Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Bundeswehrskandal Ministerium kündigt konsequentes Vorgehen an

Ursula von der Leyen will nach dem Skandal um sexuelle Nötigung, Mobbing und Demütigungen in einer Kaserne durchgreifen: Sieben Soldaten wurden vom Dienst suspendiert und sollen fristlos entlassen werden.
Kommentieren
Wegen zweifelhafter Aufnahmerituale in der Bundeswehr-Kaserne sind Ermittlungen gegen mehrere Soldaten eingeleitet worden. Quelle: dpa
Staufer-Kaserne Pfullendorf

Wegen zweifelhafter Aufnahmerituale in der Bundeswehr-Kaserne sind Ermittlungen gegen mehrere Soldaten eingeleitet worden.

(Foto: dpa)

Berlin/Pfullendorf Das Verteidigungsministerium hat nach dem Skandal um sexuelle Nötigung, Mobbing und Demütigungen in einer Bundeswehr-Kaserne ein konsequentes Vorgehen gegen Missstände in Aussicht gestellt. Ministerin Ursula von der Leyen (CDU) wolle noch in dieser Woche mit Inspekteuren sprechen, sagte ein Sprecher des Ministeriums am Montag in Berlin.

Die Bundeswehr müsse mit aller Konsequenz gegen solche gravierenden Missstände vorgehen. Die Ermittlungen zu den Vorgängen in Baden-Württemberg liefen. Es stehe noch nicht fest, ob es mit den Sanktionen gegen sieben Soldaten aus Pfullendorf getan sei. Man wisse noch nicht, ob weitere Vorfälle strafrechtlich relevant würden.

In der Elite-Ausbildungskaserne in Pfullendorf gehen Bundeswehr und Justiz Hinweisen auf Gewaltexzesse und schwerwiegendes Fehlverhalten nach. Sieben Soldaten wurden vom Dienst suspendiert und sollen fristlos entlassen werden, zudem wurden mehrere Disziplinarverfahren und Versetzungen angeordnet. Die Staatsanwaltschaft Hechingen ist eingeschaltet.

  • dpa
Startseite

0 Kommentare zu "Bundeswehrskandal: Ministerium kündigt konsequentes Vorgehen an"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote