CDU in der Krise: Kampf um den Partei-Vorsitz: Diese vier Kandidaten könnten auf Laschet folgen
Der Kanzlerkandidat der Union hatte am 7.10.21 seinen Rückzug von der Parteispitze in die Wege geleitet.
Foto: imago images/Political-MomentsBerlin. Als Armin Laschet seinen Rückzug vom CDU-Vorsitz ankündigte, blieb er vage. Der Parteichef machte zwar deutlich, dass es einen personellen Neuanfang brauche, sprach aber nicht von Rücktritt. Auch vermied er es, einen Zeitpunkt zu nennen. Er wolle den Prozess „moderieren“, betonte Laschet. Und: Er strebe „einen Konsens aller, die in Betracht kommen“, an.
Am Montag will der CDU-Bundesvorstand beraten, wie es nach dem Wahldebakel weitergeht. Laschet hatte angekündigt, einen Vorschlag für ein geordnetes Verfahren zu unterbreiten. Dass die Zeit für einen Umbau reif ist, wird auch durch die jüngsten Rücktrittsankündigungen deutlich: So hatten am Samstag die Verteidigungsministerin Annegret-Kramp Karrenbauer und Wirtschaftsminister Peter Altmaier überraschend angekündigt, zugunsten von zwei jüngeren Kollegen auf ihre Bundestagsmandate zu verzichten.
In der Frage nach Laschets Nachfolge zeichnen sich derweil zwei Dinge ab: Der neue Parteichef soll möglichst zügig gefunden werden. Gleich mehrere Unionspolitiker mahnten eine Entscheidung noch in diesem Jahr an. Und: Anders als bei den letzten beiden Wahlen, erst von Annegret Kramp-Karrenbauer und dann von Armin Laschet, soll dieses Mal die Parteibasis einbezogen werden, möglicherweise könnte es eine Mitgliederbefragung geben.