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Corona-Krise Bund will Kontaktbeschränkungen verlängern

Trotz der Vorstöße einzelner Bundesländer will Kanzlerin Angela Merkel die Abstands- und Hygieneregeln offenbar verlängern. Doch es soll gewisse Erleichterungen geben.
25.05.2020 Update: 25.05.2020 - 15:49 Uhr 1 Kommentar
Kontaktbeschränkungen in der Coronakrise: Merkel will Mindestabstand & Co. verlängern Quelle: dpa
Hinweis am Bahnhof

Wenn es nach der Bundesregierung geht, sollen die Abstands- und Hygieneregeln noch länger gelten.

(Foto: dpa)

Berlin Bundeskanzlerin Angela Merkel will eine Verlängerung der Abstands- und Hygieneregeln in der Coronakrise. Die zentralen Verhaltensvorgaben müssten auch nach dem 5. Juni gelten, sagte ihr Sprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Mindestabstand, Kontakteinschränkungen und Hygieneregeln müssten verbindlich geregelt und weiter durchgesetzt werden.

„Wir wollen Fortschritte, die wir gemeinsam erreicht haben, nicht gefährden.“ Die derzeit geltenden Beschränkungen würden ohne Verlängerung Anfang Juni auslaufen. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hatte dagegen angekündigt, die Regeln sollten in seinem Land dann außer Kraft gesetzt und gegebenenfalls durch lokale Regelungen ersetzt werden.

Seibert sagte weiter, Kanzleramtsminister Helge Braun berate derzeit mit den Ländern, wie es nach dem 5. Juni weitergehen solle. Ziel sei es, sich weiter auf einen gemeinsamen Pfad zu verständigen mit grundsätzlichen Regeln zu verständigen. Regionale Abweichungen könne es aber geben.

Das sogenannte Corona-Kabinett tagte anders als geplant am Montag doch nicht, wie Seibert bestätigte. „Die dabei vorgesehen Themen waren noch nicht auf Ministerebene entscheidungsreif“, sagte er. Mit dem Vorstoß Ramelows habe dies nichts zu tun. Die Themen, die Seibert nicht genauer benannte, seien nun für die reguläre Sitzung der Minister am Mittwoch vorgesehen.

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    Einem Medienbericht zufolge will der Bund den Ländern ab dem 6. Juni eine weitere Lockerung der Corona-Beschränkungen empfehlen. Er setze aber weiter auf Kontaktbeschränkungen und eine Maskenpflicht sowie eine Personenbegrenzung bei privaten Zusammenkünften, berichtete „Bild“ unter Berufung auf eine Beschlussvorlage.

    Demnach soll in der Öffentlichkeit weiter der Mindestabstand von eineinhalb Metern eingehalten werden. Auch die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sollte in bestimmten öffentlichen Bereichen weiter gelten. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum soll aber nur noch dort verbildlich eingeschränkt werden, wo die Infektionszahlen dies erfordern. Auch für private Treffen soll es Lockerungen geben. Demnach sollen sich maximal 20 Menschen treffen dürfen, und das möglichst im Freien.

    Zu Hause sollten sich nur so viele Menschen versammeln, dass die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden könnten. Maximal sollten es zehn sein. Der Raum sollte ausreichend gelüftet werden. Der Personenkreis, der etwa mit Kindern in Kontakt komme, sollte wegen der nicht immer umsetzbaren Schutzregeln möglichst klein gehalten werden.

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    • dpa
    • rtr
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    1 Kommentar zu "Corona-Krise: Bund will Kontaktbeschränkungen verlängern"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Mit Sinn und Verstand geht anders. Aber man (Frau) will ja an der Macht bleiben. Unsere Politiker sollten auch einmal im Sinne der arbeitenden, Steuer zahlenden Menschen agieren. Reaktion erscheint aber einfacher als Aktion. - Schade eigentlich ;-)

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