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CDU-Mitglied Ex-Verfassungsschutzchef Maaßen denkt über Einstieg in Politik nach

Der ehemalige Verfassungsschutzchef bezeichnet sich selbst als „politischen Menschen“. Maaßen plant Aufritte im sächsischen Wahlkampf.
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Der ehemalige Präsident des Verfassungsschutzes wurde im November 2018 von Innenminister Horst Seehofer in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Quelle: dpa
Hans-Georg Maaßen

Der ehemalige Präsident des Verfassungsschutzes wurde im November 2018 von Innenminister Horst Seehofer in den einstweiligen Ruhestand versetzt.

(Foto: dpa)

Berlin, Chemnitz Der ehemalige Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, kann sich einen Einstieg in die Politik vorstellen. Auf die Frage, ob er sich die Übernahme eines politischen Amtes nach der sächsischen Landtagswahl im Herbst vorstellen könne, antwortete Maaßen im Interview mit der Chemnitzer „Freien Presse“ (Freitag): „Schauen wir mal.“

Er schließe generell einen Einstieg in die Politik nicht aus. „Ich bin ein politischer Mensch und habe schon immer über meinen beruflichen Tellerrand geblickt.“ Im Wahlkampf plant Maaßen nach eigener Aussage mehrere Auftritte bei Veranstaltungen von Mitgliedern der konservativen Werte-Union.

Maaßen ist CDU-Mitglied. Er war als Präsident des Bundesverfassungsschutzes in die Kritik geraten, nachdem er die Echtheit eines Videos bezweifelt hatte, das nach der Tötung eines Mannes in Chemnitz eine Attacke gegen Migranten zeigt. Im November 2018 versetzte Innenminister Horst Seehofer (CSU) Maaßen in den einstweiligen Ruhestand, nachdem dieser laut einem Redemanuskript von teils „linksradikalen Kräften in der SPD“ gesprochen hatte.

Mehr: Der Chef der Werteunion will mit Kramp-Karrenbauer Veränderungen ins Bundeskabinett bringen. Und auch Friedrich Merz will er nicht abschreiben.

  • dpa
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