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CDU-Vorsitz Laschet, Merz und Röttgen treffen bei Rede-Duell aufeinander

Bei einer Veranstaltung der Jungen Union treffen die drei Kandidaten direkt aufeinander. Norbert Röttgen kann sich sogar ein TV-Duell vorstellen.
26.09.2020 Update: 26.09.2020 - 12:27 Uhr Kommentieren
Mitte Oktober diskutieren die Bewerber um den CDU-Vorsitz erstmals öffentlich. Quelle: dpa
CDU-Vorsitz

Mitte Oktober diskutieren die Bewerber um den CDU-Vorsitz erstmals öffentlich.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Die drei Anwärter auf den CDU-Vorsitz treffen bei einer Online-Veranstaltung der Jungen Union am 17. Oktober in einem Rede-Duell aufeinander. Anschließend können die Mitglieder der Nachwuchsorganisation zwei Wochen lang ihre Stimme für einen der drei abgeben. „Das Ergebnis unserer Mitgliederbefragung betrachte ich für meine Entscheidung auf dem CDU-Bundesparteitag im Dezember als bindend und werde das Stimmungsbild in die Partei tragen, sagte der JU-Bundesvorsitzende Tilman Kuban der Düsseldorfer „Rheinischen Post“.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, Ex-Fraktionschef Friedrich Merz und Außenexperte Norbert Röttgen haben bei der Online-Veranstaltung jeweils fünf Minuten Zeit für die Präsentation ihrer Agenda, anschließend stellen Mitglieder Fragen. Die drei Kandidaten seien physisch in Berlin anwesend, ansonsten werde der Kreis der Teilnehmer wegen der Corona-Maßnahmen klein gehalten. Die Diskussion erfolge digital.

CDU-Politiker Norbert Röttgen hat sich unterdessen erneut für einen öffentlichen TV-Dreikampf der drei Kandidaten für den Parteivorsitz ausgesprochen. „Ich finde, die Kandidaten sollten das Angebot der ARD annehmen. Die Mitglieder und Wähler wollen wissen, wofür die Kandidaten politisch stehen“, schrieb er am Samstag auf Twitter.

Die CDU könne damit neue Wege gehen und Transparenz beweisen. Neben dem Außenpolitiker Röttgen bewerben sich NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Ex-Fraktionschef Friedrich Merz um den Parteivorsitz. Röttgen werden die schlechtesten Chancen eingeräumt.

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    Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer sagte der „Tageszeitung“ („taz“), alle CDU-Mitglieder sollten sich trotz der Corona-Pandemie ein objektives Bild der Kandidaten machen können. Deshalb werde ein Diskussionsformat erwogen. Die ARD hatte laut „Spiegel“ eine Anfrage für ein TV-Streitgespräch vor dem Parteitag im Dezember gestellt. Dem Bericht zufolge äußerte sich vor allem Laschet skeptisch. Am kommenden Montag soll das Thema bei einem internen Treffen mit der CDU-Chefin besprochen werden.

    Mehr: Das Rennen um den CDU-Vorsitz ist ein quälender Marathon, der die Schwächen der Kandidaten offenlegt. Positiv überrascht hat der Mann mit den geringsten Chancen, meint Handelsblatt-Redakteur Jan Hildebrand.

    • dpa
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