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Bundestagswahl Seehofer warnt Union vor zu frühem Wahlkampf

In einigen Umfragen hat die SPD mit ihrem Kanzlerkandidaten Martin Schulz die Union bereits überflügelt. CSU-Chef Seehofer möchte trotzdem noch nicht in den Wahlkampf einsteigen. Es sei noch zu früh, rät er der Union.
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„Ein zu früher Wahlkampfbeginn bringt nichts – weil die Menschen dann am Höhepunkt des Wahlkampfes erschöpfte Politiker erleben“, sagt Seehofer. Quelle: AFP
CSU-Chef Horst Seehofer

„Ein zu früher Wahlkampfbeginn bringt nichts – weil die Menschen dann am Höhepunkt des Wahlkampfes erschöpfte Politiker erleben“, sagt Seehofer.

(Foto: AFP)

BerlinCSU-Chef Horst Seehofer warnt seine Partei trotz der guten Umfragewerte für die SPD vor einem verfrühten Wahlkampf. „Ein zu früher Wahlkampfbeginn bringt nichts – weil die Menschen dann am Höhepunkt des Wahlkampfes erschöpfte Politiker erleben“, sagte Seehofer im Interview mit der „Passauer Neuen Presse“ und dem „Donaukurier“ (Mittwochausgabe). Er stellt sich damit auf die Seite von CDU-Chefin Angela Merkel, die von Unionspolitikern gedrängt wird, härter mit SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz umzugehen. Der CSU-Chef räumte ein, dass Gelassenheit für die CDU schwieriger sei, weil sie zunächst noch vor drei Landtagswahlen im Saarland, in Schleswig-Holstein und in Nordrhein-Westfalen stehe.

Seehofer verteidigte die Unterstützung seiner Partei für Merkel bei ihrer vierten Kanzlerkandidatur. Es gebe für sie „keinen Ersatz“, sagte er mit Blick auf kritische Stimmen innerhalb der CSU wegen des Streits über die Flüchtlingspolitik. Er selbst sehe in dem derzeitigen Höhenflug für die SPD „keine besondere Gefahr“, erwarte aber einen knappen Ausgang der Bundestagswahl am 24. September.

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  • rtr
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