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Wahlkampf Brüderle erteilt Merkels Wahlgeschenken eine Absage

FDP-Spitzenkandidat Brüderle stellt Bedingungen an Kanzlerin Merkel: Sollte es nach der Wahl weiterhin eine schwarz-gelbe Koalition geben, dann nur ohne die von der Union versprochenen höheren Steuern und Schulden.
19.07.2013 - 07:18 Uhr 16 Kommentare
FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle: „Mit der FDP wird es eine glasklare Absage an höhere Steuern und an höhere Schulden in einem Koalitionsvertrag geben.“ Quelle: dpa

FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle: „Mit der FDP wird es eine glasklare Absage an höhere Steuern und an höhere Schulden in einem Koalitionsvertrag geben.“

(Foto: dpa)

Düsseldorf Gut neun Wochen vor der Bundestagswahl hat FDP-Spitzenkandidat Rainer Brüderle erstmals rote Linien für eine Fortsetzung der schwarz-gelben Koalition gezogen. „Mit der FDP wird es eine glasklare Absage an höhere Steuern und an höhere Schulden in einem Koalitionsvertrag geben“, sagte Brüderle dem Handelsblatt (Freitagausgabe). Er greift damit die milliardenteuren Wahlversprechen aus dem Unions-Wahlprogramm an. Die FDP wolle keine neuen Steuern und keine neuen Schulden, sagte Brüderle in Richtung der Kanzlerin und CDU-Vorsitzenden Angela Merkel.

In ihrem jüngst vorgestellten „Regierungsprogramm für Deutschland“, mit dem sie in die Bundestagswahl am 22. September ziehen will, fordert die Union eine Anhebung der Mütterrenten für vor 1992 geborene Kinder. CDU und CSU wollen mehrere Milliarden Euro zusätzlich in die Verkehrsinfrastruktur stecken. Auch das Kindergeld und der Kinderfreibetrag sollen erhöht werden.

FDP-Spitzenkandidat Brüderle mahnte die Union, sich bei den Ausgabenwünschen zu mäßigen. „Bei der Wiederauflauflage der christlich-liberalen Koalition werden wir uns darauf konzentrieren müssen, das Wünschbare und das Machbare in einen vernünftigen Einklang zu bringen“. Dieses Angebot an die Wähler unterscheide die FDP von allen anderen Parteien, sagte Brüderle.

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    • sig
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    16 Kommentare zu "Wahlkampf: Brüderle erteilt Merkels Wahlgeschenken eine Absage"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Ho-ho, Herr Brüderle, wo Sie doch die Leihstimmen von der CDU brauchen…

    • Brüderle war wohl wieder im Weinrausch?! Oder? Die FDP wird achtkantig aus dem Bundestag fliegen und hat gar nichts mehr zu melden. Diese FDP hat ihre eigenen Freien Demokratischen Grundsätze über Bord geworfen. Das hat ihre Euro- und EU-Politik der letzten 4 Jahre eindeutig gezeigt. Ein realistischer Ersatz der FDP ist sicher die AfD, und die sorgt dafür, dass Schwarz-Gelb keine Mehrheit mehr bekommt. Aus mit den Brüderle-Träumereien. Eine bürgernahe Politik sieht eben anders aus als die FDP-Politik.

    • "Geschenke an die Hoteliers" - schon mal anaylisiert, was es wirklich gebracht hat? Sie dürfen nicht nur Bild-Zeitungs-Schlagzeilen zitieren, sondern sollten sich mal mit der Materie im Detail beschäftigen. Untersuchen sie mal:
      - Wettbewerbsfähigkeit Bayern/Österreich / MeckPom/Polen
      - Entwicklung steuerpflichtige Beschäftigung in der Branche und Umsatz/Gewinn/Investitionstätigkeit der "Hotelliers"
      - und die sekundären Begleiterscheinungen
      und überdenken dann ihre Meinung!

    • Keine Wahlgeschenke für die Bürger?
      Was ist denn mit den Milliarden für die Schuldenländer?

      AFD wählen - dann bleibt das Geld in Deutschland für die Deutschen , für einen gewissen Wohlstand der Schuftenden und Rentner.

    • Ach, wir können doch alle ganz beruhigt sein.Diese Wahlversprechen kommen doch ohnehin nie

    • wer glaubt noch an die Versprechen der FDP.. siehe letzte Bundestagswahl

    • Absolut richtig, mag man sich auch nicht alle gebrochenen Versprechen merken, aber die FDP ist was Besonderes. Einfacheres Steuersystem: Danach keine Reform und Klientel-Geschenke an die Hoteliers; Bürokratieabbau und schlanker Staat: Kaum waren die FDP Minister im Ressort wurden Staatssekretäre eingestellt, als gebe es kein Morgen. Bürgerrechte schützen: Nichts wurde gemacht. Diese Partei ist die personifizierte Enttäuschung, da gebe ich ja lieber einem Spielsüchtigen meine Ersparnisse zu treuen Händen...

    • Herr Brüderle, Sie sprechen über die Wahlversprechen der FDP....?
      Diese Verprechen und deren Einhaltung waren für mich der Grund die AfD zu favorisieren.
      Im September ist Zahltag !
      Ich glaube Ihnen und Ihren Mitstreitern kein Wort mehr.

    • GGGGäähhhnnn Herr Brüderle, gggääähhhnnn
      Wie war das vor 4 Jahren, einfaches, gerechtes Steuersystem, Entlastung der Mittelschicht...
      Für mich der einzige Grund am 22.9. wählen zu gehen. Es besteht zumindest eine realistische Chance diese Partei in der Bedeutungslosigkeit zu versenken!

    • Das erinnert mich an das Good-Guy und Bad-Guy Spiel. Wirkt irgendwie abgesprochen zwischen den Parteien.
      Die Politik zu Lasten der Mittelschicht in unserer Gesellschaft hat zu dem Demografischen Wandel geführt der uns in zwanzig Jahren katastrophale Verhältnisse beschert.
      Brüderle hat immer noch nicht erkannt, was eigentlich wichtig ist.

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