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Insa-Meinungstrend Umfrage: Grüne rutschen in der Wählergunst unter die Marke von 20 Prozent

Die Partei kommt im Insa-Meinungstrend nur noch auf 19,5 Prozent. Die Union liegt demnach in der Wählergunst momentan klar vorn.
15.06.2021 - 09:21 Uhr 2 Kommentare
Die Kanzlerkandidatin der Grünen geriet zuletzt unter Druck. Quelle: AFP
Annalena Baerbock

Die Kanzlerkandidatin der Grünen geriet zuletzt unter Druck.

(Foto: AFP)

Berlin/Düsseldorf Die Grünen sind einer neuen Umfrage zufolge in der Wählergunst unter die Marke von 20 Prozent gerutscht. Im Insa-Meinungstrend für die „Bild“-Zeitung (Dienstag) kommen die Grünen in der Sonntagsfrage noch auf 19,5 Prozent. Das ist ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche. Die SPD kann sich um einen Prozentpunkt verbessern und liegt mit 16,5 Prozent noch drei Prozentpunkte hinter den Grünen.

Die Union gewinnt ebenfalls einen Punkt und liegt mit 27,5 Prozent klar vorn. Die Umfragewerte für FDP mit 13,5 Prozent und AfD mit 11,0 Prozent änderten sich nicht. Die Linke büßt einen Punkt auf nun 6,0 Prozent ein. Insa führte die Umfrage vom 11. bis 14. Juni durch.

Auch im ZDF-Politbarometer verloren die Grünen in der vergangenen Woche bereits an Zustimmung: Mit 22 Prozent mussten sie ein Minus von drei Prozentpunkten hinnehmen. Die CDU legte hingegen um vier Prozentpunkte auf 28 Prozent zu.

Vor allem die Zustimmungswerte für Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock gingen in der ZDF-Umfrage zurück: Nach 43 Prozent im Mai hielten Baerbock nur noch 28 Prozent für eine geeignete Kanzlerin. Unionskanzlerkandidat Armin Laschet legte in der Umfrage von 37 auf 43 Prozent zu. SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hielten 48 Prozent für kanzlertauglich, nach 42 Prozent zuvor.

Baerbock wurde am Wochenende auf einem Bundesparteitag der Grünen von den Delegierten mit überwältigender Mehrheit als Kanzlerkandidatin bestätigt, ebenso wie das Wahlkampf-Spitzenduo aus ihr und Parteichef Robert Habeck. Über Kanzlerkandidatur und Spitzenduo wurde in einer einzigen Abstimmung gemeinsam entschieden.

Für ihre Kandidatur bekam Baerbock Anerkennung, es gab aber auch reichlich Kritik. Da ihr Regierungserfahrung fehlt, werfen ihr politische Gegner mangelnde Qualifikationen vor. Zudem zeigte sich, dass die Partei es offenbar versäumt hatte, Baerbocks Lebenslauf auf Herz und Nieren zu prüfen, sodass er mittlerweile mehrfach nachgebessert werden musste.

Mehr: CO2-Steuer, höherer Steuersatz, Hartz-IV: Mit diesem Programm will Baerbock Kanzlerin werden

  • dpa
  • HB
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2 Kommentare zu "Insa-Meinungstrend: Umfrage: Grüne rutschen in der Wählergunst unter die Marke von 20 Prozent"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Mich würde mal interessieren wie die Leser des Handelsblatt abstimmen würde.
    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Grünen bei wirtschaftlich vernüftig denkenden Menschen über 5% kommen würden. Versteht micht nicht falsch, wir müssen alle "grüner" werden, aber ohne die Grünen bitte.
    Komisch finde ich auch, dass das Handelsblatt als wirtschaftliches Magazin in letzter Zeit versucht die Grünen so zu pushen...

  • Ich werd wohl nie verstehen, wie man weiterhin die CDU wählen kann. Abgesehen davon, dass Grüne auch nicht wirklich wählbar sind, ist CDU doch das weitaus schlimmere Übel.

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