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CDU Friedrich Merz kann sich Rückkehr in den Bundestag vorstellen

Die Spekulationen um Friedrich Merz reißen nicht ab. Nun hat sich der 64-Jährige über seine Zukunft in der Politik geäußert – und seinen Anhängern Hoffnung gemacht.
04.02.2020 Update: 04.02.2020 - 13:53 Uhr 2 Kommentare
Friedrich Merz verließ den Bundestag vor mehr als zehn Jahren. Quelle: dpa
Friedrich Merz

Friedrich Merz verließ den Bundestag vor mehr als zehn Jahren.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz kann sich offenbar vorstellen, wieder für den Bundestag zu kandidieren. Bei einer Veranstaltung der CDU-Mittelstandsvereinigung in Verden trat Merz am Montagabend gemeinsam mit dem örtlichen CDU-Kandidaten Andreas Mattfeldt auf.

Dabei wurde der 64-Jährige von einem Zuschauer gefragt, ob damit zu rechnen sei, dass er in der nächsten Legislaturperiode Kollege von Mattfeldt sein werde. Daraufhin antwortete Merz: „Ja.“ Das berichten der „Spiegel“ und die „Kreiszeitung“.

Merz' Sprecher Armin Peter relativierte die Äußerung von Merz später. Bei Twitter erklärte er: „Was Friedrich Merz heute Abend in Verden wirklich gesagt hat: Falls er nochmal ganz in die Politik zurückgeht, würde er sich auch um ein Bundestagsmandat bewerben.“ Weiterhin gelte jedoch: Personaldebatten müssten derzeit nicht geführt werden, es gehe um Sachfragen.

Auf eine mögliche Kanzlerkandidatur angesprochen erklärte Merz in Verden: „Das ist kein Thema jetzt.“ Auf erneute Nachfrage erwiderte er: „Nein, ich dementiere nicht.“ Die Entscheidung falle erst beim nächsten Bundesparteitag im Dezember 2020.

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    Beim rechten Flügel der CDU wurde Merz' Aussage positiv aufgenommen. „Das macht Hoffnung für den nächsten Kanzlerkandidaten der Union“, twitterte Alexander Mitsch, der Vorsitzende der Werteunion.

    Laut einer Yougov-Umfrage für das Handelsblatt würden es 27 Prozent der Deutschen begrüßen, wenn Merz bei der nächsten Bundestagswahl als Spitzenkandidat der Union antreten würde. 25 Prozent sähen es mit gemischten Gefühlen und 28 Prozent negativ.

    Merz saß zwischen 1990 und 2009 für die CDU im Bundestag, zwischen 2000 und 2002 führte er die Fraktion der Union. Im Dezember 2018 kandidierte er für den CDU-Vorsitz, unterlag jedoch knapp Annegret Kramp-Karrenbauer.

    Dennoch gilt Merz, der seit Juni 2019 Vizepräsident des Wirtschaftsrates der CDU ist, weiterhin als möglicher Kanzlerkandidat bei der nächsten Bundestagswahl. Der frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg sprach sich zuletzt für ihn aus. Merz selbst bot zuletzt an, sich im Team im Wahlkampf für die nächste Bundestagswahl engagieren zu wollen.

    Im neuen Politiker-Ranking von RTL und ntv belegt Merz mit 41 Punkten den siebten Platz. Damit liegt er unter anderem hinter Kanzlerin Angela Merkel (59) und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (46), aber deutlich vor CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer (30).

    Mehr: Friedrich Merz will eine radikale Steuerreform: „Bierdeckel kommt beidseitig beschrieben“.

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    2 Kommentare zu "CDU: Friedrich Merz kann sich Rückkehr in den Bundestag vorstellen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Herr Peter Michael 04.02.2020, 11:52 Uhr .: Interesannterweise sieht man das in der Wirtschaft wesentlich differenzierter. Gottseidank.
      https://www.handelsblatt.com/unternehmen/mittelstand/unternehmer-im-interview-frau-merkel-bewegt-nichts-mehr-juergen-heraeus-spricht-klartext/25505736.html

    • Ich würde sehr befürworten, wenn Herr Merz in der Politik überhaupt in verantwortlicher Stelle in Zukunft wieder tätig werden würde.
      Er ist im Sauerland sozialisiert worden, ist also mal grundsätzlich bodenständig mit Bezug zu "normalen" Menschen in seiner Heimat und mittelständigen Unternehmern sprich Leistungsträgern.
      Weiterhin verfügt er über eine breite Lebenserfahrung an vielfältiger Stelle - im politischen Umfeld genauso wie als Aufsichtsrat von Blackrock sowie Wirtschaftsanwalt.
      Er will Probleme lösen und nicht zerreden - drängt zur Vereinfachung (siehe Besteuerungsmodelle) und nicht zur Laberei ohne Ergebnisse und Panikmache.
      Ferner strahlt er für mich Zukunftsfähigkeit aus - also ein Gegenmodell zu den Kühnerts und Harbecks der politischen Kaste in Deutschland.

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