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Bundestagswahl Schwarz-Grün hat in aktueller Umfrage keine Mehrheit mehr

Wäre am kommenden Sonntag Bundestagswahl, käme kein Bündnis aus zwei Fraktionen auf eine Regierungsmehrheit. Auch für Grün-Rot-Rot würde es nicht reichen.
23.05.2021 - 17:18 Uhr 1 Kommentar
Würde sich das Ergebnis der aktuellen Umfrage bewahrheiten, könne die Grünen-Chefin nur an der Spitze einer Ampel-Koalition Kanzlerin werden. Quelle: AP
Annalena Baerbock

Würde sich das Ergebnis der aktuellen Umfrage bewahrheiten, könne die Grünen-Chefin nur an der Spitze einer Ampel-Koalition Kanzlerin werden.

(Foto: AP)

Düsseldorf Eine Koalition aus Union und Grünen hätte bei der Bundestagswahl einer aktuellen Umfrage zufolge zurzeit keine Mehrheit. Im Sonntagstrend des Meinungsforschungsinstituts Insa für die „Bild am Sonntag“ verliert die Union einen Prozentpunkt und landet bei 24 Prozent. Sie liegt damit knapp vor den Grünen, die ebenfalls einen Prozentpunkt einbüßen (23 Prozent).

Profitieren kann hingegen die FDP. Sie geht nach ihrem Parteitag gestärkt in den Wahlkampf und kommt in dieser Woche auf 13 Prozent. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche. Die SPD legt leicht zu und erreicht 17 Prozent. Die AfD bleibt stabil bei zwölf Prozent, die Linke gibt einen Prozentpunkt ab und steht nun bei sechs Prozent.

Damit wäre die aktuell regierende Große Koalition klar abgewählt. Die Unionsparteien und die SPD kämen zusammen auf lediglich 41 Prozent. Damit wäre keine Koalition aus lediglich zwei Fraktionen regierungsfähig. Auch ein in den vergangenen Wochen häufiger diskutiertes Bündnis aus Grünen, SPD und Linkspartei hätte mit 46 Prozent keine Mehrheit.

Unter den realistischen Konstellationen unter Ausschluss der AfD und der Linkspartei hätten damit derzeit nur noch eine Deutschland-Koalition aus Union, SPD und FDP (54 Prozent), eine Jamaika-Koalition aus Union, FDP und Grünen (60 Prozent) und eine Ampel-Koalition aus Grünen, FDP und SPD (53 Prozent) Chancen. Eine noch deutlichere Mehrheit ergäbe sich bei einer – eher unwahrscheinlichen – Kenia-Koalition aus Union, Grünen und SPD (64 Prozent).

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    Bei der Frage, wen die Menschen bei einer Direktwahl ins Kanzleramt wählen würden, verliert Grünen-Chefin Annalena Baerbock der Umfrage zufolge vier Prozentpunkte. Sie käme auf ein Direktwahlergebnis von 20 Prozent. Sie liegt damit nur noch zwei Prozentpunkte vor dem SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz (18 Prozent) und fünf Prozentpunkte vor Unionskandidat Armin Laschet (15 Prozent). Eine deutliche Mehrheit von 32 Prozent würde sich den Angaben zufolge für keinen der drei entscheiden.

    Für die Frage nach der Parteipräferenz hat Insa nach eigenen Angaben im Zeitraum vom 17. Mai bis 21. Mai 1405 Menschen befragt. Die Frage nach der Direktwahl des Kanzlers beziehungsweise der Kanzlerin stellte das Meinungsforschungsinstitut am 21. Mai 1001 Menschen.

    Mit Agenturmaterial.

    Mehr: „Extrem kurzsichtig gedacht“: Wie der Baerbock-Vorstoß zu Kurzstreckenflügen polarisiert

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    1 Kommentar zu "Bundestagswahl: Schwarz-Grün hat in aktueller Umfrage keine Mehrheit mehr"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Schwarz steht mit Laschet für ein "Merkel-Seilschaft-Weiterso". Hoffentlich ist Laschet nicht ganz so ideologisch verkommen wie Merkel.
      Grün steht für eine ideologische, chaotische Politik, die nicht nachdenkt sondern einfach etwas irrwitziges tut. Beispiel Biogas = Genmais auf Feldern = Dünger + Pestizide = Grund + Trinkwasserverseuchung. Oder Abschaffung Kurzstreckenflüge, dann fliegt man eben über London nach Dubai/Singapur statt über Frankfurt.
      Die Grünen sind eine ideologische Verbotspartei ohne Sinn und Verstand.

      Gut, dass die Wähler langsam beginnen nachzudenken!

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