FDP-Politikerin: Die mögliche Ministerin, die kaum jemand auf dem Schirm hat
Die Vorsitzende des Landesverbands Hessen sitzt mittlerweile auch im Präsidium der FDP.
Foto: imago images/Future ImageBerlin. In der kommenden Woche stellen die Verhandler von SPD, Grünen und FDP den Koalitionsvertrag vor. Die Zuschnitte der Ministerien sollen darin festgelegt werden. Zwar werden noch keine Namen für die Ministerämter genannt, weil der Koalitionsvertrag durch Parteigremien und eventuell durch Mitgliederentscheidungen muss. Aber eine Frau in der FDP kann sich beste Chancen ausrechnen: Bettina Stark-Watzinger ist der stille Star der Liberalen.
Gleich, wen man derzeit in der FDP nach ihr fragt, das Urteil ist positiv. Stark-Watzinger besteche durch ihren gesunden Menschenverstand, verstehe zu vermitteln und sei fachlich stark.
Ihre sachliche, unaufgeregte Art kommt bei den Liberalen gut an. Doch sie kann auch austeilen. Auf die Kritik des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder am Infektionsschutzgesetz der Ampel konterte sie auf Twitter: „Kontrollfrage: Wenn @Markus_Soeder alles weiß, warum setzt er sein Können dann nicht endlich in #Bayern ein und bekommt dort die Pandemie in den Griff?“