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Bundesverband der Deutschen Industrie Thyssen-Krupp-Aufsichtsratsvorsitzender Siegfried Russwurm soll BDI-Chef werden

Der Bundesverband der Deutschen Industrie soll einen Cheflobbyisten bekommen: Siegfried Russwurm soll Dieter Kempf an der Spitze des Verbands ablösen.
15.06.2020 - 13:23 Uhr Kommentieren
Der frühere Siemens-Manager soll am 30. November zum neuen BDI-Chef gewählt werden. Quelle: dpa
Siegfried Russwurm

Der frühere Siemens-Manager soll am 30. November zum neuen BDI-Chef gewählt werden.

(Foto: dpa)

Berlin Thyssen-Krupp-Aufsichtsratschef Siegfried Russwurm soll neuer Cheflobbyist der deutschen Industrie werden. BDI-Präsident Dieter Kempf erklärte am Montag, er habe den 56-Jährigen als seinen Nachfolger an der Spitze des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) vorgeschlagen.

Der frühere Siemens-Manager solle am 30. November gewählt werden. „Die Vizepräsidenten haben den Vorschlag einstimmig befürwortet.“

Russwurm habe die Expertise, „ist ein exzellenter Kenner sowohl großer als auch mittelständischer Industrieunternehmen und bringt langjährige unternehmerische sowie verbandspolitische Erfahrung mit“, sagte der 67-jährige Kempf, dessen zweite Amtszeit Ende 2020 planmäßig endet. Nach vier Jahren im Amt werde er selbst – wie es die Satzung als Regel vorsehe – nicht erneut kandidieren.

Russwurm sagte, angesichts der Corona-Pandemie mit allen dadurch ausgelösten „völlig unerwarteten Herausforderungen“ sei der BDI als Stimme der Industrie im politisch-gesellschaftlichen Dialog besonders gefordert. „Ich möchte mich gemeinsam mit den Mitgliedsverbänden des BDI dafür einsetzen, dass die Unternehmen in Deutschland und Europa die heftige Rezession möglichst rasch überwinden und unsere Industrie ihre weltweite Spitzenstellung im digitalen Wandel sichert und stärkt.“

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    Der promovierte Ingenieur war von 2008 bis 2017 Mitglied des Vorstands der Siemens AG. In dieser Zeit war Russwurm verantwortlich für alle Industriethemen, als Chief Technology Officer für Technik sowie für Healthcare und für Personal.

    Zu seinen Regionalzuständigkeiten im Siemens-Konzern gehörten unter anderem Europa, Afrika und der Mittlere Osten. Russwurm ist nicht nur Aufsichtsratsvorsitzender beim kriselnden Industriekonzern Thyssen-Krupp, sondern auch Chefkontrolleur beim Anlagenbauer Voith.

    Mehr: Der Vorstands- und der Aufsichtsratschef von Voith erklären im Interview, warum sie aus Prinzip nicht von unpopulären Entscheidungen abrücken. Es gebe faire Angebote.

    • rtr
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