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Corona-Hotspot Passauer halten sich an Ausgangsbeschränkungen - Inzidenzwert bei 538

In Passau gelten seit Samstag strenge Ausgangsbeschränkungen – somit blieb der Weihnachtstrubel aus. Nach Angaben der Polizei akzeptieren die Bürger die verschärften Regeln.
29.11.2020 - 15:27 Uhr Kommentieren
In Passau gelten wegen der hohen Corona-Zahlen strenge Ausgangsbeschränkungen. Quelle: dpa
Ausgangsbeschränkungen in Passau

In Passau gelten wegen der hohen Corona-Zahlen strenge Ausgangsbeschränkungen.

(Foto: dpa)

Passau Die Geschäfte im niederbayerischen Passau waren am Samstag zwar geöffnet, dennoch blieb es am ersten Adventswochenende in der Innenstadt vergleichsweise ruhig. Seit Samstag gelten in der 52.000-Einwohner-Stadt strenge Ausgangsbeschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Weihnachtstrubel fiel somit aus. Die Maßnahmen sollen vorerst eine Woche dauern, wie Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD) am Freitag mitgeteilt hatte.

Bis Sonntag war die Zahl der Corona-Neuinfektionen nochmals deutlich gestiegen - nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit (LGL) auf einen Inzidenzwert von knapp 538 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen.

Die Ausgangsbeschränkungen hatte Dupper am Freitag verkündet, nachdem der Inzidenzwert auf fast 440 Neuinfektionen gestiegen war. Frühestens bei einem Rückgang der Infektionszahlen auf eine Inzidenz von 300 könnten laut OB die Maßnahmen gelockert werden.

Die Polizei ist nach eigenen Angaben mit mehreren Streifenbesatzungen im Einsatz, um die Einhaltung der Regeln zu kontrollieren. Die Bilanz fiel am Sonntag positiv aus. Die Menschen hielten sich an die Vorgaben, sagte ein Sprecher.

Lediglich in der Nacht auf Samstag hatten Beamte in einer Wohnung einen Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz festgestellt: Dort hatten drei Menschen aus unterschiedlichen Haushalten miteinander gefeiert. Die Polizei war von Nachbarn wegen Ruhestörung auf das Trio aufmerksam gemacht worden. Die drei Feiernden erhielten eine Anzeige.

Passanten, die am Samstag beim Einkaufen in der Innenstadt unterwegs waren, reagierten - auf die Maßnahmen angesprochen - zumeist gelassen und mit Verständnis. Die Menschen in Passau dürfen ihre Wohnung nur noch aus triftigem Grund verlassen, beispielsweise um zur Arbeit, zum Arzt oder zum Einkaufen zu gehen.

Außerdem gilt ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen. Die Stadt verordnete Wechselunterricht für die Jahrgangsstufen 7 bis 11 - mit Ausnahme von Abschlussklassen an Mittel- und Realschulen. Wer einen Angehörigen in einem Altenheim besuchen will, muss vorher einen Schnelltest machen und damit nachweisen, dass er nicht infiziert ist.

Mehr: Lesen Sie hier, was Deutschland von anderen Ländern lernen kann.

  • dpa
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