Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer lehnt Zusammenarbeit mit AfD kategorisch ab

Die CDU-Chefin schließt eine Zusammenarbeit mit der AfD aus. Grünen-Politiker warnen Kramp-Karrenbauer indes vor einem Glaubwürdigkeitsproblem.
Update: 24.06.2019 - 11:21 Uhr 1 Kommentar
Die CDU-Chefin schließt eine Zusammenarbeit mit der AfD kategorisch aus. Quelle: Reuters
Annegret Kramp-Karrenbauer

Die CDU-Chefin schließt eine Zusammenarbeit mit der AfD kategorisch aus.

(Foto: Reuters)

Berlin CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich klar gegen eine Zusammenarbeit ihrer Partei mit der AfD ausgesprochen. Die AfD sei „eine Partei, die zumindest in Teilen oder mit Repräsentanten keine klare Linie zu Rechtsextremismus und Rechtsradikalen zieht“, sagte Kramp-Karrenbauer am Sonntagabend in der ARD-Sendung „Anne Will“.

Die AfD schaffe zum Teil das geistige Klima, in dem der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke ermordet wurde. „Jemand, der dann sagt, einer solchen Partei kann man sich annähern – egal ob das Hans-Georg Maaßen ist oder irgendein anderes Mitglied meiner Partei – muss ich sagen: Der soll nur mal kurz die Augen schließen, soll sich Walter Lübcke vorstellen. Der wird nie mehr auf die Idee kommen, dass man mit einer Partei wie der AfD als Christdemokrat zusammenarbeiten kann.“

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer bekräftigte diese Haltung am Montag. „Das Thema AfD ist eindeutig beantwortet. Es gibt mit dieser Partei keine Zusammenarbeit“, sagte der sächsische er vor Gremiensitzungen der Bundes-CDU in Berlin. „Wer sie einmal im Bundestag oder im sächsischen Landtag erlebt hat, wird wissen: Es geht nicht. Diese Partei spaltet, sie ist nicht gut für Deutschland.“

Die Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt verwies auf dem Kurznachrichtendienst Twitter allerdings darauf, dass sich in der Stadtvertretung von Penzlin im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte bereits eine gemeinsame Fraktion von CDU und AfD gebildet hat. Penzlin sei „nicht nur eine Kommune“, schrieb Katrin Göring-Eckardt auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. Kramp-Karrenbauer müsse in dem Fall handeln, wenn sie glaubwürdig sein wolle.

Der ehemalige Verfassungsschutzpräsident Maaßen hatte zuletzt eine Zusammenarbeit mit der AfD in den ostdeutschen Bundesländern nicht kategorisch ausgeschlossen.

Der Kasseler Regierungspräsident Lübcke wurde am 2. Juni erschossen. Der 45-jährige Stephan E. ist dringend tatverdächtig und sitzt in Untersuchungshaft. Die Bundesanwaltschaft geht von einem rechtsextremen Hintergrund der Tat aus.

  • dpa
Startseite

Mehr zu: CDU-Chefin - Kramp-Karrenbauer lehnt Zusammenarbeit mit AfD kategorisch ab

1 Kommentar zu "CDU-Chefin: Kramp-Karrenbauer lehnt Zusammenarbeit mit AfD kategorisch ab"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Mit dieser Frau sehe ich die CDU bei 10%.

Serviceangebote