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CDU vor Chefkür Röttgen gegen Bündnis mit den Liberalen: „Die FDP hat ein historisches Versagen zu verantworten“

Der CDU-Vorsitzkandidat trägt der FDP weiterhin den Ausstieg aus den Jamaika-Sondierungsgesprächen nach. Nun erteilt er der Partei auch die Absage für ein Bündnis.
13.01.2021 - 07:26 Uhr 5 Kommentare
Der Politiker will kein schwarz-gelbes Bündnis eingehen. Quelle: AFP
Norbert Röttgen

Der Politiker will kein schwarz-gelbes Bündnis eingehen.

(Foto: AFP)

Berlin CDU-Vorsitzkandidat Norbert Röttgen hat sich mit Blick auf die kommende Bundestagswahl gegen eine FDP-Regierungsbeteiligung ausgesprochen. „Die FDP hat ein historisches Versagen zu verantworten, indem sie sich nach zwei großen Koalitionen einem neuen Anfang und der Regierungsverantwortung verweigert hat“, sagte Röttgen der „Augsburger Allgemeinen“ (Mittwoch). „Auf eine Partei, die mal Lust hat zu regieren und dann wieder nicht, kann man sich nicht verlassen“, sagte der Außenpolitiker.

„Kann ja sein, dass die FDP jetzt auf einmal wieder auf die Idee gekommen ist, dass der Sinn von Politik auch darin bestehen könnte, zu gestalten, zu entscheiden und zu regieren“, sagte Röttgen. Doch auch die Wähler würden das Scheitern der Jamaika-Koalition vor drei Jahren nicht vergessen.

Nach der Bundestagswahl im Herbst 2017 waren CDU/CSU, FDP und Grüne in Sondierungsgespräche gegangen, aus denen die FDP schließlich ausgestiegen war - mit den berühmten Worten des Parteichefs Christian Lindner: „Es ist besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren.“ FDP-Vize Wolfgang Kubicki hatte der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ kürzlich gesagt, dass ein Jamaika-Bündnis „Stand heute“ die einzige realistische Option für seine Partei sei.

Mehr: Lesen Sie hier, warum prominente Wirtschaftsvertreter Norbert Röttgen unterstützen.

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    5 Kommentare zu "CDU vor Chefkür: Röttgen gegen Bündnis mit den Liberalen: „Die FDP hat ein historisches Versagen zu verantworten“"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Herr Grigat, Roettgen koennte Grenell als Botschafter der USA abloesen. Aber er kann
      sagen oder schreiben, was er will - er wirds nicht. Hoffe ich.

    • Ein Parteivorsitzender muss bei den Megathemen dieser Dekade wie "Digitalisierung, Klimaschutz und Sicherheit" strategischen Weitblick und weit mehr Profil und Führungsstärke zeigen, als bisher in der Spitze der CDU zu erkennen war. Röttgen und Merz können das.

    • Die Entscheidung der FDP, aus den Jamaika-Verhandlungen auszusteigen, war richtig. Die Kanzlerin wollte die FDP nur als Mehrheitsbeschafferin ohne eigene Mitspracherechte.
      Sollte es nach der Wahl zu einer schwarz-grünen Regierung kommen, wird sich die CDU genauso über den Tisch ziehen lassen, wie es bei der großen Koalition war und ist.

    • Die CDU hat die letzten 4 Jahre auch nicht geglänzt! Verkehrminister Scheuer 500 Mio. fürs MAUT-Märchen, ohne Folgen. Eine nicht Demokratisch gewählte ehemalige Verschweigungsministerin bei der EU??? Amtor der Aktienabgeordnete!!! Thüringen : DIE CDU WÄHLT GEMEINSAM MIT AFD UND FDP Herrn KEMMERICH!!!!! Kehren Sie zuerst mal vor der eigenen HAUSTÜR Herr Röttgen!

    • Röttgen ist der einzige Kandidat, der sich stetig im Wettbewerb um den CDU-Vorsitz nach oben bewegt hat. Die meisten seiner Äußerungen waren interessant und zeugten von einem strategischen Denken. Daumen hoch!

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