Umfragen SPD legt vor der Wahl leicht zu

Schwarz-Gelb führt in aktuellen Wahlumfragen weiterhin, die SPD holt ein Prozent auf - kaum Veränderung bei den Wahlumfragen. Doch die Syrienkrise und das anstehende TV-Duell könnten der Regierung gefährlich werden.
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Die SPD mit Peer Steinbrück (l.) hat in Wahlumfragen leicht aufgeholt - hängt aber die CDU mit Kanzlerin Angela Merkel noch längst nicht ab. Quelle: dpa

Die SPD mit Peer Steinbrück (l.) hat in Wahlumfragen leicht aufgeholt - hängt aber die CDU mit Kanzlerin Angela Merkel noch längst nicht ab.

(Foto: dpa)

BerlinGut drei Wochen vor der Bundestagswahl liegt Schwarz-Gelb in Umfragen weiter knapp vorn. Wenn am nächsten Sonntag schon gewählt würde, käme die CDU/CSU laut ZDF-Politbarometer unverändert auf 41 Prozent.

Die SPD könnte um einen Prozentpunkt auf 26 Prozent zulegen. Die FDP erreicht unverändert bei 6 Prozent. Je einen Punkt abgeben müssen die Linken mit 7 Prozent und die Grünen mit 12 Prozent. Schwarz-Gelb kommt damit auf 47 Prozent, Rot-Grün und die Linke zusammen auf 45 Prozent. Die eurokritische Alternative für Deutschland (AfD) liegt bei 3 Prozent.

Der neue ARD-Deutschlandtrend von Infratest dimap fällt ähnlich aus. Auch hier hat Schwarz-Gelb bei der Sonntagsfrage eine knappe Mehrheit. Die Union verliert gegenüber der Monatsmitte einen Punkt auf 41 Prozent. Die FDP liegt weiter bei 5 Prozent.

Die SPD gewinnt leicht und kommt auf 26 Prozent (+1). Die Grünen verlieren einen Punkt auf 11 Prozent. Die Linke bleibt unverändert bei acht Prozent. Die AfD kann einen Punkt gewinnen auf drei Prozent. Union und FDP kommen so auf 46 Prozent, SPD, Grüne und Linke auf 45 Prozent.

Wahl-O-Mat geht online

Der Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa, Manfred Güllner, sagte in Berlin: „Wir verzeichnen einen extremen Vertrauensverlust beider Volksparteien. Bei der SPD sprechen wir von einer Halbierung des Stimmenanteils bezogen auf die Wahlberechtigten in den vergangenen elf Jahren.“

Der SPD „wird kaum mehr politische Kompetenz zugesprochen, ganz anders als bei der Union. Deswegen gibt es keinerlei Wechselstimmung.“ Das Wählerpotenzial der SPD schätzt Güllner auf 25,5 Prozent - das der Union auf knapp 40 Prozent.

Zudem ziehe SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück „die Kurve der Partei nach unten“, sagte Güllner. Steinbrück stellte am Donnerstag sein Sofortprogramm nach einem Wahlsieg vor. Danach will er unter anderem einen flächendeckenden Mindestlohn von 8,50 Euro und Mietpreisbremsen auf den Weg bringen.

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21 Kommentare zu "Umfragen: SPD legt vor der Wahl leicht zu"

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  • Dreiste grüne Selbstbedieung wird mit 317.000€ belohnt.
    http://www.noz.de/deutschland-und-welt/politik/74365972/fall-paschedag-317-000-euro-fuers-nichtstun

  • "... in aktuellen Wahlumfragen ..."

    Es ist nur noch LACHHAFT ! In den Umfrageinstituten wird gefälscht und manipuliert bis zum "Wunschergebnis".

    Beweis: Frau Renate Köcher vom Institut Allensbach hat dies in einem konkreten Fall sogar selbst zugegeben:

    http://illusionderfreiheit1.wordpress.com/2013/08/13/wahlbetrug-in-deutschland-vorsicht-vor-den-umfragen-der-meinungsforschungsinstitute/

    Wenn Herr Lucke (AfD) nun den Verdacht der Fälschung von Umfrageergebnissen äußert, könnte er damit wohl Recht haben:

    http://www.wiwo.de/forsa-reaktion-auf-manipulationsvorwurf-afd-chef-lucke-spinnt-hochgradig/8719822.html

  • die AfD ist die einzige partei im merkel- deutschland die eier fachwissen durchblich intelligenz mut zur wahrheit und klartext geredet wird einige haben es schon gemerkt bis es die andern michel tun ist es zu spaet gruss aus der schweiz

  • Also Eddie,
    wenn Sie hier nur rumkeifen und mit Schaum vor dem Mund irgendwelchen Unsinn herausposaunen, wird Sie niemand ernst nehmen.

