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Corona-News Großbritannien genehmigt als erstes Land Omikron-Impfstoff – Bundesweite Inzidenz bei 313,6

China meldet höchste Corona-Zahlen seit über drei Monaten +++ Hamburgs Schulsenator nennt Luftfilter-Programm einen „Flop“ +++ Günther will Quarantäne nur noch für Infizierte mit Symptomen +++ Der Newsblog
16.08.2022 Update: 16.08.2022 - 17:02 Uhr 1090 Kommentare


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    Corona-Pandemie
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    Alisa Swoboda
    Amerikas First Lady Jill Biden hat sich nach Angaben des Präsidialamts mit Corona angesteckt. Der erst kürzlich von einer Corona-Erkrankung genesene US-Präsident Joe Biden sei weiterhin negativ, teilt das Weiße Haus mit. Zunächst sei am Montag auch bei Jill Biden das Ergebnis eines routinemäßig durchgeführten Antigen-Schnelltests negativ gewesen. Nachdem die 71-Jährige leichte erkältungsähnliche Symptome entwickelt habe, habe ein PCR-Test ein positives Ergebnis ergeben.
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    Patricia Hoffhaus
    Der Streit darüber, ob bereits genehmigter Urlaub bei einer plötzlichen Corona-Quarantäne gutgeschrieben werden muss, wird den Europäischen Gerichtshof (EuGH) beschäftigen
    Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt schaltete am Dienstag die Richter in Luxemburg ein. Verhandelt wurde der Fall eines Schlossers aus Nordrhein-Westfalen, der acht Urlaubstage einbüßte.

    Dabei ging es darum, ob Urlaubstage bei einer angeordneten häuslichen Quarantäne oder Isolation ohne Krankschreibung verfallen oder später nachgeholt werden können. Vor ihrem Urteil wollen die höchsten deutschen Arbeitsrichter erst europarechtliche Aspekte klären lassen. Deutsche Arbeitsgerichte, zuletzt das Landesarbeitsgericht Hamm, urteilten in dieser Frage gegensätzlich.

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    Robert Laubach
    Großbritannien erteilt weltweit erste Zulassung für Omikron-Impfstoff
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    Leonie Tabea Natzel
    In Deutschland steigt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) die Zahl der bekannten Infektionen um 63.745 auf über 31,5 Millionen. Das sind 14.953 Fälle weniger als am Dienstag vor einer Woche, als 78.698 Ansteckungen verzeichnet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 313,6. Das RKI meldet 140 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Die bekannte Gesamtzahl liegt damit bei 145.838.
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    Sarah Sendner
    Mitarbeiter des US-Technologiekonzerns Apple sollen einem Medienbericht zufolge ab dem 5. September an mindestens drei Tagen in der Woche ins Büro zurückkehren. Apple verlange die Anwesenheit seiner Beschäftigten dienstags, donnerstags und an einem regulären dritten Tag, der von den einzelnen Teams festgelegt werde, berichtet die Agentur Bloomberg. Die Mitarbeiter seien bereits seit Montag informiert. Der iPhone-Hersteller reagierte zunächst nicht auf eine Reuters-Anfrage zur Stellungnahme.
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    Alisa Swoboda
    Der Chef des amerikanischen Corona-Impfstoffherstellers Pfizer, Albert Bourla, ist nach eigenen Angaben positiv getestet worden. Er habe sehr milde Symptome, teilt der 60-Jährige mit. Bourla war vier Mal mit dem von Pfizer und dessen deutschen Partner BioNTech entwickelten Vakzin geimpft worden. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass ich eine rasche Genesung haben werde“, erklärt der Manager. Er habe sich in Isolation begeben, befolge alle Corona-Regeln und nehme das antivirale Pfizer-Medikament Paxlovid.

