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CDU Merkel will Klimawandel auch durch mehr Grünflächen begegnen

Grünflächen sind nach Ansicht der Kanzlerin eine gute Möglichkeit, damit sich die Menschen besser an die höheren Temperaturen anpassen können.
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Die Kanzlerin hebt die Bedeutung der Wälder und Grünflächen hervor. Quelle: AP
Angela Merkel

Die Kanzlerin hebt die Bedeutung der Wälder und Grünflächen hervor.

(Foto: AP)

Berlin Mit Blick auf den Klimawandel hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) betont, wie wichtig Anpassungen auch im Städtebau seien. Hier müssten die richtigen Schlussfolgerungen gezogen werden, betonte Merkel in ihrem am Samstag veröffentlichten Video-Podcast. „Wir haben verschiedene Programme, in denen gerade das Grün in den Städten auch verstärkt zum Einsatz kommt, damit Menschen besser sich an die höheren Temperaturen anpassen können.“ Die Anpassung an den Klimawandel sei inzwischen Teil des Baugesetzbuches.

„Der frühe Hochsommer in diesem Jahr zeigt: Extreme Wetterereignisse werden häufiger. Wir haben mehr warme Tage und auch mehr tropische Nächte, insbesondere in einigen Teilen Deutschlands“, sagte die Kanzlerin. „Darauf müssen wir gemeinsam reagieren.“ In Deutschland war es im Juni so heiß wie noch in keinem Juni zuvor.

Merkel hob zudem die Bedeutung des Waldes hervor. „Gerade der Wald leidet unter extremer Dürre und ist auch vom Schädlingsbefall besonders betroffen“, sagte sie. „Und deshalb werden wir gerade den Waldbauern auch in besonderer Weise unter die Arme greifen. Sie haben in diesem Sommer viele, viele Sorgen.“

Die Bundesregierung habe bei der Dürre im vergangenen Sommer gezeigt, dass sie ganz akut auf besondere Ereignisse reagiere und die Landwirte unterstütze, sagte Merkel. „Aber auch hier geht es um eine langfristige Anpassung. Das heißt, wir haben eine Ackerbaustrategie entwickelt, in der wir ganz deutlich machen, dass wir innovative Verfahren für die Böden brauchen und dass wir auch resistente Pflanzen brauchen, die besser auf den Klimawandel reagieren.“ Dazu seien Forschung und Innovation wichtig.

Mehr: Gutachten zeigen, wie viel der Bund mithilfe von CO2-Bepreisung einnehmen kann.

  • dpa
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