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Linke-Chefin Katja Kipping „Rechte Oppositionsführer verhindern“

Linke-Chefin Katja Kipping will unbedingt verhindern, dass die AfD stärkste Oppositionskraft wird. Das gehe am ehesten, wenn man die Linke wählt, so die Politikerin. Sie rechnet fest mit einer erneuten großen Koalition.
18.09.2017 - 12:55 Uhr 1 Kommentar
„Wer rechte Oppositionsführer verhindern will, muss auf die Linke setzen“, sagt die Bundesvorsitzende der Partei Die Linke. Quelle: dpa
Katja Kipping

„Wer rechte Oppositionsführer verhindern will, muss auf die Linke setzen“, sagt die Bundesvorsitzende der Partei Die Linke.

(Foto: dpa)

Berlin Zum Start in die letzte Woche vor der Bundestagswahl hat Linke-Chefin Katja Kipping dazu aufgerufen, die AfD als stärkste Oppositionskraft zu verhindern. „Wer rechte Oppositionsführer verhindern will, muss auf die Linke setzen“, sagte Kipping am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Eine Neuauflage der großen Koalition sei wahrscheinlich, fügte sie am Rande einer Wahlkampfaktion hinzu. Entscheidend sei dann, wer den dritten Platz hinter Union und SPD einnehme. Während die AfD die Sorgen vieler Menschen mit „Hetze gegen Geflüchtete“ beantworte, habe die Linke für Probleme wie Ärger mit dem Jobcenter oder Mangel an Wohnraum Lösungsvorschläge.

Kipping bedauerte, dass die Chancen für ein Regierungsbündnis „links von Angela Merkel“ laut den Umfragen schlecht stünden. Verantwortlich seien dafür die SPD und ihr Kandidat Martin Schulz. „Es ist offensichtlich geworden, dass sie Varianten und keine Alternative zu Angela Merkel sind“, sagte Kipping. Eine Chance für eine soziale, ökologische Alternative gebe es nur mit den Linken: „Von woher entsteht denn sonst Druck und welches Signal kommt sonst bei der nächsten Bundesregierung an?“

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    • dpa
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    1 Kommentar zu "Linke-Chefin Katja Kipping: „Rechte Oppositionsführer verhindern“"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Es stellt sich zunächst die Frage ob die "Linke"/SED als Opposition, oder als Regierungspartei zu zählen ist.

      Soweit ich dies beobachte ist die SED irgendwo zwischen Opposition und Regierung angesiedelt. Die Qualitätsmedien hofieren diese Partei wie die anderen Staatsparteien. Andererseits sind die Linken in vielen anderen Fällen aussen vor.

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