Jeder Dritte ist ein Nichtwähler Wahl? Mir doch egal!

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Viele Nichtwähler sind Opportunisten

Genau diese Wünsche will die Partei der Nichtwähler adressieren. Ihr Programm ist einfach: Mehr direkte Demokratie, weniger Macht für die Parteien, keine Koalitionsverträge und kein Koalitionszwang mehr. Und: Eine Begrenzung der Amtszeit für Politiker auf maximal zwei Regierungsperioden.

Das Problem: Der Anteil der protestierenden Wahlverweigerer unter den Nichtwählern ist gering. Viele sehen sich eher als sporadische Nichtwähler, die halt mal aussetzen. Viele sind Opportunisten. Sie bleiben von der Wahl fern, wenn sie das Gefühl haben, ihre Stimme könne keinen Unterschied mehr machen. Wenn beispielsweise schon vorher klar ist, dass sich kaum ein Regierungswechsel erreichen lassen wird. In der Regel kommen Nichtwähler eher aus den unteren sozialen Schichten. Sie sind schlecht gebildet und haben weder viel Geld noch einen hohen sozialen Status, so das Ergebnis der Forsa-Studie.

Wolfgang Peters hat mit diesen Menschen nicht viel gemeinsam. Er ist studierter Philosoph und hat auch einen Doktor in Altgriechisch. Politisch war Peters schon immer: Schon als Student ist er in die CDU eingetreten. Nach dem Studium geht er in die USA, wo er als Stipendiat in Washington im Kongress arbeitet, neben dem späteren US-Vizepräsidenten Dick Cheney.

Zurück in Deutschland baut er sich eine Existenz als Politikberater auf, noch lange bevor es in der Politik angekommen ist, dass es einen solchen Berufsstand gibt. Er berät Gemeinden und Bürgerinitiativen, macht auch Wahlkampf für den Ortsverein der CDU. Dabei hat er sich innerlich schon längst von der Partei distanziert.

Dann kocht die Spendenaffäre rund um die CDU und Helmut Kohl hoch. Peters ist entsetzt: Als Vorsitzender einer kleinen Ortsgruppe in der Eifel schreibt er einen Brief an Helmut Kohl und fordert den damaligen Kanzler auf, sich bei dem deutschen Volk und der Partei zu entschuldigen. Die Entschuldigung kommt nie. Stattdessen debattieren die Politiker in Bonn munter weiter über die neuen Regeln zur Parteienfinanzierung. Doch nicht alle empören die Skandale und Affären in der CDU so sehr wie Werner Peters.

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„Wir haben keine Chance, gewählt zu werden“
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36 Kommentare zu "Jeder Dritte ist ein Nichtwähler: Wahl? Mir doch egal!"

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  • Um es einmal ganz klar zu stellen: Die 'Partei der Nichtwähler' will, dass die Bürger zur Wahl gehen. Sie nennt sich im Untertitel: 'Die Alternative zur Stimmenthaltung.' Also, klar das Gegenteil von Nichtwählen gehen!Viele haben hier darauf hingewiesen, dass ungültige Wahlzettel automatisch an die gewählten Parteien gehen.Zum ersten Mal würden die Nichtwähler beim Ankreuzen der 'Partei der Nichtwähler' ein klares Zeichen setzen, dass sie nicht wahlmüde sind , sondern sich nicht mehr von den herrschenden Parteien vertreten sehen.Zudem fordert die Partei eine Reform des Parteiensystems: 1. keinen Fraktiionszwang, 2. keine Koalitionsverträge, 3. Abgeordnete nur noch für zwei Legislaturperioden wählbar. Wenige Mächtige haben in Deutschland das Sagen.Warum:Weil das politische Parteien-System es ihnen erlaubt.

  • Ich werde die “Neue Mitte” wählen

    http://www.neue-mitte.net/pdf/neue-mitte_wahl_2013_kurzprogramm.pdf

  • Es in Deutschland immer volksnahe Politiker und Parteien gegeben.

