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Große Koalition An die Arbeit!

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Mission Arbeitsmarkt

Im Arbeitsministerium dürften Asmussens Kompetenzen gefragt sein. Die designierte Ressortchefin Andrea Nahles hat weder Ministererfahrung noch hat sie beruflich je etwas anderes gemacht als Politik.

Da kann sie die Hilfe des Strippenziehers Jörg Asmussen gut gebrauchen. Der frühere Finanz-Staatssekretär  ist nicht nur in der SPD gut vernetzt, er hat auch einen kurzen Draht zu Kanzlerin Merkel.

Die wichtigste Aufgabe von Nahles und Asmussen wird die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns von 8,50 Euro sein. Asmussen hatte sich nach der Bundestagswahl auffällig klar für einen flächendecken gesetzlichen Mindestlohn ausgesprochen, gleichzeitig aber einen  gesonderten Mindestlohn für Berufseinsteiger gefordert.

Um genau solche Fragen wird es nun bei der Ausgestaltung gehen. Etwa darum, wer über den Mindestlohn entscheidet und welche Ausnahmen es gibt. Eine weitere Baustelle ist die Leiharbeit. Die Koalition will Leiharbeitsverträge auf maximal 18 Monate begrenzen. Nach neun Monaten sollen Leiharbeiter bald genauso  bezahlt werden, wie die Stammbelegschaft.

Die Reform-Pläne könnten Arbeitsplätze gefährden. Viel hängt jedoch von der konkreten Ausgestaltung ab. Wenn es gut läuft, könnte der pragmatische Volkswirt Jörg Asmussen zum idealen Pendant für Andrea Nahles werden.

Brexit 2019
Mission Digitale Welt
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3 Kommentare zu "Große Koalition: An die Arbeit!"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Hoffentlich fangen diese korinthenkacker, die 3Monate für einen Koalitionsvertrag benötigen, nicht an. Umverteilung und neue regelungswut erwarten uns. Und schãuble wird weiterhin in EU - Angelegenheit en regelmäßig umkippen, wie gestern bei der zur bakenrettung. Frohe weihnachten

  • Aha! Man merkt, daß wir eine neue Regierung haben. Ab sofort muß wohl jeder Beitrag erst von allerhöchster Stelle genehmigt werden...?!

  • ... den Geldhahn zusammen mit der EZB noch weiter aufdrehen - die "harte" Arbeit wird dann darin bestehen, für diese angehäuften Schuldsinnfluten den Bürger bezahlen zu lassen, ohne dass sich dieser allzusehr wehrt (bzw. noch wehren kann).

    Alternativlos und mit allen Mitteln wird die Freiheit, Selbstbestimmung und demokratische Rechte eingeschränkt und am Ende völlig zu Grabe getragen. Hauptsache ist, dass der Machterhalt, der die Posten sichert, gewährleistet ist und dass der glänzend funktionierendem Umverteilungsmechanismus der moderne Schuldsklaverei des Konsum- und Arbeitsmastviehs weiterläuft.