Nach der Bayernwahl Brüderle attackiert SPD-Chef Gabriel

Nach der Bayernwahl-Schlappe kontert FDP-Spitzenkandidat Rainer Brüderle auf die Attacken des SPD-Chefs: „Gabriel hat noch nie eine Wahl gewonnen.“ Das spreche doch für sich.
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FDP-Spitzenkandidat Rainer Brüderle wehrt sich gegen die Attacken der SPD. Quelle: Reuters

FDP-Spitzenkandidat Rainer Brüderle wehrt sich gegen die Attacken der SPD.

(Foto: Reuters)

FDP-Spitzenkandidat Rainer Brüderle wehrt sich gegen Attacken von SPD-Chef Gabriel gegen die Liberalen: „Fair Play ist Sigmar Gabriel fremd – in der eigenen Partei und im Umgang mit anderen Demokraten“, sagte Brüderle dem Handelsblatt (Dienstagausgabe). Der SPD-Chef habe noch nie eine Wahl gewonnen und spreche anderen das Existenzrecht ab. „Das spricht doch für sich", sagte Brüderle.

Gabriel hatte die FDP nach der Bayern-Wahl heftig kritisiert: Der deutsche Parlamentarismus sei „ohne diesen Lobbyismus der FDP“ besser dran. Flöge die FDP aus dem Bundestag, stiegen laut Gabriel die Chancen, dass SPD-Kandidat Peer Steinbrück doch noch Kanzler werden kann.

Brüderle warb erneut um die Zweitstimme aus dem bürgerlichen Lager: „Die Kanzlerin weiß doch auch, dass ohne FDP die Tage ihrer Kanzlerschaft gezählt wären. Und in einer Großen Koalition wäre sie eine Kanzlerin von Gabriels Gnaden“, sagte Brüderle.

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18 Kommentare zu "Nach der Bayernwahl: Brüderle attackiert SPD-Chef Gabriel"

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  • So popelige Sachen wie Ehefrau beschäftigen macht doch die FDP nicht. Da wird das cleverer abgewickelt - die CSU ist da zu derbe, die regieren auch schon seit 50 Jahren, da denkens in der CSU vielleicht das sei normal. Nein, da sind die FDPler schon viel kreativer.

    Und das Argument Minderheitenschutz ist doch lustig, jetzt ist der platte Spenden-Lobbyismus der FDP schon Minderheitenschutz.

    Wenn sich eine kleine Minderheit Meinungsmacht und eine Partei kauft, dann ist das alles, aber nicht gesund für die Demokratie.

    Letztendlich ist es schätzungsweise ein anderes Demokratieverständnis - Wähle ich was mir persönlich nützt ?
    oder wähle ich das, was ich für das Land am besten halte.

    Klar, die Egozentriker sagen, das ist doch das gleiche oder wie Rösler: "Es geht um Deutschland !"
    Da fehlen einem dann die Worte .... Weg damit !

  • Meinung 2013
    dem stimme ich voll zu
    Ja, Rösler ist ein Bubi und gehört schon mal gar nicht in die vorderste Reihe

  • Ja, von der FDP erwarte ich gar nichts mehr. Die AfD könnte ein Korrektiv für die CDU sein.

  • Zweitstimmen an die AfD. Da sind sie sehr gewichtig! Ansonsten können sie im Nichts verloren sein. Die FDP muss weg!

  • Die FDP ist eine Bettler-Partei. Sie hat nicht genug eigene Stimmen und bettelt nun um fremde Stimmen. Warum? Muss man immer regieren? Warum nicht einfach in die Opposition und wieder regenerieren? Das hat die FDP verdient.

  • Merkel sitzt oben auf dem Lüftungs-Schacht von Deutschland und klemmt uns den Sauerstoff ab. Sie schläfert uns ein und lullt uns mit ihren inhaltsloser Beliebigkeit ein. Erich Honnekers letzte Rache eben. :-(

    AfD kippt sie vom Sockel, hoffe ich ! :-)

    Politiker lieben das "Krisen-Gewurschtel" darum geht die Krise noch 100 Jahre so weiter, wenn die Völker Europas das abartige Spiel nicht beenden. AfD jetzt wählen !

    Unser Geld wird von der EZB vernichtet ! Wehren wir uns auf dem Wahlzettel.

  • Herr Brüderle,
    nicht ein FDP Abgeordneter hat ein Direktmandat im Deutschen Bundestag!
    Sie selbst sind doch nur Spitzenkandidat als Notlösung.
    Die FDP ist völlig überflüssig.
    Mit freundlichem Gruß aus Oberschwaben.

  • Brüderle sollte sich auf das wesentliche konzentrieren und nicht Gabriels Meinung hinterlaufen. Die SPD dreht langsam durch, Wahlergebnis in Bayern wird wie ein Sieg gefeiert und bei der singenden Nahles im Bundestag fragt man sich, warum sie dazu nicht ihre hübsche weisse Jacke mit Bändchen dazu angezogen hat. Steinbrück macht den Cloun
    in einer obskuren Fernsehsendung und Gabriel bindet sich noch enger an die Phädophilipartei und sagt kein Wort dazu, dass Trittin mal ein Unterstützer von freien Sex mit Kindern war.

    Die FDP hatte alle Möglichkeiten in 4 Jahren Profil anzusammeln, sie hat die Zeit genutzt Lobbyarbeit zu machen um den Gewinn zu steigern, statt den Gewinn von Wählerstimmen zu erreichen.

  • Die FDP war die einzige Partei in Bayern die nicht von der Verwandten-Affäre betroffen war! Soviel zu Ihrer Argumentation. Und wenn Minderheiten Ihrer Meinung nach keine Vertretung in einer Demokratie finden sollten haben Sie das System nicht verstanden.

  • Eigentlich verwunderlich, dass nach Jahren gezielter Propaganda und Meinungsmanipulation durch das linke Medienkartell, sowie gezielte Wahlmanipulation durch nachweislich erfolgte Zahlenmanipulation von Umfrage-Ergebnissen und Prognosen vor den Wahlen (z.B. Forsa, Allensbach) überhaupt noch ein Teil der Bevölkerung NICHT Links wählt...

    Welche Rolle die ÖR-Medien dabei spielen? In Bayern wird im Radio zur Mittagszeit ein erfolgreicher Jung-Unternehmer interviewt, der von seiner Neuentwicklung und seiner Markt-Produkt-Einführung spricht. Im RBB in Berlin wird zur gleichen Zeit eine Nutte interviewt, die nach 30 Jahren Straßenstrich ihre Erlebnisse und ihr Männerbild in Buchform veröffentlicht und vom Moderator der Sendung verabschiedet wird mit den Worten: "Ein spannendes und interessantes Leben! Vielen Dank dafür, dass Sie mit uns ihre Lebenserfahrungen teilen..." (oder so ähnlich). Einen Tag später erklärt dann jemand anderes, wie man sein Heroin-Spritzbesteck am besten säubert, um Infektionen zu vermeiden, und der Moderator begleitend von seinen Drogenerfahrungen schwärmt, als er noch zu Mauerzeiten nach Berlin zog...

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