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Christdemokraten CDU-Vorsitz: Spahn steht weiterhin zur Teamlösung mit Laschet

In der Union wird darüber diskutiert, ob der Gesundheitsminister an Stelle von Laschet kandidiert. Spahn bekräftigt, an dem ursprünglichen Plan festhalten zu wollen.
03.07.2020 Update: 03.07.2020 - 23:44 Uhr Kommentieren
Die CDU-Politiker bilden im Rennen um den Parteivorsitz ein Team. Quelle: dpa
Pressekonferenz mit Armin Laschet und Jens Spahn im Februar

Die CDU-Politiker bilden im Rennen um den Parteivorsitz ein Team.

(Foto: dpa)

Berlin Gesundheitsminister Jens Spahn hat sich in der Debatte über die Suche nach einem neuen CDU-Chef zur Teamlösung mit dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet bekannt. Die Coronakrise habe die Grundprobleme der CDU ja nicht gelöst, sagte Spahn dem „Spiegel“. „Deswegen stehe ich zur Lösung im Team.“

Als er sich gemeinsam mit Laschet als Team vorgestellt habe, habe er gesagt, die CDU sei in der größten Krise ihrer Geschichte. „Das habe ich nicht leichtfertig gesagt. Das war vielmehr der Grund für mich, in dieses Team zu gehen“, sagte Spahn, der Mitglied im CDU-Präsidium ist. „Das sehe ich immer noch so. Aus voller Überzeugung.“

In der Union wird hinter vorgehaltener Hand darüber diskutiert, ob es im Team Laschet-Spahn noch einen Rollentausch geben könnte und Spahn an Stelle von Laschet als CDU-Chef kandidiert.

Hintergrund sind sinkende Beliebtheitswerte von Laschet im Verlauf der Corona-Pandemie und anhaltend schlechte Werte bei der Frage der Kanzlerkandidatur im Vergleich zum CSU-Vorsitzenden und bayerischen Regierungschef Markus Söder. Neben Laschet kandidieren der Wirtschaftspolitiker Friedrich Merz und der Außenpolitiker Norbert Röttgen für den CDU-Vorsitz.

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    Laschet sagte Der dem Nachrichtenportal t-online.de: „Jens Spahn und ich haben uns gemeinsam viele Gedanken dazu gemacht, was die Partei braucht, wie man die CDU gut führen und zusammenhalten kann. Und dabei haben wir einen Konsens gefunden, uns gemeinsam entschieden als Team in diesen Wettbewerb zu gehen. Daran hat sich nichts geändert.“

    Spahn sagte, die CDU sei auf dem Weg gewesen, in ihrem Umgang miteinander „im schlechtesten Sinne sozialdemokratisch zu werden, uns nur noch selbst zu bespiegeln und dabei nicht mehr wahrzunehmen, was die Bürger eigentlich bewegt“, sagte Spahn.

    Spahn: CDU muss Antworten geben

    Diese „selbstzerstörerische Art des Umgangs miteinander“ dürfe zum Anfang Dezember geplanten Parteitag in Stuttgart nicht wieder hochkommen. Die CDU will bei dem Delegiertentreffen einen Nachfolger für die scheidende Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer wählen.

    Die Bürger hätten derzeit ganz andere Fragen als die, wer Vorsitzender der CDU werde, sagte Spahn. Die CDU müsse Antworten auf soziale und wirtschaftliche Fragen geben. Lob äußert Spahn für Merz, der von Anfang an gesagt habe, dass er die CDU-Krisenmanager unterstütze. „Das fand ich gut“, sagt Spahn.

    Zu Spekulationen über eine Kanzlerkandidatur von CSU-Chef Söder sagt Spahn: „Ob er das gern wäre, müssen Sie ihn fragen. Am Ende werden CDU und CSU gemeinsam eine Lösung finden.“ Er habe in der Coronakrise mit Laschet und Söder zwei Ministerpräsidenten erlebt, „die mit aller Kraft das Beste wollten, die am gleichen Strang gezogen, aber auch unterschiedliche Akzente gesetzt haben“.

    Mehr: Laschet, Merz oder doch Röttgen? CDU-Wahlkampf wird zum Wettbewerb im Krisenmanagement.

    • dpa
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