    Bei einigen Corona-Patienten kommt es bei der Einnahme des Mittels zu Rückfällen. Dies war unter anderem Ende Juli bei US-Präsident Joe Biden der Fall, wie der Arzt des Weißen Hauses, Kevin O'Connor, damals mitteilte. Paxlovid wird zur Behandlung von Risikopatienten wie etwa älteren Menschen eingesetzt. Biden ist 79 Jahre alt.
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    Alisa Swoboda
    Großbritannien hat als erstes Land einen Impfstoff genehmigt, der sowohl gegen das Ursprungs-Coronavirus als auch die Omikron-Variante wirken soll. Das Vakzin des US-Herstellers Moderna könne als Booster für Erwachsene eingesetzt werden, gibt die britische Gesundheitsbehörde bekannt. Die Entscheidung basiere auf klinischen Studie, die eine „starke Immunantwort“ gezeigt hätten. Die erste Generation der Covid-Impfstoffe böte guten Schutz gegen die Krankheit und rette Leben, sagt Behördenchefin June Raine. „Dieser bivalente Impfstoff ist ein schärferes Instrument, das uns hilft, uns gegen diese Krankheit zu schützen.“
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    Alisa Swoboda
    Die Ständige Impfkommission plant offenbar, ihre Empfehlung für die vierte Impfung zu erweitern. Das geht aus einem Beschlussentwurf hervor, der dem Handelsblatt vorliegt.
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    Anne Schwedt
    Das chinesische Festland meldet offiziellen Angaben zufolge 2478 neue Ansteckungen. Die Gesamtzahl der Coronavirus-Infektionen steigt demnach auf 235.670, die Zahl der Todesopfer verharrt bei 5226, teilen die Gesundheitsbehörden mit. In China leben mehr als 1,4 Milliarden Menschen. Es gibt vielerorts weiterhin strenge Corona-Beschränkungen. Trotz hoher wirtschaftlicher Einbußen verfolgt die Volksrepublik weiter eine strikte Null-Covid-Politik im Kampf gegen die Pandemie.
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    Anne Schwedt
    CDU-Chef Friedrich Merz hat sich gegen eine flächendeckende Maskenpflicht im Herbst ausgesprochen. „Eine allgemeine Maskenpflicht im öffentlichen Raum? Nein. Mit welcher Begründung denn?“, sagte Merz, der auch Vorsitzender der Unionsfraktion im Bundestag ist, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin auf die Frage, ob er für eine solche Pflicht sei. Der 66-Jährige betonte zudem, er werde sich „mit Sicherheit nicht“ vom Herbst an alle drei Monate gegen Corona impfen lassen.

    Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte am Freitag deutlich gemacht, dass er mit einer flächendeckenden Maskenpflicht ab 1. Oktober rechnet. Merz betonte, er sei gegen eine solche Pflicht „einfach so auf Verdacht, denn Grundrechtseingriffe müssen sorgfältig begründet werden“. Wenn es aber bestimmte gefährdete Räume gebe - Krankenhäuser, Altenheime, Pflegeeinrichtungen, um die Bewohner und die dort arbeitenden Menschen zu schützen - laute seine Antwort Ja zu einer Maskenpflicht.
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    Dennis Pesch
    Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Karin Prien (CDU), sieht beim Infektionsschutzgesetz im Hinblick auf die Schulen Nachbesserungsbedarf. Die Politikerin kritisierte etwa, dass der Entwurf eine Maskenpflicht für die ersten bis vierten Klassen ausschließe. „Das halte ich für keine kluge Herangehensweise“, sagte die Bildungsministerin von Schleswig-Holstein dem Deutschlandfunk am Sonntag. Es gebe viele Regelungen in diesem Entwurf, die noch einmal überarbeitet werden müssten. Aus diesem Grund habe die KMK-Präsidentin auch die Gesundheitsminister von Bund und Ländern zu einer gemeinsamen Konferenz mit den Kultusministern eingeladen.

    Diese Abstimmung zwischen den Ressorts habe Gesundheitsminister Lauterbach zwar im Juni versprochen, habe allerdings nichts in diese Richtung unternommen, deshalb habe sie in ihrer Rolle als KMK-Präsidentin diese Einladung jetzt ausgesprochen.

    Prien sei dennoch zuversichtlich, dass trotz Coronapandemie die Schulen im Herbst und Winter geöffnet bleiben könnten. Man solle „nie nie sagen“, aber es gebe erfreulicherweise einen breiten politischen Konsens, keinen deutschen Sonderweg mehr zu gehen. Am Montag enden die Sommerferien in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern – im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen waren sie bereits in der vergangenen Woche zuende gegangen.