    Diese werden von der überwiegendenen Mehrheit der Medien, die mit den etablierten Parteien verquickt sind, entweder totgeschwiegen oder als "rechtsextrem" diffamiert.

    Zudem wird über Themen und Gefahren, die die Bevölkerung wirklich interessieren müssten, und auch eine Änderung des Wahlverhaltens herbeiführen könnten, z. B. der demographische Entwicklung hin zur islamischen Mehrheitsgesellschaft,
    http://korrektheiten.com/2009/05/01/demographischer-djihad-und-der-selbstmord-des-deutschen-volkes/

    die asoziale Lobbypolitik für Großbanker beispielsweise in Form der Euro-Rettung,
    http://schwertasblog.wordpress.com/2013/04/09/merkel-und-der-euro-dienen-beide-der-internationalen-hochfinanz-was-sie-uber-den-eurobetrug-wissen-mussen/

    die Lobbyhinteressen hinter den Kriegen der US und ihrer Verbündete im Irak, Syrien, Lybien usw.
    http://schwertasblog.wordpress.com/2011/08/08/wie-die-israel-lobby-zum-irakkrieg-drangte/

  • Ihre Idee finde ich gut; aber da glauben Sie mal dran; DIE sind doch froh das die Leute so träge sind und kein Bock haben. Man sollte den NICHTWÄHLERN mal ganz ganz deutlich klarmachen ,das sie mit dem nichtwählen die ungeliebten Parteien indirekt doch wählt.

    Wer hierzu einen brauchbaren Werbestandort in Hamburg hart, soll es mich wissen lassen; das Plakat spendiere ich dazu. PM an waehlengehen@yahoo.de

  • Kommissar
    darf man nicht jammern, wenn auf der politischen Bühne nur farblose Bürokraten auftauchen und die Kompetenz regelmäßig in die freie Wirtschaft flüchtet.
    ---------------------
    Politik,ist für die meisten nur das Empfehlungsschreiben
    für die freie Wirtschaft.
    Politiker sind jene,die sich von der Wirtschasft sagen lassen müssen,Mütter früher wieder an die Arbeitsplätze
    zu schicken.Und diese müssen es dann nur ans Volk
    weitergeben.

    Kommissar

    können Sie mir ernsthaft erklären, welche Kompetenz beispielsweise die AfD auf den Gebieten Außenpolitik, Verteidigungspolitik, Umweltschutz hat?
    -----------
    Was die Außen und Verteidigungspolitik anbelangt,sollten wir endlich anfangen,diese zu vernachlässigen.
    Im innern gäbe es genug zu verteidigen.
    Außerdem,sind wir dir letzten 65 Jahre lang genug im Büßerhemd und dem Scheckbuch in der Hand,
    der Welt entgegengekrochen.
    An den Schuldzuweisungen jetzt,ist festzustellen:
    Hat alles nichts genutzt..Wir müssen immer mehr und
    noch mehr krauchen.
    Richten wir uns also endlich wieder selbstbewußt auf.
    Und mir egal wie das auf die anderen wirkt..
    Recht machen,tun wir es eh keinem.























  • Herrmann: sie derilieren.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Ich weiß gar nicht, was sie wollen. Diese Steckdosenbefruchter sitzen doch seit geraumer Zeit im sächsischen Landtag. Das einzige, wodurch diese Turnbeutelvergesser auffallen, sind Provokationen.

  • Ich stelle mir nur die Frage, was tun unsere ganzen Politiker, wenn z. B. bei der Wahl die NPD sagen wir mal, 15% erringt?
    Lt. Gesetz wären sie dann im Bundestag.
    Lassen unsere Parteien das zu, oder würden sie dann einen Aufstand machen?
    Wäre doch mal eine interessante Frage

  • @agenda2020: Ulrich Deppendorf arbeitet für die ARD. Bildung, Baby!

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