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Corona-Impfung Spahn: Empfehlung der Stiko zur Kreuzimpfung wird umgesetzt

Der Gesundheitsminister befürwortet nach einer Erstimpfung mit Astra-Zeneca eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Vakzin. Dafür sei ausreichend Impfstoff vorhanden.
02.07.2021 - 13:40 Uhr Kommentieren
Der Gesundheitsminister zeigt sich für den weiteren Verlauf der Impfkampagne zuversichtlich. Quelle: dpa
Jens Spahn

Der Gesundheitsminister zeigt sich für den weiteren Verlauf der Impfkampagne zuversichtlich.

(Foto: dpa)

Berlin Bund und Länder unterstützen die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko), nach einer Erstimpfung mit dem Vakzin von Astra-Zeneca die Zweitimpfung mit Biontech/Pfizer oder Moderna zu vollziehen.

Es sei ausreichend Impfstoff vorhanden, um diese Empfehlung umzusetzen, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am heutigen Freitag in Berlin. Die Gesundheitsministerkonferenz hatte zuvor über die Empfehlung der Stiko beraten und will nun eine schnelle Umsetzung.

Die Empfehlung mache den Impfstoff von Astra-Zeneca attraktiver, so Spahn. Unter anderem sei der volle Impfschutz schneller möglich, da die Wartezeit bis zur Zweitimpfung kürzer wird. Bereits nach vier Wochen ist diese laut Stiko nun möglich. Damit könne man relativ schnell den vollen Impfschutz auch gegen die Delta-Variante erhalten, sagte Spahn. Jedoch handelt es sich bei der Regelung um eine Empfehlung und keine Pflicht, eine Kreuzimpfung wahrzunehmen. Zwei Impfungen mit Astra-Zeneca sind weiterhin möglich.

Die Kombination von dem Impfstoff von Astra-Zeneca mit einem mRNA-Impfstoff sei mindestens genauso wirksam wie zwei Impfungen mit mRNA-Dosen, erklärte Spahn. Alle Personen, die zwei Impfungen mit dem Vakazin Astra-Zenca bekommen haben, seien jedoch ebenfalls weiter gut geschützt.

Es gibt genug Impfstoff von Biontech und Moderna

Das neue Angebot ist laut Spahn nicht überall sofort verfügbar. Das habe logistische Gründe. Insgesamt gebe es im Juli und August aber genug mRNA-Impfstoff, um die Regelung umzusetzen.

Sollte im Herbst eine dritte Impfung gegen das Coronavirus nötig sein, hätte Deutschland auch dafür die erforderliche Menge an Impfstoffen, versprach Spahn. „Wir werden ausreichend Impfstoff haben, um für alle Empfehlungen gewappnet zu sein“, betonte er.

Bereits am gestrigen Donnerstag äußerte sich Spahn zur Corona-Lage. Dabei habe er von der neuen Stiko-Empfehlung, die am Nachmittag veröffentlicht wurde, noch nichts gewusst. Die Abstimmung zwischen Politik und Wissenschaft soll daher aus Spahns Sicht besser werden, um die Bevölkerung nicht zu verunsichern.

Mit Agenturmaterial

Mehr: Johnson-&-Johnson-Impfstoff wirkt offenbar gut gegen Delta-Variante

  • jbe
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