    Am 24. August soll das Bundeskabinett grünes Licht für den umstrittenen Entwurf des Infektionsschutzgesetzes von Lauterbach und FDP-Justizminister Marco Buschmann zu den Corona-Maßnahmen in Herbst und Winter geben. Kommende Woche soll er weiter mit den Ländern abgestimmt werden. Dem Vorschlag zufolge sollen die Länder ab 1. Oktober eine Maskenpflicht in Innenräumen einführen – unabhängig von der Inzidenz.
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    Tom Körkemeier
    Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) dringt auf bundesweit einheitliche Vorgaben zur weiteren Eindämmung der Corona-Pandemie. „Es ist wichtig, dass wir Klarheit bekommen, wie wir den Herbst und den Winter mit Corona bestehen wollen“, sagte Schwesig der Deutschen Presse-Agentur in Schwerin. Die Ampelkoalition in Berlin hatte sich jüngst auf einen Entwurf für das neue Infektionsschutzgesetz geeinigt. Die Bundesländer sehen aber noch Klärungsbedarf.

    Man brauche eine Abstimmung zwischen Bund und Ländern zur einheitlichen Anwendung des Gesetzes, sagte Schwesig. „Wir wollen keine Schließungen mehr, sondern durch leichtere Maßnahmen die Pandemie im Zaum halten. Zum Beispiel mit dem Tragen von Masken auch in Innenräumen, wenn es notwendig ist“, erklärte sie.
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    Tom Körkemeier
    In Chinas Wirtschaftsmetropole Shanghai dürfen Kinder und Jugendliche ab dem 1. September wieder zurück in ihre Schulen und Kindergärten. Lehrer, Erzieher und Kinder müssten sich jedoch täglich auf das Coronavirus testen, bevor sie den Campus verlassen, heißt es in einer Erklärung der Shanghaier Bildungskommission. Die Millionenstadt hatte im März vor einem zweimonatigen Lockdown, alle Kindergärten und Schulen geschlossen.
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    Tom Körkemeier
    Eine Impfung gegen das Coronavirus mit den voraussichtlich im Herbst zur Verfügung stehenden angepassten Impfstoffen ist für viele Menschen in Deutschland noch kein Thema. In einer YouGov-Umfrage im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur antworteten auf eine entsprechende Frage 34 Prozent mit „nein“ und 22 Prozent mit „vielleicht“. 38 Prozent der Befragten bejahten die Frage. 6 Prozent machten keine Angaben oder antworteten mit „weiß nicht“.
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    Tom Körkemeier
    Hamburgs Schulsenator Ties Rabe hat sich zu Beginn des neuen Schuljahres unzufrieden mit dem in der Corona-Pandemie begonnenen Förderprogramm für Luftfilteranlagen gezeigt. „Das Bundesförderprogramm ist aus unserer Sicht ein Flop“, sagte der SPD-Politiker der „Rheinischen Post“ (Samstag). „Offiziell gefördert werden vom Bund Luftfilter nur in solchen Räumen, die nicht gelüftet werden können, also entweder über gar keine Fenster verfügen oder nur über Fenster, die nicht geöffnet werden können. Solche Unterrichtsräume gibt es in der Regel in keiner normalen Schule", sagte Rabe. Das Programm sei damit von vornherein nur auf eine extrem kleine Zahl von Unterrichtsräumen begrenzt gewesen.

    Die Bundesregierung hatte vor rund einem Jahr 200 Millionen Euro für die Anschaffung mobiler Luftreiniger zur Verfügung gestellt. So sollte der Präsenzbetrieb in Schulen und Kitas möglichst sichergestellt werden.
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    Tom Körkemeier
    China hat die höchsten Corona-Infektionszahlen seit über drei Monaten gemeldet. Wie die nationale Gesundheitskommission am Sonntag mitteilte, seien mehr als 2400 Ansteckungen im Land registriert worden. Das ist der höchste Wert seit dem 12. Mai. Bei drei Viertel der Fälle handele es sich um Infektionen, bei denen die Betroffenen keine Symptome zeigten.

