geschichte beendet zu haben. In Berlin herrscht die Sorge, dass sich die Amerikaner zu früh aus Afghanistan verabschieden und damit auf Spiel setzen, was beim Wiederaufbau des Landes bisher erreicht wurde.

Einheiten der Bundeswehr sind seit 2002 in Afghanistan stationiert. Mit 1300 Soldaten stellt Deutschland derzeit das zweitgrößte Kontingent internationaler Truppen. Erst im März 2019 hat der Bundestag das Bundeswehr-Mandat für die Nato-geführten Mission „Resolute Support“ um ein Jahr verlängert. Die Gewalt in Afghanistan reißt trotz der Friedensgespräche nicht ab. In der ersten Jahreshälfte wurden nach UN-Angaben fast 4000 Zivilisten verletzt oder getötet.

Mehr: Die Bundeswehr ist aktuell in elf Einsätzen außerhalb Deutschlands aktiv, die meisten Soldaten sind in Afghanistan. Die Kosten gehen in die Milliarden.

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1 Kommentar zu "Bundesregierung: USA setzen bei Friedensbemühungen für Afghanistan auf deutsche Hilfe"

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  • Bei diesem Projekt helfen wir gerne mit - auch mit Euro, wenn es sein muss. Aber im Iran
    geht sowas garnicht, wie Macron soeben erfahren hat.

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