Bundestagswahl 2013 Özdemir hofft auf 15 Prozent plus x

Die Grünen haben ein klares Ziel für die Bundestagswahl 2013 ausgesprochen: Parteichef Cem Özdemir hat ein Ergebnis von mehr als 15 Prozent vorgegeben. So viel müsse es schon sein, damit es zur Traumkoalition reicht.
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Der Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Cem Özdemir: 15 Prozent plus x. Quelle: dpa

Der Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Cem Özdemir: 15 Prozent plus x.

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BerlinGrünen-Parteichef Cem Özdemir hat für seine Partei als Ziel für die Bundestagswahl 2013 ein Ergebnis von mehr als 15 Prozent der Stimmen vorgegeben. „Für mich ist glasklar: Die Grünen müssen bei der Wahl 2013 15 Prozent plus X holen, damit es reicht“, sagte Özdemir der Berliner „Tageszeitung“ mit Blick auf eine mögliche rot-grüne Koalition. „Denn dass die SPD ein Ergebnis wie unter Gerhard Schröder holt, halte ich für unwahrscheinlich“, fügte Özdemir hinzu. Derzeit liegen die Sozialdemokraten in Umfragen bei etwa 30 Prozent.

Özdemir sagte weiter, es gebe ein Problem für die Grünen: „Es gibt eine rechnerische Mehrheit jenseits von Union und FDP, die sich aber gegenwärtig nicht in eine politische übersetzt. Insbesondere, weil der SPD Stimmen durch die Linkspartei fehlen.“

Die Linkspartei sei aber bedauerlicherweise nicht regierungswillig und -fähig. Dazu kämen dann noch die Piraten, „an deren Einzug in die Parlamente auch manche Leute ein Interesse haben, denen es aber vor allem darum geht, einen Wechsel zu verhindern.“ Für ihn sei deshalb klar, dass es einen Regierungswechsel 2013 nur mit starken Grünen geben werde.

Kritisch äußerte sich Özdemir im Rückblick zu den Steuerbeschlüssen der ersten rot-grünen Koalition von 1998 bis 2005. „Sie können sicher sein: Solche Fehler macht man nur einmal“, sagte der Grünen-Chef. SPD und Grüne hatten in ihrer Regierungszeit unter anderem den Spitzensteuersatz massiv gesenkt. Inzwischen wollen die Grünen den Spitzensteuersatz wieder von derzeit 42 auf 49 Prozent erhöhen und zudem eine Vermögensabgabe einführen. Özdemir kritisierte eine zunehmende Umverteilung in Deutschland: „Niedrigverdiener befinden sich in Deutschland in einer katastrophalen Situation und Hartz-IV-Bezieher werden auf Dauer abgehängt.

 

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33 Kommentare zu "Bundestagswahl 2013: Özdemir hofft auf 15 Prozent plus x"

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  • Gott bewahre uns vor der Armee der Sozialpädagogen und Theaterwissenschaftler.

  • Auf so einen Unsinn erwarten Sei aber keine Antwort, oder?

  • S T I M M T !

    Ihr Text ist ein VOLLTREFFER!

  • "Wie kann man eigentlich so voller Hass auf alles Deutsche sein?"

    Ich wüsste nicht, warum Frau Roth "alles Deutsche" hassen sollte und denke mal, ihre Suada basiert auf einer Projektion, in der _Sie_ alles, wovon Sie keine Ahnung haben, hassen müssen, weil Sie es nicht verstehen.

    Ich tue mir - als Mann ja allgemein durchaus ab und an nicht leicht mit der überbordenden Fröhlichekit von Frau Roth, aber dann gucke ich mir kurz die deutsche Griesgrämigkeit von Renate Künast an - und kann mit dem Gemüt von Frau Roth ganz gut leben.

    Aber, da kann man es Ihnen wahrscheinlich auch nicht recht macht: Wenn Politiker den ganzen Tag mit einem Besen im Hintern rumlaufen, sich verstellen, diese unfassbar langweilige Politikersprache benutzen, beklagen Sie wahrscheinlich genau dies. Tut eine Person dies nicht, ist Ihnen das auch nicht recht. Das ist eine klassische Sackgasse und ab sofort können Sie nur noch mit dem Kopf gegen die Wand. Fragt sich, was länger hält.