    Nach wie vor hält die chinesische Regierung an ihrer rigiden „Null Covid“-Strategie fest, bei der selbst kleine Ausbrüche mit Massentests und Lockdowns eingedämmt werden sollen. Die Maßnahmen sorgten zwar seit dem zweiten Halbjahr 2020 dafür, dass das Virus vorübergehend unter Kontrolle gebracht und sich die Volkswirtschaft rasch erholen konnte. Doch spätestens mit Verbreitung der hochinfektiösen Omikron-Variante stößt die chinesische Strategie an ihre Grenzen.

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    Anne Schwedt
    Die Amtsärzte dringen auf einheitliche Corona-Vorgaben für Herbst und Winter. „Wir brauchen länderübergreifende Maßstäbe, wann welche Regel gilt“, sagte der Vorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD), Johannes Nießen, der Funke Mediengruppe. Nötig seien „harte, klare Stufen“. Es dürfe bei gleicher Infektionslage nicht passieren, dass man über die Landesgrenze von Bayern nach Baden-Württemberg fahre und die Maske im Restaurant mal tragen müsse und mal nicht. „Eine solche Kakophonie ist den Bürgern nicht vermittelbar.“

    Nießen regte eine Art Ampelsysten an. Bei einer Inzidenz unter 500 und weniger als 1000 Covid-Intensivpatienten bundesweit sowie keinerlei besorgniserregenden Hinweisen aus den Abwasseranalysen sei man wahrscheinlich noch im grünen Bereich. Bei höheren Werten müsse man bei Veranstaltungen in Innenräumen Masken vorschreiben. „Bei einer Inzidenz über 1000 und mehr als 5000 Covid-Intensivpatienten sollte die Ampel auf Rot springen“, sagte der Arzt. „Dann sollten auch keine Ausnahmen von der Maskenpflicht mehr möglich sein und es muss über weitergehende Maßnahmen entschieden werden.“
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    Timm Seckel

    Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Samstagmorgen mit 342,2 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 345,9 gelegen (Vorwoche: 417,2; Vormonat: 691,8). 

    Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 45.859 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 49.609) und 137 Todesfälle (Vorwoche: 141) innerhalb eines Tages.

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    Marc Renner
    Lauterbach sieht das Ende der Corona-Sommerwelle
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    Nico Hornig
    Leif Erik Sander, der Leiter Infektiologie der Charité, hat das Wort und blickt auf die Sommerwelle zurück. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren sei da Thema Corona im Sommer nicht so stark aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden. Für die Krankenhäuser sei die Situation für einen Sommer ungewöhnlich belastend gewesen: Durch die Sommerwelle habe es mehr Infizierte und höhere Krankenstände beim Personal gegeben.

    Zwar sei es verständlich, dass das Interesse der Bevölkerung an der Thematik zurückgehe, Corona sei aber noch nicht vorbei.
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    Nico Hornig
    Der Bundesgesundheitsminister erläutert das neue Infektionsschutzgesetz und geht auf Kritik ein. Er betont, dass die Länder ab 1. Oktober wieder die Möglichkeit haben, eine Maskenpflicht einzuführen, aber die nicht tun müssten. Lauterbach geht dennoch davon aus, dass die Länder von dieser Möglichkeit Gebrauch machen.

    Wird eine Maskenpflicht eingeführt, muss es allerdings Ausnahmen für Genese, Geimpfte und Getestete geben. Ein Punkt, der ebenfalls kritisiert wurde. Lauterbach hält dagegen, dass diese Personengruppen eine deutlich geringere Gefahr für andere darstellen würden, als ein Infizierter der beim Essen im Restaurant keine Maske trägt.
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    Nico Hornig
    Als erfreulich beschreibt der Gesundheitsminister den Prozess bei der Zulassung der angepassten Impfstoffe. Sie sollen demnach im September zugelassen und ausgeliefert werden. Die Bundesregierung habe genügend Impfstoff bestellt um eine neue Impfkampagne zügig zu starten.
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    Nico Hornig
    Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach spricht bei einer Pressekonferenz in Berlin über die aktuelle Corona-Lage

    Der SPD-Politiker sieht das Ende der Sommerwelle und „einen robusten Rückgang der Fallzahlen“. Dennoch gebe es einen Anstieg der nicht erfassten Infektionen.
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    Anne Schwedt
    In Deutschland steigt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) die Zahl der bekannten Infektionen um 49.839 auf etwas unter 31,5 Millionen. Das sind 9667 Fälle weniger als am Freitag vor einer Woche, als 59.506 Ansteckungen verzeichnet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 345,9 von 354,5 am Vortag. 