    Versuchen Sie's doch mit mehr Gelassenheit und kommen Sie ruhig der Wahrheit etwas näher!

  • Der liebe Eddie gibt mal wieder zum Besten!
    Aber, alles was Sie schreiben, trifft genau auf die Blockparteien zu. Und soweit ich es in Erinnerung habe, sind die von Ihnen genannten, gescheiterten Existenzen wie Steinbrück, Trittin, Roth, etc nicht in der AfD. Noch schlimmer, einige von denen 'pressen' sogar Pleitestädten die letzten Euros aus dem Stadtsäckel. Aber vielleicht weiss man deshalb auch, warum die Steuern erhöht werden sollen. Dann bleibt doch noch was über für die von Ihnen genannten Existenzen.
    Warten wir mal den 22/09 ab!

    P.S.: Man kann nur hoffen, keiner wird sich die sonntägliche Verdummunspropaganda anschauen.

  • Es ist egal, wie sich die Verhältnisse bei den Blockparteien ändern, das ist alles nur Illusion. Egal wer von diesen (US-)Marionetten gewinnt, es wird die gleiche Politik gemacht. Der einzige Unterschied ist, daß man sich bei einer Regierung der "falschen" Partei mehr darüber ärgern muß, wie diese (wie gesagt GLEICHE) Politik dem Volk "verkauft" wird, bei der der richtigen Partei darf man sich hingegen darüber freuen, daß einem nach dem Mund geredet wird (während man hinterrücks dann "verarscht" wird.

    Zu dem "Umfragen", die ja hoffentlich von den meisten hier als Wahlmanipulation erkannt worden sind, hier eine Alternative, die nicht auf Umfragen sondern auf Twitter-Verkehr (wobei unterschiedliches Verhalten unterschiedlicher Wählergruppen korrigiert wird) beruht:

    http://wahl-o-meter.com/Willkommen.html

    CDU 35.9

  • Es ist egal, wie sich die Verhältnisse bei den Blockparteien ändern, das ist alles nur Illusion. Egal wer von diesen (US-)Marionetten gewinnt, es wird die gleiche Politik gemacht. Der einzige Unterschied ist, daß man sich bei einer Regierung der "falschen" Partei mehr darüber ärgern muß, wie diese (wie gesagt GLEICHE) Politik dem Volk "verkauft" wird, bei der der richtigen Partei darf man sich hingegen darüber freuen, daß einem nach dem Mund geredet wird (während man hinterrücks dann "verarscht" wird.

    (...)
    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Ist schon sehr auffällig, wie so eine Wahlumfrage funktioniert. Erst machen die "Staats-Medien" das Regierungsprogramm für die ersten 100 Tage der SPD publik und schon am gleichen Tag kommt da eine neue Umfrage durch die Medien zum Vorschein, in dem die SPD "angeblich" 1% an Wählerzustimmung gewinnt....Das nenne ich keine Wahlumfrage, sondern Wahlunterstützung der Medien gegenüber der SPD. Aber nicht nur die SPD wird so hofiert, sondern alle anderen etablierten Bundestagspartein von CDU/CSU/FDP/SPD/GRÜNE und LINKE. Mal mehr und mal weniger und immer die gleichen etablierten Bundestagspartein von der Partie! Schon sehr auffällige diese Wahlunterstützung durch unsere Staatsmedien. Anstatt die anderen (sonstigen) Parteien mit mehr medialen Aufwand heraus zu stellen, wird in der deutschen Presselandschaft IMMER nur auf die etablierten Bundestagsparteien geschauut und auch bewusst hofiert. Das hat hat mit neutralen und ausgeglichen Journalismus nichts mehr zu tun!

  • Dass die SPD mehr Zustimmung bekommt ist kein Wunder. Die Medien berichten ja fast ausschliesslich von SPD und den Unionsparteien, wie man hier sehen kann: www.medimess.de

  • Aber besser als einen kommunistischen Diktator zu haben, der alles bis auf ne Jeans und n T-Shirt alles wegbesteuert und enteignet.

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