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Bundestagswahl 2021 Union rutscht in Forsa-Umfrage unter 30 Prozent – Grüne bleiben bei 19 Prozent

Nachdem die Union immer mehr Zustimmung gewonnen hatte, verliert sie diese wieder. Die meisten Bundesbürger können sich für keinen der Kanzlerkandidaten begeistern.
21.07.2021 - 07:19 Uhr 5 Kommentare
Der Unionskanzlerkandidat bekäme von 23 Prozent der Bundesbürger ihre Stimme. Quelle: Getty Images
Armin Laschet

Der Unionskanzlerkandidat bekäme von 23 Prozent der Bundesbürger ihre Stimme.

(Foto: Getty Images)

Berlin In der Woche nach der Flutkatastrophe hat die Union der aktuellen Forsa-Umfrage zufolge an Zustimmung verloren. CDU und CSU kommen in dem am Mittwoch veröffentlichten Trendbarometer für RTL und ntv auf 28 Prozent, das sind zwei Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche.

Die Grünen bleiben bei 19 Prozent. Die SPD käme auf 16 Prozent, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, das ist ein Punkt mehr als in der Woche zuvor. Die FDP bleibt bei zwölf, die Linkspartei bei sieben Prozent. Die AfD gewinnt einen Punkt auf zehn Prozent.

Danach hätte eine sogenannte Deutschland-Koalition aus Union, SPD und FDP die stärkste Mehrheit im Bundestag. Auch ein Bündnis aus Union und Grünen sowie eine Ampel-Koalition aus Grünen, SPD und FDP wären rechnerisch möglich. Dagegen wäre die jetzt regierende große Koalition aus Union und SPD abgewählt. Auch für ein grün-rot-rotes Bündnis würde es nicht reichen.

In der Kanzlerpräferenz der Befragten verlieren sowohl die Kandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, als auch der Bewerber der Union, Armin Laschet, jeweils zwei Punkte gegenüber der Vorwoche. Für SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz ändert sich nichts.

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    Wenn die Deutschen ihre Kanzlerin oder ihren Kanzler direkt wählen könnten, würden sich derzeit 23 Prozent für Laschet entscheiden, 17 Prozent für Baerbock und 16 Prozent für Scholz. 44 Prozent würden keinem der drei ihre Stimme geben.

    Die Meinungsforscher des Instituts Forsa haben vom 13. bis 19. Juli insgesamt 2503 Wahlberechtigte befragt. Die statistische Fehlertoleranz beträgt etwa Plus/Minus 2,5 Prozentpunkte.

    Mehr: Umfrage-Abwärtstrend der Grünen ist gestoppt – Ampel-Koalition wäre möglich

    • rtr
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    Mehr zu: Bundestagswahl 2021 - Union rutscht in Forsa-Umfrage unter 30 Prozent – Grüne bleiben bei 19 Prozent
    5 Kommentare zu "Bundestagswahl 2021: Union rutscht in Forsa-Umfrage unter 30 Prozent – Grüne bleiben bei 19 Prozent"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Deutschland gehört schon lange nicht mehr zu den 10 reichsten Länder der Erde.
      Dafür hat die Politik mit ihren Gesetzen und Reformen in der Vergangenheit gesorgt.

      Die Deutschen sollte mal zum Test 14 Tage bei unseren Nachbarn in der Schweiz Urlaub machen, dann wissen sie auch, dass die Kaufkraft von einem Euro nur noch bei 67 Cent liegt.

      Und wer sich den Abstieg im Ranking im BIP pro Kopf anschaut, sollte dies auch in 5, 10, 15 und in 20 Jahren genau anschauen.

      Wer will den diese politische Ausrichtung langfistig und fortwährend wirklich unterstützen, wenn andere ins Land strömende Kulturen sofort Hartz IV beantragen können und wir alle dafür zahlen müssen?

      Auch noch in 20 Jahren, wenn 10.000 Afrikaner in einem Land von 100 Millionen Menschen einen Krieg anzetteln und Millionen über die offenen Grenzen ziehen und anstatt das BIP pro Kopf von aktuell um die 40.000 Euro auf 15.000 p.a. weiter abfällt?

      Die Zuwanderer sind ja nur 4000 bis 5000 gewohnt.