    Das RKI meldet zudem 167 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Die bekannte Gesamtzahl liegt damit bei 145.561.
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    Anne Schwedt
    Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther hat eine deutliche Lockerung der Quarantäneregeln für Corona-Infizierte gefordert. „Aktuell müssen Infizierte fünf Tage in Isolation, auch ohne Symptome. Mein Vorschlag: Nur noch wer Symptome hat, bleibt zu Hause“, sagte der CDU-Politiker der „Bild“-Zeitung. Es brauche derzeit „keine Regeln, die die Menschen verunsichern, sondern solche, die vulnerable Gruppen schützen.“

    Bei einer Verschlechterung der Lage müsse die Möglichkeit zum schnellen Eingreifen bestehen. „Dazu reichen die aktuellen Gesetze“, meinte Günther.
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    Anne Schwedt
    Angesichts des sinkenden Risikos durch eine Corona-Erkrankung empfiehlt die US-Gesundheitsbehörde CDC nicht mehr, dass Menschen voneinander Abstand halten sollen. Neue Richtlinien der CDC vom Donnerstag führen die 6-Fuß-Regel, nach der Menschen im Alltag idealerweise 1,80 Meter auseinander stehen sollen, um sich nicht gegenseitig anzustecken, nicht mehr auf. 

    „Im Vergleich zu früheren Zeiten der Pandemie besteht ein deutlich geringeres Risiko für schwere Erkrankungen, Krankenhausaufenthalte und Todesfälle“, hieß es. Zudem wurden weitere Vorschriften, zum Beispiel zur Quarantäne, gelockert. CDC-Expertin Greta Massetti sagte: „Diese Leitlinien erkennen an, dass die Pandemie noch nicht vorbei ist, helfen uns aber auch dabei, einen Punkt zu erreichen, an dem Covid-19 unser tägliches Leben nicht mehr ernsthaft stört.“

    In den USA infizieren sich derzeit jeden Tag etwa 100.000 Menschen mit Corona – um die 500 sterben. Die Entwicklung der Zahlen ist relativ stabil. Sie sind deutlich niedriger als zu Spitzenzeiten.
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    Tom Körkemeier
    Das Robert Koch-Institut beobachtet zuletzt ein Abflachen des Corona-Infektionsgeschehens und sieht deshalb den Zenit der Sommerwelle überschritten. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sei in der vergangenen Woche nach dem bereits deutlichen Rückgang in der Vorwoche erneut um insgesamt 27 Prozent gesunken und in allen Bundesländern und Altersgruppen rückläufig, geht aus dem RKI-Wochenbericht von Donnerstagabend hervor. Zudem seien die Anzahl Sars-CoV-2-Infizierter mit Symptomen einer akuten Atemwegsinfektion in Deutschland und die Zahl der Arztbesuche Infizierter gesunken, „so dass der aktuelle Wellengipfel überschritten zu sein scheint“.

    Die Zahl der Krankenhausaufnahmen von Menschen, die eine schwere akute Atemwegsinfektion und eine Covid-19-Diagnose hatten, sei in der vergangenen Woche ebenso gesunken wie die Zahl der Patienten mit Covid-19-Diagnose auf Intensivstationen. Auch bei den Todesfällen in Verbindung mit dem Virus spricht das RKI zuletzt von einem Rückgang - in der vergangenen Woche mit 372 übermittelten Todesfällen im Vergleich zu 444 in der Vorwoche.
    Rki
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    Patricia Hoffhaus
    Die indische Hauptstadt Neu-Delhi führt nach einem Anstieg der Corona-Infektionszahlen die Maskenpflicht wieder ein. Wer ohne Mund-Nasen-Schutz erwischt werde, müsse eine Geldstrafe von 500 Rupien (umgerechnet rund sechs Euro) zahlen, heißt es in einer Regierungsanordnung. 

