Bundesweite Warnstreiks Verdi macht öffentlichem Dienst Druck

In der kommenden Woche sollen landesweit unter anderem Mitarbeiter von Unikliniken und Universitäten die Arbeit niederlegen. Die Gewerkschaft Verdi will so den Druck auf Arbeitsgeber im öffentlichen Dienst erhöhen.
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Verdi-Chef Frank Bsirske kritisierte, die Arbeitgeber im öffentlichen Dienst weigerten sich vor den Tarifverhandlungen, ein Angebot vorzulegen. Quelle: dpa
Gewerkschaft Verdi erhöht den Druck

Verdi-Chef Frank Bsirske kritisierte, die Arbeitgeber im öffentlichen Dienst weigerten sich vor den Tarifverhandlungen, ein Angebot vorzulegen.

(Foto: dpa)

BerlinVor den nächsten Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst der Länder in der kommenden Woche verschärft die Gewerkschaft Verdi den Druck. In allen Bundesländern würden Mitarbeiter von Unikliniken, Straßenmeistereien, Universitäten, Küstenschutz und der Landesverwaltung zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen, teilte Verdi am Montag in Berlin mit. Die größten Aktionen sollen von Mittwoch bis Freitag stattfinden.

Schwerpunkte sollen am Mittwoch in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin liegen. Am Donnerstag soll in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen die Arbeit ruhen. Am Freitag wird in Baden-Württemberg landesweit gestreikt.

Verdi-Chef Frank Bsirske kritisierte, die Arbeitgeber weigerten sich, ein Angebot vorzulegen. Zugleich wollten sie aus der betrieblichen Altersvorsorge im öffentlichen Dienst aussteigen, was zu Rentenkürzungen um bis zu 20 Prozent führe. Die Länder dürften sich daher nicht wundern, wenn es jetzt zu einer Eskalation komme, sagte Bsirske.

Verdi und mehrere weitere Gewerkschaften verlangen für die knapp drei Millionen Länderbeschäftigten ein Lohnplus von 5,5 Prozent. Der Zuwachs soll mindestens 175 Euro pro Monat betragen. Zu den Forderungen gehört zudem eine Erhöhung der Vergütung für Auszubildende um 100 Euro im Monat. Außerdem soll ihnen nach erfolgreicher Ausbildung die Einstellung garantiert werden.

Für die 200.000 angestellten Lehrer, die diese Woche teilweise ebenfalls streiken wollen, streben die Gewerkschaften zudem einen eigenen Tarifvertrag an. Die Verhandlungen werden am 16. und 17. März in Potsdam fortgesetzt.

  • rtr
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6 Kommentare zu "Bundesweite Warnstreiks: Verdi macht öffentlichem Dienst Druck"

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  • @ Wolfgang Trantow
    "Nur Menschenfeinde sind dafür!!!!!"
    Die wurden aber ganz legal gewählt!!!

  • Sie sollten den Kommentar lesen! Mehrgeld? Ja, die Frau Merkel ließ die energieosten explodieren! Warum mehr Steuern, Maut usw.: Fr. Merkel muss das Ausland ja finanzieren. Wieso nicht mehr Geld für die echten Arbeiter? Warum nur Mehrgeld für die Politiker. 400 Euro sind eine Schande fürdiese raubritter und dann die Kinder mit 4 Euro abspeisen. Nur Menschenfeinde sind dafür!!!!!

  • Schröder? Meinten Sie den der die Kinderarbeit eingeführt hat bzw. jeden deutschen Arbeitslosen ins Ausland treiben wollte????

  • Genossinnen, Genossen, bald ist Ostern, es ist an der Zeit wieder einmal zu streiken!
    ---------------------
    Wir (Ver.di) haben uns entschieden, die Ferien zu verlängern. Deshalb rufen wir die "Lehrer" (Schröder nannte sie "faule Säcke") auf, zum unbegrenzten "Warnstreik".
    Und wir werden natürlich unsere "Kampftruppe", die Müllwerker, einsetzen.
    Auch die Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger sollen streiken. In der öffentlichen Verwaltung bringt ein Streik nichts.

  • Sind Sie Gewerkschafter? Die Gewerkschaften argumentieren nämlich ähnlich wie Sie.

    Echte Argumente für Tariferhöhungen liefern Sie/sie indes nicht. Ich wüsste auch keine.

  • Wir sind ein reiches Land, so unser Bundespräsident. Durch mehr Steuerabzocke, explodieren die Einnahmen. Warum weigern sich unsere Politiker ihre Mitarbeiter entsprechen zu entlohnen. Geht es um explosive Diätenerhöhungen, sind alle Politiker einer Meinung! Erhalten die Mitarbeiter im öffentlichen Dienst nicht mehr Entgeld, weil es keine Ausländer, Banker, Politiker und Manager bzw. Experten wie die Bauer beim BER oder Staatsoper, Berlin sind?? d

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