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Bundestagswahl 2021 Die Grünen bauen ihre Parteizentrale zum Wahlkampf-Hauptquartier um

Die Grünen schielen aufs Kanzleramt. Dafür bauen sie aber zunächst ihre Parteizentrale um  – denn für den Bundestagswahlkampf 2021 werden sie mehr.
13.08.2020 - 06:00 Uhr Kommentieren
Michael Kellner, politischer Bundesgeschäftsführer der Grünen, zeigt die Umbaumaßnahmen in der Berliner Bundesgeschäftsstelle  Quelle: dpa
Umbau der Parteizentrale der Grünen

Michael Kellner, politischer Bundesgeschäftsführer der Grünen, zeigt die Umbaumaßnahmen in der Berliner Bundesgeschäftsstelle 

(Foto: dpa)

Berlin Die Botschaft beim kurzen Rundgang durch die Grünen-Parteizentrale ist wohl platziert: „Wir bauen erst das Haus um und danach das Land“, sagt Bundesgeschäftsführer Michael Kellner. Fakt ist: die Grünen werden mehr. Die Zahl der Mitglieder ist mittlerweile auf mehr als 100.000 gestiegen. Und auch die Zahl der Mitarbeiter steigt stetig, auch wenn die Grünen immer noch die als kleinste Oppositionspartei im Bundestag sitzen.

Die Stammbelegschaft in der Bundesgeschäftsstelle liegt bei 65 Köpfen, doch diese Zahl soll sich im Wahlkampfjahr 2021 fast verdoppeln. Während die Grünen im Wahljahr 2017 zeitweise gar darum bangten, an der Fünf-Prozent-Hürde zu scheitern und am Ende 8,9 Prozent der Stimmen holten, sehen Meinungsumfragen sie heute stabil bei 18 Prozent.

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Also muss der gelbe Altbau in der Nähe von Wirtschafts- und Verkehrsministerium umgebaut werden, um Platz zu schaffen. Früher war das Haus ein Mehrfamilienhaus, nicht zu vergleichen mit den groß dimensionierten Parteizentralen von CDU und SPD. Die Grünen verfügen inklusive Erdgeschoss über vier Stockwerke und über einen Innenhof. Ganz oben befindet sich ein Hotel mit separatem Eingang. Das allerdings wird nicht von den Grünen betrieben.

In den anderen Etagen werden Zwischenwände herausgerissen, alte Küchen umgebaut, neue Büros geschaffen. Die alten Türen bleiben erhalten, aber Heizung und Technik werden umweltfreundlicher. Vorbereitet ist der Umstieg auf Geothermie, den Strom dafür liefert die Solaranlage auf dem Dach. 

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    Die Parteichefs Annalena Baerbock und Robert Habeck werden sich wie bisher ein Büro teilen, erzählt Kellner, doch insgesamt sollen alle Flächen effizienter genutzt werden. Rund eine Million Euro lässt sich die Partei den Umbau kosten und schon im September, spätestens im Oktober, sollen die ersten Büros bezogen werden können. Eine schlagkräftige Truppe werde hier im Haus den Wahlkampf planen, sagt Kellner, kein „bräsiges Dickschiff“.

    Die Ambitionen sind groß. Die Grünen, das haben die Parteichefs wiederholt klar gemacht, wollen in die Regierung. Nur wer von den beiden Kanzlerkandidat werden wird, das ist weiterhin offen.

    Mehr: Die Grünen reagieren betont gelassen auf die Scholz-Kandidatur. Doch der SPD-Politiker könnte ihnen gefährlich werden.

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