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Corona-Arbeitsschutzverordnung Altmaier stellt Lockerungen bei Homeoffice-Pflicht in Aussicht

Wirtschaftsminister Altmaier will schrittweise das Arbeiten vor Ort ermöglichen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund kritisiert das rasche Ende.
25.05.2021 - 11:14 Uhr 1 Kommentar
Die Corona-Arbeitsschutzverordnung schreibt vor, dass Arbeitgeber überall dort Homeoffice anbieten müssen, wo das möglich ist. Quelle: dpa
Home-Office

Die Corona-Arbeitsschutzverordnung schreibt vor, dass Arbeitgeber überall dort Homeoffice anbieten müssen, wo das möglich ist.

(Foto: dpa)

Berlin Wirtschaftsminister Peter Altmaier hat Unternehmen und Beschäftigten schrittweise Lockerungen der Homeoffice-Pflicht in Aussicht gestellt. „Ich glaube, dass die Idee, dass man zur Normalität zurückkehrt, sicherlich auch bedeutet, dass man dann dort, wo es Sinn macht, auch wieder vor Ort arbeiten kann“, sagte der CDU-Politiker am Dienstag im „Bild“-Talk „Die richtigen Fragen“.

Es werde „Schritt für Schritt weniger Vorschriften“ zum Homeoffice geben. Zugleich glaube er aber, dass viele Beschäftigte trotzdem weiter von zuhause arbeiten könnten, sagte Altmaier. Viele Arbeitgeber und Arbeitnehmer arrangierten sich und machten flexiblere Arbeitsmodelle möglich. Das sei eine der positiven Lektionen aus der Coronakrise.

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) forderte ein Ende der Homeoffice- und Testpflicht in den Betrieben. Der Impffortschritt müsse mit einer Rückkehr in einen normalen Geschäftsbetrieb verbunden sein, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten Positionspapier, das an die Bundesregierung gerichtet ist.

Der BDI sprach sich für einen Stufenplan aus, der festlegt, wie Corona-Maßnahmen in den Betrieben verringert und abgeschafft werden können. Auch die FDP sprach sich für ein rasches Ende der Homeoffice-Pflicht aus.

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    „Das ist der völlig falsche Weg in einer Zeit, in der ohnehin Arbeitsplätze und Existenzen auf dem Spiel stehen“, sagte Präsidiumsmitglied Michael Theurer der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Die Corona-Arbeitsschutzverordnung schreibt vor, dass Arbeitgeber überall dort Homeoffice anbieten müssen, wo das möglich ist. Nach bisherigen Plänen läuft sie Ende Juni ohnehin aus.

    DGB-Chef Hoffmann gegen rasches Ende der Homeoffice-Pflicht

    Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat sich gegen ein rasches Ende der Homeoffice-Pflicht für Unternehmen ausgesprochen. „Solange nicht ein Großteil der Beschäftigten vollständig geimpft ist, dürfen sich die Arbeitgeber nicht aus der Verantwortung ziehen“, sagte DGB-Chef Reiner Hoffmann am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

    Trotz sinkender Neuinfektionszahlen sei die Pandemie noch lange nicht bewältigt. „Deswegen wäre es unverantwortlich, jetzt übereilt alle wirkungsvollen Mechanismen, die helfen, die Pandemie einzudämmen, über Bord zu werfen.“

    Gerade die Unternehmen stünden im besonderen Maße in der Pflicht, für einen wirksamen Arbeits- und Gesundheitsschutz zu sorgen, sagte Hoffmann. Das beinhalte neben klaren Hygienekonzepten auch das Angebot von Coronatests und die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten.

    Mehr: Regierung will Sonderregeln für Kurzarbeit bis Ende September verlängern

    • dpa
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    1 Kommentar zu "Corona-Arbeitsschutzverordnung: Altmaier stellt Lockerungen bei Homeoffice-Pflicht in Aussicht"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Ist H. Altmaier mittlerweile der Minister der Großindustrie?

      Völlig unbefugt verteilt er schon wieder Wirtschaftshilfen,
      entscheidet für d. Arbeitsminister ob Homeoffice weiter geht,
      und mischt schon lange im Gesundheitsministerium mit.

      Der neue Name: Minister GRÖSSENWAHN.

      Will kein Politiker Altmaier zurück in seinen Schranken verweisen???

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