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Chemieindustrie in Bitterfeld Auferstanden aus Ruinen

Bitterfeld war die giftigste Region Europas. Heute gilt sie als weitgehend sanierter Standort, an dem ein hochmoderner Chemiepark aufgebaut wurde. Die Umstrukturierung ist eine Erfolgsgeschichte – mit kleinem Haken.
14.09.2015 - 20:00 Uhr
In Bitterfeld steht mittlerweile ein hochmoderner Chemiepark, nachdem das Gelände zu DDR-Zeiten im Namen von Wohlstand und Fortschritt ausgebeutet wurde. Quelle: dpa
Komplett saniert

In Bitterfeld steht mittlerweile ein hochmoderner Chemiepark, nachdem das Gelände zu DDR-Zeiten im Namen von Wohlstand und Fortschritt ausgebeutet wurde.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Heute ist der Region um Bitterfeld nicht mehr anzusehen, dass die DDR hier im Namen von Wohlstand und Fortschritt die Natur rücksichtslos ausbeutete. Vor 25 Jahren arbeiteten hier mehr als 30.000 Menschen im Chemiekombinat und in der Filmfabrik Orwo. Sie stellten 3000 Produkte her, hauptsächlich aus der Chlorchemie. Die Umweltbelastung war extrem: Über der ganzen Region lag ein gelblicher Schleier, der Gestank nach Schwefel war beißend. Den Strombedarf deckten Kohlekraftwerke, die den Feinstaub ungefiltert in die Atmosphäre bliesen.

Heute gilt die Region um Bitterfeld als weitgehend saniert. Aus dem schrottreifen Kombinat wurde ein hochmoderner Chemiepark. Die Industrie hat 16 Milliarden Euro in neue Anlagen investiert. „Heute wird hier das Doppelte an Produkten mit einem Drittel der Leute produziert“, sagt der Physiker Wolfgang Blümel. Von 1973 bis 1993 arbeitete er in der Filmfabrik, heute berät er die Industrie.

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