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Bundessicherheitsrat Rot-Grün legt Rüstungsexporte auf Eis

Die Bundesregierung wird vor der geplanten Bundestagswahl am 18. September offenbar zwei große Rüstungslieferungen nicht mehr genehmigen.

HB BERLIN. Die Beratungen über die Lieferung von 103 gepanzerten Transportfahrzeugen des Typs "Dingo 2" an Israel seien von der Tagesordnung des geheim tagenden Bundessicherheitsrates abgesetzt worden, berichtete die Zeitung "Die Welt" unter Berufung auf Rüstungskreise. Auch über die von der Türkei gewünschte Lieferung von gebrauchten Kampfpanzern des Typs "Leopard 2" solle vor der Wahl nicht mehr entschieden werden.

Das Auftragsvolumen für minensicheren "Dingos" wird auf etwa 100 Mill. Euro beziffert. Der "Dingo 2" und der "Leopard 2" werden von dem Münchner Unternehmen Krauss Wegmann-Maffei (KMW) gebaut. "Die Nachricht besorgt uns", sagte ein Sprecher des Unternehmens. Von den Aufträgen seien Arbeitsplätze, Standort und Hochtechnologie abhängig. Offiziell sei das Unternehmen von der Bundesregierung aber noch nicht informiert worden. Das Auftragsvolumen von etwa 100 Euro Euro für die "Dingos" bestätigte der Sprecher nicht.

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