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CDU-Finanzminister Schäuble hält Annäherung an AfD für „völlig falsch“

Wolfgang Schäuble will mit seiner CDU „ganz sicher nicht in die Richtung der AfD“ gehen. Ähnlich äußerten sich Länderchefs, die im Herbst zur Wahl stehen. Doch in der Partei melden sich die ersten Gegenstimmen.
31.05.2014 - 11:37 Uhr 1 Kommentar
„Wir müssen zu unserer eigenen Überzeugung glaubwürdig und verlässlich stehen – und sie immer wieder erklären“: Finanzminister Wolfgang Schäuble. Quelle: dpa

„Wir müssen zu unserer eigenen Überzeugung glaubwürdig und verlässlich stehen – und sie immer wieder erklären“: Finanzminister Wolfgang Schäuble.

(Foto: dpa)

Berlin Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat die Ablehnung der CDU-Spitze einer Annäherung an die eurokritische Alternative für Deutschland (AfD) bekräftigt. „Wir werden uns ganz sicher nicht in die Richtung der AfD bewegen“, sagte Schäuble dem Magazin „Focus“. „Das wäre völlig falsch. Wir müssen zu unserer eigenen Überzeugung glaubwürdig und verlässlich stehen – und sie immer wieder erklären. So überzeugt man am besten andere.“

Die eurokritische AfD, die bei der Bundestagswahl noch knapp an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert war, hatte bei der Europawahl aus dem Stand sieben Prozent der Stimmen geholt.

Ähnlich wie Schäuble äußerten sich die Regierungschefs Thüringens und Sachsens, wo demnächst Landtagswahlen anstehen. „Eine Koalition mit der AfD schließe ich aus. Mein Wort gilt“, sagte Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) dem „Focus“. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) meinte: „Ich habe kein Interesse, mit einer Partei zusammenzuarbeiten, von der ich nicht weiß, wo sie programmatisch steht.“

Bei den Christdemokraten gibt es aber auch abweichende Meinungen. So erklärte jüngst der hessische CDU-Politiker Christean Wagner, er halte es „für politisch töricht zu sagen: Mit denen werden wir nie zusammengehen“.

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    1 Kommentar zu "CDU-Finanzminister: Schäuble hält Annäherung an AfD für „völlig falsch“"

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    • In dem Augenblick wo der deutsche Brot-und-Spiele-Wähler die Nachteile der Transfer-Union am eigenen Leib spürt, wird sich das ändern.
      Auch CDU- und SPD-Wähler haben manchmal lichte Momente.

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