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CDU Söder: Unions-Spitzen wollen Kanzlerkandidaten erst im Frühjahr bestimmen

Kurz vor dem CDU-Parteitag betonen mehrere Unionspolitiker ihren Willen zur Zusammenarbeit. Laschet zufolge liegen die Programme der Parteien sehr eng beieinander.
10.01.2021 - 14:57 Uhr Kommentieren
Friedrich Merz (l), Armin Laschet (M) und Norbert Röttgen stehen nach einer Diskussionsrunde im Konrad-Adenauer-Haus. Quelle: Reuters
Kandidaten für den CDU-Vorsitz

Friedrich Merz (l), Armin Laschet (M) und Norbert Röttgen stehen nach einer Diskussionsrunde im Konrad-Adenauer-Haus.

(Foto: Reuters)

Berlin In der Union sind sich nach Angaben von CSU-Chef Markus Söder alle maßgeblichen Beteiligten einig, dass ein Kanzlerkandidat für die Bundestagswahl „erst im Frühjahr“ bestimmt werden soll. „Ab März oder April sind wir ... in der Lage, besser einzuschätzen, ob Corona das dominierende Thema bei einer Bundestagswahl sein wird“, sagte Bayerns Ministerpräsident der „Welt am Sonntag“.

Wenige Tage vor der Wahl eines neuen CDU-Vorsitzenden lobte der CSU-Chef bei einem CDU-Empfang in Nordrhein-Westfalen zudem demonstrativ den dortigen Ministerpräsidenten Armin Laschet. Gesundheitsminister Jens Spahn bekräftigte in der „Welt am Sonntag“, dass er die Kandidatur Laschets für den CDU-Vorsitz unterstütze.

Bei dem Neujahrsempfang der CDU in Nordrhein-Westfalen am Samstag stimmte Laschet dem CSU-Chef bei der Einschätzung zu, dass man nach den Landtagswahlen Mitte März in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz Programm und Personal für die Bundestagswahl Ende September festlegen solle.

Beide Unionsparteien lägen bei der Ausarbeitung des Wahlprogramms so eng beieinander wie seit Jahrzehnten nicht mehr, sagte der CDU-Politiker. Laschet forderte, dass seine Partei hinter dem neuen Vorsitzenden Geschlossenheit zeigen müsse - egal wer gewinne.

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    Am 16. Januar wählt die CDU auf einem digitalen Bundesparteitag einen neuen Vorsitzenden. Dabei tritt Laschet gegen den Wirtschaftspolitiker Friedrich Merz und den Außenpolitiker Norbert Röttgen an. Alle drei liegen in Umfragen relativ nahe beieinander. In den vergangenen Tagen hatte es Debatten gegeben, ob danach nicht auch Söder oder Gesundheitsminister Spahn Unions-Kanzlerkandidaten werden könnten, weil sie in den Umfragen deutlich vor den drei CDU-Kandidaten liegen.

    Söder: eine Präferenz in der Kanzlerfrage

    „Nein, ich trete als stellvertretender Vorsitzender der CDU an“, sagte Spahn auf die Frage, ob er als Kanzlerkandidat antreten wolle. Söder hat keine Präferenz in der Frage des CDU-Vorsitzenden bekanntgegeben und bei der „K-Frage“ wiederholt betont: „Mein Platz ist in Bayern.“ Söders Äußerungen bei dem CDU-Empfang wurden in der CDU als freundlicher Akt gegenüber seinem Ministerpräsidenten-Kollegen gewertet.

    Die Zusammenarbeit mit Laschet sei „hervorragend“, Nordrhein-Westfalen und Bayern seien die „Motoren Deutschlands“, sagte der CSU-Chef. Laschet habe die Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen gewonnen und leiste eine gute Regierungsarbeit - beides sind die zentralen Punkte, mit denen Laschet im parteiinternen Wettbewerb für sich wirbt.

    Zudem unterstrich Söder, dass beide dieselbe Corona-Politik verfolgten und sich dabei eng abstimmten. Unterschiede in der Corona-Politik erklärten sich durch die unterschiedliche Betroffenheit der Länder, fügte er hinzu. Bayern weist wesentlich höhere Infektionszahlen auf, weshalb Söder auf schärfere Maßnahmen dringt.

    Mehr: Parteienforscher empfiehlt Laschet an CDU-Spitze: „Keine Loslösung von Vorsitz und Kandidatur“

    • rtr
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