    Aktuell tragen in Einkaufszentren und auf überfüllten Märkten nur noch wenige Inder Masken. Neu-Delhi meldete in den vergangenen 24 Stunden 2146 Neuinfektionen und acht Todesfälle – die höchsten Zahlen von allen indischen Regionen, die zusammen im selben Zeitraum 16.299 Neuinfektionen und 53 Todesfälle verzeichneten. Die Dunkelziffer gilt allerdings als noch um ein Vielfaches höher.
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    Anna Kipnis
    In China haben mehrere Städte im ganzen Land neue Corona-Beschränkungen verhängt. Darunter ist auch das Exportzentrum Yiwu. In der ostchinesischen Stadt in der Provinz Zhejiang gilt nach Angaben der Stadtverwaltung ab Donnerstag ein dreitägiger Lockdown zur Eindämmung des jüngsten Virusausbruchs. Yiwu ist ein wichtiges Produktions- und Exportdrehkreuz. 1,9 Millionen Menschen leben dort. Auch in weiteren Städten ist die Bewegungsfreiheit für Millionen Menschen weitgehend auf ihre Wohngebiete beschränkt. Ausnahmen gelten bei Corona-Tests, Lebensmitteleinkäufen oder Krankenhausbesuchen.

    In Chinas westlicher Region Xinjiang durften Angestellte in drei Städten in der Region Aksu ab Donnerstag ihre Häuser zwar verlassen, um zu arbeiten. Alle anderen mussten ihre Bewegungsfreiheit aber auf das Nötigste beschränken. Es war nicht klar, wann die Maßnahmen wieder aufgehoben werden. Wichtige Bezirke in Xinjiangs Hauptstadt Urumqi wurden bereits am Mittwoch für fünf Tage abgeriegelt. In den touristischen Hotspots Hainan und Tibet weiteten sich die Infektionen weiter aus, die betroffenen Städte wurden abgeriegelt. Auf der Tropeninsel Hainan sind inzwischen rund 178.000 Touristen gestrandet.

    Der chinesische Yuan gab am Donnerstag nach seinem Zwei-Wochen-Hoch vom Vortag nach, da die steigenden Infektionen und neuen Sperrungen die Sorgen über die langsame und ungleichmäßige wirtschaftliche Erholung des Landes verstärkten. Obwohl die Zahl im weltweiten Vergleich sehr niedrig ist, setzt China auch bei kleineren Ausbrüchen weiter auf die strikte Null-Covid-Politik, um größere Ausbrüche um jeden Preis einzudämmen.
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    Anna Kipnis
    Nordkorea verkündet „Sieg über Covid-19“:
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      1090 Kommentare zu "Corona-News: Großbritannien genehmigt als erstes Land Omikron-Impfstoff – Bundesweite Inzidenz bei 313,6"

      Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

      • Dieses ganze Schmierentheater geht ja weiter. Inzidenz (gibt es die auch noch) geht runter und auf den Intensivstation ist im Zusammenhang mit Corona auch nichts los. Zahlen gibt es immer noch nicht. Impfnebenwirkungen werden immer noch bagatellisiert und wir kaufen mal eben Millionen Dosen an Impfstoff, wo wir schon viel zu viel auf Lager haben und vor allem - die versprochenen Wirkungen nicht haben.

        Was immer weiter geht, die Leistungsfähigkeit unseres Gesundheitssystems geht runter, nicht etwa wegen des bösen totbringenden Corona-Virus, sondern weil Panik-Lauterbach unfähig ist, hier die richtigen Dinge zu tun.
        Was ist nötig, dass die Medien - und hier auch das Handelsblatt - den Rücktritt des Ministers wegen offensichtlicher Unfähigkeit und Unzuverlässigkeit zu fordern.

      • Macau - nicht Moskau .... oder?

      • „Inzidenz sinkt auf 479“

        Cool. Doch wie war das gleich nochmal, seinerzeit, als manche das ‚unverhältnissmäßig‘ nannten und daraufhin als Querdenker weggedisst wurden: „Sobald Inzidenz unter 50 darf man auch wieder auf einer Parkbank sitzen“?



