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CDU-Parteivorsitz Mehrheit der Deutschen laut Umfrage gegen CDU-Kurswechsel

Einige Kandidaten für den Parteivorsitz der CDU stehen auch für einen Kurswechsel. Die Mehrheit der Deutschen will diesen laut Umfrage jedoch nicht.
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Bei Frauen und jungen Wählern ist Politik-Rückkehrer Friedrich Merz laut dem RTL/ntv-Trendbarometer wenig beliebt. Quelle: dpa
Friedrich Merz

Bei Frauen und jungen Wählern ist Politik-Rückkehrer Friedrich Merz laut dem RTL/ntv-Trendbarometer wenig beliebt.

(Foto: dpa)

Berlin Die Mehrheit der Deutschen ist einer Umfrage zufolge gegen einen Kurswechsel der CDU. 63 Prozent hielten es laut dem am Montag veröffentlichten RTL/ntv-Trendbarometer für falsch, wieder stärker die konservativen Werte zu betonen. 29 Prozent seien für einen solchen Kurs, für den die Parteivorsitz-Kandidaten Friedrich Merz und Jens Spahn stehen.

Die Mehrheit wolle, dass die CDU den Kurs der scheidenden Parteichefin Angela Merkel fortsetze und eine Partei der Mitte bleibe, teilte die Sendergruppe mit. Dafür sprächen sich alle Bevölkerungsgruppen mit großer Mehrheit aus. Auch von den CDU- und CSU-Anhängern hielten 65 (CSU: 60) Prozent diese Ausrichtung für richtig. Um den CDU-Vorsitz bewirbt sich neben Merz und Spahn noch Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer, die für diesen Kurs steht.

Ein Blick auf die Wahlergebnisse zeige, „wie falsch die Orientierung an der Vergangenheit für die CDU wäre“, sagte Forsa-Chef Manfred Güllner, dessen Institut die Umfrage für die RTL-Mediengruppe vornahm. Während die CDU-Wählersubstanz unter der Kanzlerschaft Helmut Kohls um ein Drittel gesunken sei, habe der Anteil der Union mit Merkels Kurs der Mitte „nur noch“ um 13 Prozent abgenommen, sagte Güllner.

Bei Frauen und jungen Wählern ist der Politik-Rückkehrer Merz der Umfrage zufolge wenig beliebt. Könnten die Deutschen den Kanzler direkt wählen, würden sich der Umfrage zufolge bei einem Zweikampf zwischen Merz und SPD-Chefin Andrea Nahles jeweils nur 33 Prozent der Frauen und der 18- bis 29-Jährigen für Merz entscheiden. Sollte Vizekanzler Olaf Scholz die SPD-Alternative zu Merz sein, würden sogar nur 26 Prozent der Frauen und 15 Prozent der 18- bis 29-Jährigen für den CDU-Politiker stimmen.

Güllner verwies darauf, dass Merz auch in seiner Zeit als aktiver Politiker „nicht sonderlich populär“ gewesen sei. „Im Jahr 2000 hielten ihn im damaligen RTL/n-tv-Trendbarometer nur vier Prozent der Deutschen für geeignet, den Vorsitz der CDU zu übernehmen. 2002 trauten ihm nur vier, 2005 nur sieben Prozent eine erfolgreiche Kanzlerkandidatur zu“, erläuterte Güllner. Bei einer Politiker-Bewertung 2002 sei Merz auf dem vorletzten Platz gelandet.

  • rtr
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