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Chronik: 50 Jahre Bundeswehr

Vor 50 Jahren wurde die Bundeswehr gegründet. Ihre Hauptaufgabe ist heute allerdings nicht mehr die Landesverteidigung, sondern der Kampf gegen den internationalen Terrorismus. Eine Chronik:

7. Juni 1955: Die Dienststelle Blank wird in das Ministerium für Verteidigung umgewandelt. Seit dem 9. Mai ist Westdeutschland Mitglied der Nato.

12. November 1955: Verteidigungsminister Theodor Blank (CDU) überreicht in Bonn den ersten 101 Freiwilligen die Ernennungsurkunden.

7. Juli 1956: Der Bundestag beschließt die Einführung der Wehrpflicht.

1. September 1966: Höhepunkt der Starfighter-Krise wegen zahlreicher Abstürze des Militärjets.

9. Februar 1975: Schwärzester Tag der Bundeswehr: Beim Absturz eines Transall-Transportflugzeugs auf Kreta sterben alle 42 Insassen.

12. Dezember 1979: NATO-Doppelbeschluss zur Nachrüstung mit Atomraketen in Europa bei gleichzeitigem Abrüstungsangebot an Moskau.

6. Mai 1980: Schwere Krawalle bei einem öffentlichen Gelöbnis von Rekruten während der Hochphase der Friedensbewegung.

11. Dezember 1987: Minister Manfred Wörner (CDU) wird als erster Deutscher zum Nato-Generalsekretär berufen.

3. Oktober 1990: Gerhard Stoltenberg (CDU) übernimmt mit der Wiedervereinigung die Befehlsgewalt über die Streitkräfte im Osten.

14. Oktober 1993: In der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh wird ein 26-jähriger Sanitätsfeldwebel erschossen, erstes Todesopfer der Bundeswehr bei einem UN-Auslands-Einsatz.

12. Juli 1994: Karlsruhe billigt Auslandseinsätze der Bundeswehr unter UN-Dach.

30. Juni 1995: Der Bundestag stimmt dem Einsatz in Bosnien zu. Erstmals werden damit Bundeswehr-Soldaten unter kriegsmäßigen Bedingungen in eine Krisenregion außerhalb des NATO-Gebietes geschickt.

16. Oktober 1998: Der Bundestag billigt die Beteiligung der Bundeswehr an einem NATO-Einsatz im Kosovokonflikt.

24. März 1999: Die NATO beginnt mit Luftangriffen gegen Rest-Jugoslawien. Die Bundeswehr beteiligt sich mit „Tornado“-Kampfjets.

2. Januar 2001: Erstmals beginnen Frauen bei der Bundeswehr die Grundausbildung an der Waffe.

20. Dezember 2001: Der Grundwehrdienst wird von zehn auf neun Monate verkürzt. Die Bundeswehr soll weiter verkleinert werden.

22. Dezember 2001: Der Bundestag stimmt der Entsendung im Rahmen der UN-Schutztruppe nach Afghanistan zu. Erstmals stehen damit Bundeswehrsoldaten vor einem Kampfeinsatz außerhalb Europas.

21. Mai 2003: Haupt-Aufgaben der Bundeswehr sollen künftig die internationale Konfliktverhütung und der Kampf gegen den Terror sein.

7. Juni 2003: Beim bis dahin schwersten Terroranschlag auf Bundeswehr-Angehörige im Ausland werden im afghanischen Kabul vier Soldaten getötet.

26. April 2004: Die ersten Eurofighter werden an die Bundeswehr ausgeliefert.

2. November 2004: Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) stellt sein Konzept zur Schließung von 105 der insgesamt 503 Bundeswehrstandorte bis 2010 vor. Reduzierung auf 250 000 Soldaten.

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