        Besser, wenn man die Freiheiten des Geistes denn auch NÜTZEN WILL - zum Querdenken, beispielsweise…

      • @Autor Hr. Dörnfelder, 1.8.22 6:00 Uhr
        Zitat: "Neuseelands Grenzen sind nach schrittweisen Lockerungen nun wieder vollständig für Reisende aus aller Welt geöffnet. ... Einreisende müssen nach wie vor gegen Corona geimpft sein und sich nach ihrer Ankunft zwei Tests unterziehen."

        unter "WIEDER VOLLSTÄNDIG FÜR REISENDE GEÖFFNET" verstehe ich etwas völlig anderes.
        Das was Sie hier beschreiben sind deutlich Einreisebeschränkungen und -auflagen.

      • Ihre Meldung über ein geringes Interesse an weiteren Corona-Impfungen zeigt sich auch in der Realität.
        - Ich laufe regelmäßig an einem Impfzentrum vorbei, das ganze ist schön groß aufgemacht und sieht sehr professionel aus. Leider sehe ich keine Besucher.
        Da ich davon ausgehen muss, daß die dort Beschäftigten hochqualifiziert sind und entsp. Stunden- oder Tagessätze abrechnen, stellt sich mir die Frage nach den effektiven Kosten jeden Impfung in einem solchen Zentrum. Die niedergelassene Ärzteschaft wird für jede durchgeführte Impfung bezahlt und nicht für das Vorhalten der Praxis.
        - Der Sinn der Impfung ist zu hinterfragen:
        Zuerst wurde von einer Immunisierung und Schutz vor der Krankheit geredet.
        Dann wurde von der Politik erzählt mit der Impfung würde die Ansteckung der anderen verhindert.
        Jetzt wird als Minimalergebnis verkündet der Krankheitsverlauf wäre milder.

        Bei einer solchen Kehrtwende in der Darstellung ist es nicht verwunderlich wenn das Interesse an einer weiteren Impfung gering ist.
        Leider fehlt in den ganzen schönen Zahlen des RKI auch der Hinweis in wieweit die täglich gemeldeten Infektionen sich auf Ungeimpfte, Geimpfte und mehrfach Geimpfte verteilen. Die Bekanntgabe dieser Zahlen würde den Rest an Glauben an die Wirksamkeit der Impfung widerlegen!

        Es ist auch seltsam wenn jetzt ein neuer Impfstoff (bekannter Wirkmechanismus) von der Beschaffung praktisch ausgeschlossen wird. Das Argument (wir haben ja genug Impfstoff) lasse ich so nicht gelten, die Unwirksamkeit oder auch Schädlichkeit der vorhandenen Impfstoffe hat sich in den letzten Jahren ja gezeigt.
        Da zeigt sich aktive Industriepolitik und die Lobbyarbeit einige Pharmafirmen sehr deutlich.

      • Die Deutschen und die Blonden sterben per se früher oder später aus! Punkt!

      • Die Deutschen und die Blonden sterben per de früher oder später aus! Punkt!

      • SWR-aktuell 21.07.2022 15:28 Uhr:
        Intensivstationen in Deutschland behandeln derzeit 1.389 COVID-19-Patientinnen und Patienten. Davon müssen 440 Patienten beatmet werden. Insgesamt sind 23.481 Intensivbetten in Deutschland betriebsbereit, davon sind 14,5 Prozent noch frei.
        1.400 Covid-Patienten! Genau das ist Panikmache. Krebskranke: ca. 490.000! Da stimmt einfach die Wichtung nicht mehr!

      • Der Hinweis auf die Seite von Politikversagen.de ist keine Diskriminierung, sondern bittere Realität.

        In der aktuellen Wirtschaftlage ohne Energie und einem sich abschaffenden Euro mit der Inflation u.v.m. ist mittlerweile Deutschland so unattraktiv, dass immer mehr Menschen diesem Land den Rücken kehren und wenn nicht, dann in Zukunft ganz sicher darüber nachdenken werden.

        Warum gehen denn so viele Menschen in Deutschland gerne zur Arbeit! und fahren gerne in den Urlaub?

      • Wegen besonderer Verdienste um Corona und seine Verbreitung wird die aktuelle Corona-Sommerwelle umgetauft in FDP-Welle und die kommende Corona-Herbstwelle in Kubicki-Welle.
        Herzlichen Glückwunsch den Gemeinwohl-Ignoranten!

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