    Die, die "das Deutsche" hassen, nennt man übrigens "Antideutsche". Das ist ein extrem linker Flügel der autonomen Bewegung, extrem philosemitisch (wie PI <gg>), rechthaberisch wie Sie und ebenso quantité negligable.

    Ich denke mal, Sie stehen da in einem Nebel und greifen nach Schatten - aber wirklich wissen, wovon Sie reden: Fehlanzeige. Nur bornierte, aber sorgsam gepflegte Vorurteile. Halt genau das, was Grüne an Deutschland _nicht_ mögen: rechthaberische Dummheit bis zum Untergang und darüber hinaus.

  • @Energieelite

    "Sie wählen grün , weil sie alle anderen hassen"

    Ich weiss ja nicht, was in Ihrem Schädel so abgeht, aber - übertragen Sie mal bitte Ihre niederen Instinkte nicht auf Ihre Mitmenschen - so etwas wie Hass, Neid, Missgunst und was sonst noch in Ihnen hochkocht, ist mir fremd.

    Ich wähle grün, weil das seit Existenz der Partei die einzige Partei ist, die _ansatzweise_ das will, was ich auch will: einen emanzipierten Bürger, für den Fragen der Umwelt kein "Gedöns" ist.

    Nach 30 Jahren kann ich jedenfalls sagen, daß "meine" Partei mit der Wahl ihrer Themen von Anfang an richtig lag.

    Auf der anderen Seite bin ich unglücklicherweise in meinen Forderungen nach einer offenen Gesellschaft an einigen Punkten erheblich weiter als die Grünen, was vielleicht daran liegt, daß ich seit 3 Jahrzehnten Programmierer bin und das das Verständnis der Welt als komplexes aber _rationales_ System, in dem es kein GUT & BÖSE gibt, sondern nur _Problemlösungen_.

    In Ihnen schwingt so ein bißchen die deutsche Rechthaberei und die Bush'sche Schwarzweissseherei mit, die mir allerdings komplett fremd ist: Sie wollen Recht haben - ich will ein Problem zunächst verstehen und dann _lösen_.

    Armes Deutschland? Stimmt, wir haben _EUCH_ an der Backe und damit immer ein paar Idioten auf der Bremse.

  • Mit Sicherheit.
    Ich habe ohnehin manchmal den verdacht, die Grünen erhalten Geld von Erdogan für ihre absolute deutschfeindliche Politik

  • Jungfrau dürfte die ganz sicherlich nicht mehr sein. Dei hatte doch mal einen türksichen Freund, daher ja auch die Villa in der Türkei.
    Aber der hat sich dann wieder von ihr getrennt. Was für ihn spricht.
    Wenn ich diese Schnepfe shee, schmeckt mir mein Essen nicht mehr
    Wie kann man eigentlich so voller Hass auf alles Deutsche sein?

  • Allervollste Zustimmung zu Ihren guten Beitrag.

  • an R2D2
    nein da irrst du dich,das ist nicht die Willenstärke von
    Claudia Roth der Grund für die Jungfräulichkeit, sondern ausschließlich der gute
    Geschmack von uns Männern !!!

  • So viel müsse es schon sein, damit es zur Traumkoalition reicht (Zitat)

    Träume darf man schon haben, und nicht umsonst heißt Traum deshalb auch Traum. Ja, nun – wo sind eigentlich die ca 15% geblieben, die die FDP mit ihrer Politik einfach so verspielt hat und um nun andere jetzt geifernd „buhlen“? Diese können ja nicht so einfach verschwunden sein. Mal sehen- wo sie auftauchen. Inzwischen kann ja Cem Özdemir einmal schon die Glaskugel drehen und befragen. Aber wenn es so ähnlich wie in der Berliner Wahl ablaufen sollte, darauf darf man bei der kommenden Schleswig-Holstein Wahl dann wirklich gespannt sein. Piraten kommen nämlich ursprünglich aus Küstenregionen- und früher hatten sie einen Vorsitzenden, der hieß Klaus Störtebecker– aber die Leute von heute „seeräubern“ ja nicht mehr? Was bei Politikern durchaus nicht so ganz selbstverständlich ist.

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