Anti-Euro-Partei Ade AfD?

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Experten sehen gute Chancen bei der Europawahl

AfD vs. CDU: Der hitzige Zoff um den Euro

Frauke Petry sieht das Scheitern an der Fünf-Prozent-Hürde nicht als Beinbruch. „Verlieren gehört dazu. Deswegen haben wir in der Führung schon vor der Wahl über Szenarien diskutiert, wie es weiter geht, wenn wir nicht in den Bundestag einziehen.“ Einen Wechsel an der Parteispitze werde es nicht geben. „Wir machen mit Bernd Lucke, Konrad Adam und mir an der Spitze weiter,“ sagt Petry. Außerdem könne die Partei jetzt für administrative Tätigkeiten Mitarbeiter einstellen und sich so personell besser aufstellen.

Trotz der schwierigen Ausgangslage räumen Experten der AfD durchaus gute Chancen ein, im Mai 2014 den Einzug ins Europaparlament zu schaffen. Anders als bei der Bundestagswahl reichen zum Einzug ins Europaparlament bereits drei Prozent der Stimmen.

„Ich denke nicht, dass es eine Eintagsfliege ist, die sofort wieder verschwindet“, sagt Politik-Professor Oskar Niedermayer von der Freien Universität Berlin. Für eine mittelfristige Perspektive der AfD spreche, dass bei der Europa-Wahl die Euro-Rettung und damit das zentrale Thema der Partei deutlich stärker im Vordergrund stehen werde. Auch verschaffe das gute Abschneiden bei der Bundestagswahl der Partei öffentliche Gelder. „Das heißt, sie hat die Ressourcen, um weiter organisatorisch bestehen zu können“, erklärt Niedermayer. Die AfD sei zudem in allen 16 Bundesländern relativ gut organisiert. Um längerfristig Erfolg zu haben, müsse sich die AfD aber thematisch breiter aufstellen und vom rechten Rand abgrenzen.

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142 Kommentare zu "Anti-Euro-Partei: Ade AfD?"

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  • Klasse! Genau so ist es mit unserem tolen Export. Ein Supergeschäft, wenn wir unsere gelieferten Waren an die Südländer auch gleich selber zahlen.

  • AfDByeBye
    Wenn man der Meinung ist, dass man einer zur Wahl zugelassenen Partei keine Plattform geben darf, dann ist man gegen Meinungsfreiheit und für Diktatur. Die AfD ist dafür, dass man solche Meinungen vertreten darf, das sind die kleinen aber feinen Unterschiede.

    Den Satz "lass endlich Hirn regnen" kann ich voll unterstützen

  • Wenn Sie sich als Köter sehen, ganz meine Meinung. Die AfD wird nicht mit der Karawane weiterziehen, sondern bei den nächsten Wahlen in die entsprechenden Parlamente bzw. Gremien einziehen. Meine Stimme hat die Afd. Die sogen. etablierten Parteien werden noch große Augen machen, wenn sie nicht mehr, so wie bisher, ihre Pfründe unter sich aufteilen. Die derzeitige Opposition, bzw. das was sich so nennt, hat im letzten Bubdeswahlkampf bewiesen, dass der Wahlkampf zwischen der sog. Opposition und der letzt. Regierung eine riesiges Bauerntheater bzw. eine Farce war. Bei den Euro-Rettungsschirme haben sie doch mit zugestimmt. Was soll dann der Angriff auf Fr. Merkel? Es ist höchste Zeit, dass die Nichtwähler, wie ich endlich bei der Wahl eine Alternative hat * die Alternative für Deutschland * nämlich.

  • @hafnersp
    Sie können die Kommentare, die ich hier und auf anderen Foren verbreite - übrigens nicht unter einem Phantasienamen - lesen und mir dann erklären, was das mit „herumpöbeln“ zu tun hat.

    Das Wort "entartet" steht im Duden, es ist also Bestandteil der deutschen Sprache und wird auf vielen Gebieten verwendet – nicht nur in der Medizin, sondern auch in den Naturwissenschaften Physik und Chemie. Man kann natürlich alle Worte streichen, die von den Nazis verwendet wurden, aber dann wird der Duden so dünn, dass wir auf eine andere Sprache ausweichen müssten.

    Man kann das Wort selbstverständlich auch auf den Deutschen Bundestag anwenden, wenn die gewählten Volksvertreter über extrem wichtige Fragen abstimmen und nachweislich nicht einmal wissen, worüber sie abstimmen. Die Abgeordneten haben Verpflichtungen in Höhe von zwei Bundeshaushalten abgenickt.

    Die AfD ist nicht auf dem Stand von 1933. Damals ging es z.B. um Kommunisten und Juden. Mir ist nicht einmal klar, warum die Nazis was gegen Juden hatten. Jedenfalls ist es mir völlig egal wer welcher Religion angehört. Ich denke, dass der Kommunismus eine feine Sache wäre, dass er aber für die Menschen dieser Welt nicht machbar ist.

    Dass die AfD eine Sekte ist, um die sich der Verfassungsschutz kümmern sollte ist ein heftiger Vorwurf. Die AfD steht fest auf dem Boden des Grundgesetzes. Wenn diese Partei vom Geheimdienst überwacht wird, dann ist Deutschland kein Rechtsstaat mehr.

