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CDU-Parteichefin Kramp-Karrenbauer plädiert für Kapitalmarktunion – „Spannende Idee“

Die Chefs der Notenbanken in Deutschland und Frankreich haben sich zuletzt für eine Kapitalmarktunion engagiert. Kramp-Karrenbauer begrüßt die Idee.
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Die CDU-Chefin findet, dass Europa mit eigenen Mitteln Kapital zur Verfügung stellen sollte. Quelle: dpa
Annegret Kramp-Karrenbauer

Die CDU-Chefin findet, dass Europa mit eigenen Mitteln Kapital zur Verfügung stellen sollte.

(Foto: dpa)

Berlin Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer fordert, Pläne für eine Kapitalmarktunion voranzutreiben. „Wenn Europa in der Welt systemisch eine Rolle spielen will, dann muss es auch dafür sorgen, dass es mit eigenen Mitteln Kapital zur Verfügung stellt“, sagte sie am Freitag auf dem Tag des deutschen Familienunternehmens in Berlin.

Sie verwies dabei auf die Rolle von Bundesbankchef Jens Weidmann und dessen französischem Kollegen Francois Villeroy de Galhau als Befürworter einer „spannenden Idee“. Das gemeinsame Engagement der beiden in Sachen Kapitalmarktunion sei ein Beispiel, dass deutsche und französische Notenbanker sehr gut zusammenarbeiteten.

Weidmann und Villeroy hatten erst jüngst in einem gemeinsamen Presseartikel die rasche Verwirklichung einer europäischen Kapitalmarktunion angemahnt. Die Agenda werde nur schleppend umgesetzt. Die Kapitalmarktunion soll es Unternehmen erleichtern, sich durch die Ausgabe von Aktien oder Anleihen zu finanzieren.

Derzeit verlassen sich viele EU-Firmen dabei auf Kredite ihrer Hausbank, die meist noch im Heimatland angesiedelt ist. Vorbild für Brüssel sind die USA, wo Firmen viel aktiver die Finanzmärkte nutzen. Die EU-Kommission startete die Initiative 2015. Doch trotz zahlreicher neuer Gesetze hat sich an der Abhängigkeit von EU-Unternehmen von ihren Banken wenig geändert.

Mehr: In Zeiten von „America First“ muss sich Europa zusammenraufen. Ein gemeinsamer Kapitalmarkt könnte die Grundlagen für einen tatsächlichen Binnenmarkt schaffen.

  • rtr
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