Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Corona-Medikamente Forschungsministerin will Produktionskapazitäten für Impfstoffe sichern

Anja Karliczek setzt auf ein Förderprogramm, um die massenhafte Herstellung eines Corona-Impfstoffs in Deutschland zu ermöglichen – sobald er entwickelt wurde.
04.05.2020 - 12:20 Uhr Kommentieren
Die Bundesministerin will Fördermittel einsetzen, um zügig einen Corona-Impfstoff herstellen zu können. Quelle: obs
Bundesforschungsministerin Anja Karliczek

Die Bundesministerin will Fördermittel einsetzen, um zügig einen Corona-Impfstoff herstellen zu können.

(Foto: obs)

Berlin Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat ein „großes Sonderprogramm“ zur Sicherung von Produktionskapazitäten für einen künftigen Impfstoff gegen Covid-19 angekündigt. Damit wolle sie „den Weg zu den Produzenten schon jetzt sicherstellen“, sagte sie in einem Pressegespräch.

Offenbar sollen Produktionskapazitäten in Unternehmen vorsorglich reserviert werden, damit die Herstellung eines Impfstoffes sofort im nötigen Umfang starten kann, sobald eine Rezeptur gefunden und zugelassen ist. Die Details und der finanzielle Umfang sollen in Kürze bekannt gegeben werden. Geht man von anderen üblichen Programmen des Ministeriums aus, ist dafür vermutlich ein  höherer dreistelliger Millionenbetrag zu erwarten. 

Karliczek dämpfte zugleich hochfliegende Erwartungen: „Ein Impfstoff ist frühestens Mitte 2021 zu erwarten“, sagte sie. Und selbst das wäre gemessen an der langen Entwicklungszeit anderer Impfstoffe von im Durchschnitt mehr als zehn Jahren „rasend schnell“. 

Selbst wenn dann ein Impfstoff vorliege, müsse man „damit rechnen, dass er nicht all unsere Erwartungen erfüllt“, so die Ministerin. Es könnte durchaus sein, dass er „nur vor schwerer Erkrankung schützt“ oder auch „mehrfach aufgefrischt werden muss“. 

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Das Sonderprogramm ist ein rein nationales und hat nichts zu tun mit der Geberkonferenz der EU am heutigen Montag, für das die Bundeskanzlerin ebenfalls einen substanziellen Beitrag angekündigt hat. Ebenfalls unabhängig davon ist der Beitrag Deutschlands für die internationale Impf-Allianz Cepi, die weltweit 90 Programme unterstützt, davon drei in Deutschland. Für Cepi hat die Bundesregierung 140 Millionen Euro für 2020 und 90 für 2021 bereit gestellt.

    Mehr: Corona-Impfstoff: „Deutschland wird sich mit einem deutlichen finanziellen Beitrag beteiligen.“

    Startseite
    Mehr zu: Corona-Medikamente - Forschungsministerin will Produktionskapazitäten für Impfstoffe sichern
    0 Kommentare zu "Corona-Medikamente: Forschungsministerin will Produktionskapazitäten für Impfstoffe sichern"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%