CDU Wirtschaftsrat Ein Popstar namens Merz

Eigentlich hat er sich schon lange aus der Politik verabschiedet. Doch beim Wirtschaftsrat der CDU wird Friedrich Merz von seinen Anhängern noch immer gefeiert. Er sprach dort über die Globalisierung.
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Lange nach seinem Abschied aus der Politik wird Friedrich Merz noch immer wie ein Popstar gefeiert. Quelle: ap

Lange nach seinem Abschied aus der Politik wird Friedrich Merz noch immer wie ein Popstar gefeiert.

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Sie hatten überlegt, vor dem Saal noch Leinwände aufzustellen - so wie bei Lenas Auftritt beim Eurovision Song Contest. „Taken by a Stranger“, hatte die 19-Jährige gesungen - über die Globalisierung sprach am Mittwoch der 55-Jährige Friedrich Merz beim Wirtschaftsrat der CDU. Die große Mehrheit der rund 2.000 Gäste wollte ihren einstigen Popstar sehen. „Der Saal ist gut gefüllt“, freut sich die Moderatorin gleich zu Beginn.

Als Merz ans Podium tritt, gibt es den ersten Applaus. Seit 25 Jahren gehört er dem Wirtschaftsrat an. Jetzt erklärt er die Finanzkrise und Rolle Europas in der Welt. Die Krise sei vor allem eine Verschuldungskrise in Amerika und Europa. „Die politischen Gravitationszentren der Welt verschieben sich“, sagt er. Das Publikum klebt an seinen Lippen. Ohne den Euro, wäre die Krise „noch viel dramatischer gewesen“, sagt er. Aber eine Währungsunion allein werde nicht halten.

Er lobte die Pläne der Bundesregierung, einen Wettbewerbspakt in Europa zu schließen und ebenso den Europäischen Stabilisierungsmechanismus. Betroffene Staaten wie Griechenland müssten restrukturiert und entschuldet werden. Griechen und Portugiesen würden ihre Staatsschulden allein nicht abbauen können. Mittelfristig sei "ein Konzept zur Reindustrialisierung dieser Länder" erstellt werden. "Europa steht an einer Weggabelung", mahnt Merz. Integration und Solidarität seien nötig.

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4 Kommentare zu "CDU Wirtschaftsrat: Ein Popstar namens Merz"

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  • Wenn er glaubt das er mit dieser Rede die Herzen der Griechen erobert der glaubt auch an eine deutsche Interesenvertretung unserer Mutti. Popolistig war seine Idee vom Bierdeckelsteuerjahresabschluss, um das wiederzubekommen würde die Griechen in Lieben. Kalinichta

  • Es gibt zwei Berufsgruppen, die scheinbar alles genauer und besser wissen, als andere und sich universalkompetent wähnen: Theologen und Rechtsanwälte. Die "Ergebnisse" ihrer "Firmen" sind beredtes Beispiel frü das tatsächleich Können und Wissen dieser Leute: Die Mehrheit der sonstigen Menschen hat sich inzwischen mit Grausen von ihnen abgewendet... "und predigten öffentlich Wasser"...

    Herr Merz ist ein Vertreter den "Neuen Ordnung", er hat zur Zeit kein Mandat, als Politiker tätig zu werden. Er bastelt deshalb um so stärker an seiner eigenen Legende.

  • "Ein Popstar namens Merz" oder handelt es sich hier um Max Raabe?

  • An diesen ganzen Vorschlägen sieht man, dass es der CDU an wirklichem kompetenten Nachwuchs fehlt.
    Einen Röttgen da ins Spiel zu bringen ist nun aber wirklich aberwitzig.
    Ein alerter eitler Typ, der von Arbeit so viel Ahnung hat, wie eine Kuh vom Tanzen, nämlich keine
    Röttgen ist Jurist, wie Merz, also woher haben die denn ihre Wirtschaftskompetenz?
    Und der eitle und ständig besserwisserische Schwätzer Fuchs? Den kann man in TV-Quasselrunden ohnehin kaum ertragen
    Und Merz? Er sagt ja oft was Gutes, aber das was er da von sich gab, ist bulshit.
    Natürlich muß er den Euro verteidigen, sonst verlieren er und seine Klientel, die er vertritt viel Geld, so einfach ist das.

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