      Verlierer werden andere sein. Das ist dann gewiss und die aktuell hier schreienden werden dann das auch hoffentlich ausbaden und auch noch bezahlen wollen und können.

      Das wird dann die Frage sein. Vielleicht schon 2030, 2040, 2050. Also in den nächsten 30 Jahren.

      In Deutschland scheint man sich wirklich keine Gedanken mehr zu machen, auch nicht darüber, das wir als kleine Nation weltweit auf Platz 1 in der Aufnahme von flüchtenden Menschen liegen.

      Menschlich und moralisch ist dagegen nicht zu sagen. Aber sagen sie es auch unserer jungen Generation, die die Folgen auch bedenken sollten.

      Ich weiß, es ist schwer.

    • Wenn die Kultur der Partei die PARTEI nicht aus Kettenrauchen und Billigbier saufen bestände (Erfahrungswert!), könnte man die evtl. empfehlen. So ist das tatsächlich kein Laden, den man ernsthaft für seriöse Aufgaben empfehlen kann.
      Sonneborn hin oder her: eine Schwalbe macht keinen Sommer.

    • Wenn nach Umfragen über 40 % der Befragten weder Herr Laschet, noch Herrn Scholz oder Frau Bearbock direkt wählen würden, diese aber von ihren Parteien fürs Kanzleramt vorgesehen sind, dann können diese 40 % weder die CDU noch die SPD oder die Grünen wählen. Dann bleibt ja nicht mehr viel übrig.
      Deshalb ist die Aussagekraft von Umfragen deutlich begrenzt.
      Was aber zu beobachten ist, dass die Hochwasserkatastrophe plötzlichen Sinneswandel produziert.
      Da kommt doch der bayerische König (Söder) auf die geniale Idee, eine Solarpflicht einzuführen und den Kohleausstieg auf 2030 vorzuziehen. Für solche Forderungen wurden die Grünen vor Kurzem noch ausgepfiffen. Wir werden verarscht und für dumm verkauft und ich befürchte viele merken es nicht einmal.
      Wo ich mein Kreuz machen werde, weiß ich heute noch nicht, aber ich weiß ganz genau wo nicht.
      Ich verrate es: C D U, weil ich dann Herr Laschet wähle und gleichzeitig die CSU mit. Die brauche ich nun garnicht.

    • Wenn ein Herr Laschet herzhaft lacht, gleichzeitig viele Menschen vielleicht gerade sterben bzw. gestorben sind, alles Hab und Gut vernichtet wurde - wie kann man einen solchen Politiker wählen? Einfach nur peinlich und nicht entschuldbar. Wie armselig muss ein Mensch sein, dass er sich in einer solchen Extremsituation so verhält? Oder ist er psychisch restlos überfordert gewesen? Man hört von überforderten Menschen und Helfern dass bei furchtbaren Unfällen (selten) auch gelacht wird, die werden aber sofort vom Unfallort weggebracht.

      Gleich warum Herr Laschet lachte, als Kanzler schwierig zu vermitteln.

    • nun, ich werde weder die Grünen noch die Union wählen, da beide zu übertrieben in die Klimathematik marschieren. Das Ergebnis ist, die EU wird weniger CO2 verbrauchen, die fossilen Energien werden günstiger, der Rest der Welt wird mehr fossile Energien verbrauchen. Insofern werden wir - weil wir aufgrund der hohen CO2 Kosten die Produktion ins Ausland verlagern werden - deutlich mehr CO2 aufwenden als bisher.
      Beispiel Biogas: wir produzieren mit einem hohen Aufwand Biogas für Strom. Der Bauer bestellt den Acker mit Genmais und Dünger - das ist ein Aufwand, die Nahrungsmittelproduktion wird verdrängt, Nahrungsmittel werden verstärkt importiert. Das Grund- und Trinkwasser wird verseucht, die Bürger zahlen deutlich höhere Nahrungsmittelpreise und der CO2 Ausstoß ist auch höher - ähnliches gilt für Pellets - sie stinken und durch das Abholzen wird ENORM viel CO2 auch aus dem Boden freigesetzt.... aber die Regierung ist halt chaotisch pseudo-ökologisch grün und ideologisch einfach nur unwissend!

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