  • @prinzeugen
    Die AfD ist eine liberale Partei, nicht links, nicht rechts, aber ich denke nicht, dass sie die Klientel der FDP vertreten wird.

  • @Eurowahn
    Die Behauptung, dass Portugals Richter kriminell sind, halte ich solange für absurd, bis sie bewiesen ist. Das Portugal gar nichts muss, ist richtig. Es muss auch keine Hilfe annehmen. Wenn es doch um Hilfe ersucht, dann muss es sich den Bedingungen der Helfer unterwerfen. Allerdings halte ich Merkels Sparkurs nicht für hilfreich.

    Hilfreich wäre der Kurs der AfD. Wenn ein Land den Euro nicht verträgt, dann soll es selber austreten. Im Gegenzug könnte zumindest Deutschland die Schulden erlassen und zusätzlich helfen.

  • @elly
    Ich war nie ein Freund von Filbinger, aber er hat in seiner Zeit als Ministerpräsident sicher nicht alles falsch gemacht. Die Christenheit hat einem Paulus verziehen, dass er zuvor ein Saulus war. Filbinger wurde vielleicht nicht gezwungen, Militärrichter zu sein, aber keine Armee der Welt lässt sich im Krieg Deserteure oder "Feigheit vor dem Feind" gefallen. Ich kann nicht beurteilen, ob Filbinger die Möglichkeit hatte, kurz vor Kriegsende "milder" zu urteilen. Sicher ist, dass die meisten Deutschen mitgemacht haben, manche aus Verblendung manche aus Angst. Man sollte andere nur verurteilen, wenn man beweisen kann, dass man selbst anders gehandelt hätte. Die Zahl der Mutigen ist überschaubar und Mut muss man manchmal mit dem eigenen Leben bezahlen.

    Die AfD ist nicht gegen den Euro, sie meint aber, dass Deutschland den Euro nicht braucht und dass er anderen Ländern schadet. Die AfD ist vor allem dagegen, dass die EU auf dem Weg in die Diktatur ist. Das hat bereits Wirkung gezeigt, Brüssel will sich zurücknehmen.

    Es stimmt, dass beim Geld die Freundschaft aufhört, aber Deutschland hat allen Grund, den Griechen zu helfen – den Griechen, nicht den Banken.

    Ansonsten meine ich, dass Sie mit Ihrer Einstellung eigentlich nur die AfD wählen können.

  • @netshadow
    Schön, dass Sie für Volksabstimmungen auf Bundesebene sind. Auf Landes- und Gemeindeebene sind sie schon bisher und nicht nur in Bayern möglich. In Baden-Württemberg hat man z.B. über Stuttgart 21 abgestimmt, obwohl es eigentlich formal nicht zulässig war.

    Die AfD will nicht die Steuern ermäßigen oder erhöhen, ihr geht es um Vereinfachung der Gesetze. Vorbild wäre das Modell des Verfassungs- und Steuerrechtlers Paul Kirchhof.

    Die AfD hat zwar nicht gesagt, "wie so was von statten gehen soll", aber sie will direkte Demokratie nach schweizer Vorbild. In der Verfassung der Eidgenossen findet man in Kapitel 2, "Initiative und Referendum" entsprechende Gesetze.

    Die AfD fordert ein einheitliches Schulsystem, das sich am besten System orientiert. Wenn es soweit ist, wird man Experten mit der Ausarbeitung beauftragen. Wenn die ihre Arbeit richtig machen wird man keine Volksabstimmung brauchen. Wenn einer anderer Meinung ist, dann müsste er die notwendige Zahl von Unterschriften für ein Volksbegehren sammeln.

    Dieses verbesserte Schulsystem wird selbstverständlich Geld kosten, das Geld des Steuerzahlers. Aber in unseren Schulen ist das Geld besser angelegt als auf spanischen Flughäfen, auf denen noch nie ein Flugzeug gelandet ist.

    Sobald man sich dazu entschließt, bei der Europawahl anzutreten, wird man den Mitgliedern auch ein entsprechendes Wahlprogramm vorlegen. Das wird dann diskutiert, dann wird es eventuell angepasst und dann wird darüber abgestimmt. Danach bekommt es auch der Wähler.

  • @Cleverle
    Das stimmt so leider nicht ganz. Die ausbezahlten Kredite, die Target-Salden und die zugesagten Gelder der Rettungsschirme belaufen sich auf etwa 650 Mrd. Euro, hinzu kommen rund 2 Billionen Schulden von Bund Ländern und Gemeinden. Der Termin für die Rückzahlung dieser 2,65 Billionen ist der Sankt-Nimmerleinstag.

    Falls uns der Laden nicht um die Ohren fliegt sind zwei Szenarien möglich. Der Schuldenanstieg wird durch massive Steuererhöhungen oder Abgaben begrenzt oder die Schulden werden über höhere Inflation entwertet. Der zweite Fall ist leichter durchzusetzen, aber auch gerechter, weil dann auch die Nichtwähler und die AfD-Nichtwähler büßen müssen. Richtet euch schon mal darauf ein, dass eine Schachtel Zigaretten bald doppelt so viel kostet wie heute.

  • der Export in die finanzschwachen EU-Länder kommt vereinfacht dem Vergleich nahe, wie wenn ein insolventer Kunde vor dem Verkäufer steht und vorschlägt ihm 10 Euro zu leihen, damit er was verkaufen kann.

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