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Coronakrise Altmaier rechnet mit Wirtschaftsaufschwung ab Oktober

Der Bundeswirtschaftsminister erwartet gegen Herbst eine Erholung der Wirtschaft. Auch der Arbeitsmarkt soll sich gegen Ende des Jahres entspannen.
05.07.2020 Update: 05.07.2020 - 02:22 Uhr Kommentieren
Laut dem Bundeswirtschaftsminister werde sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt gegen Ende des Jahres entspannen. Quelle: dpa
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU)

Laut dem Bundeswirtschaftsminister werde sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt gegen Ende des Jahres entspannen.

(Foto: dpa)

Berlin Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier rechnet ab Oktober mit einem Wirtschaftsaufschwung. „Ich bin mir sicher, dass wir den Abschwung unserer Wirtschaft nach der Sommerpause stoppen können und spätestens ab Oktober die Wirtschaft in Deutschland wieder wächst“, sagte der CDU-Politiker der „Bild am Sonntag“ laut Vorabbericht. Alles in allem werde die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr um sechs Prozent schrumpfen. Für das kommende Jahr rechnet Altmaier aber wieder mit einem Wachstum von über fünf Prozent.

Auch auf dem Arbeitsmarkt werde sich die Lage gegen Ende des Jahres entspannen, sagte Altmaier. Er gehe davon aus, dass es bis etwa Oktober den Höchststand der Arbeitslosenzahlen durch die Coronakrise geben werde. „Ab November können sie wieder langsam zurückgehen.“ Als Ziel nannte Altmaier, bis 2022 den Beschäftigungsstand von vor der Krise wieder zu erreichen.

Weitere Teile des Konjunkturpakets, dass die brachliegende Wirtschaft wieder in Schwung bringen soll, würden bald umgesetzt, kündigte der Wirtschaftsminister an. Ab dem 8. Juli gelte die erhöhte Umweltprämie für Elektroautos. Überbrückungshilfen für den Mittelstand könnten ebenfalls ab dann beantragt werden.

Zuletzt hatte auch das Ifo-Institut nach der schweren Corona-Rezession für die zweite Jahreshälfte einen kräftigen Aufschwung der deutschen Wirtschaft prognostiziert. Die Münchner Ökonomen rechnen für 2020 mit einem Rückgang der deutschen Wirtschaftsleistung um 6,7 Prozent im Vergleich zu 2019. Für 2021 erwartet das Ifo-Institut dann ein Wachstum von 6,4 Prozent.

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    Eine Gefahr für die Weltwirtschaft könne allerdings von den USA ausgehen. Die steigende Zahl von neuen Ansteckungen mit dem Coronavirus mache ihm große Sorgen, sagte Altmaier. „Eine Pandemie, die dort außer Kontrolle gerät, hat große Folgen für die Weltwirtschaft.“

    Mehr: Unternehmen sollten den Neustart nach Corona als Gelegenheit zum Aufbruch nutzen. Ein Kommentar.

    • rtr
    • dpa
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