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Coronakrise Anmeldungen für Kurzarbeit steigen in „ungeahnte Höhen“

Betriebe melden für 10,1 Millionen Menschen Kurzarbeit an. Das verhindert Entlassungen. Dennoch steigt die Arbeitslosigkeit im Rekordtempo. Auch der Ausbildungsmarkt bereitet Sorge.
30.04.2020 Update: 30.04.2020 - 19:43 Uhr 12 Kommentare

Heil: „Millionen von Arbeitsplätzen werden durch Kurzarbeit gesichert“

Nürnberg Noch verhindert die Kurzarbeit Entlassungen in großem Stil. Aber auch die Arbeitslosigkeit ist wegen der Corona-Pandemie von März auf April so stark gestiegen wie noch nie. Dass es schlimm kommen könnte, darauf war man vorbereitet bei der Bundesagentur für Arbeit (BA). Aber die Zahlen, die BA-Chef Detlef Scheele dann am Donnerstag präsentierte, hätten ihm doch schon „ein bisschen den Atem stocken lassen“.

Vor allem bedingt durch den Shutdown in der Coronakrise haben bis zum 24. April 751.000 Betriebe bei den Arbeitsagenturen Kurzarbeit angemeldet. Hinter den Anzeigen stünden 10,14 Millionen Namen, sagte Scheele. Wie viele Kurzarbeiter es am Ende tatsächlich geben und wie hoch der Arbeitsausfall sein werde, wisse man aber erst, wenn abgerechnet sei, betonte der BA-Chef.

Er zeigte sich optimistisch, dass die Zahl von zehn Millionen Kurzarbeitern nicht erreicht werde. Im gesamten Krisenjahr 2009 gingen bei den Arbeitsagenturen Kurzarbeitsanzeigen für 3,3 Millionen Menschen ein, in der Spitze gab es aber nur rund 1,4 Millionen Kurzarbeiter.

Dass die Kurzarbeit in „ungeahnte Höhen“ steige, sei aber auch ein gutes Zeichen. Denn es bedeute, dass die Betriebe ihr Personal halten wollten und die Menschen nicht arbeitslos würden. „Das Kurzarbeitergeld scheint zu wirken, Entlassungen finden nicht in großem Umfang statt“, betonte der BA-Chef. Diesen Effekt hob auch Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hervor: „Kurzarbeit ist teuer, aber Arbeitslosigkeit ist um ein Vielfaches teurer.“

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    Dennoch lässt sich an den April-Daten der Bundesagentur erstmals auch ablesen, wie sich die Corona-Pandemie auf die Arbeitslosigkeit auswirkt. Die Arbeitslosenzahl ist von März auf April infolge des Shutdowns außerordentlich kräftig um 308.000 auf gut 2,64 Millionen gestiegen. Bereinigt um saisonale Einflüsse liegt der Zuwachs bei 373.000 im Vergleich zum Vormonat – ein historisches Plus. Die Arbeitslosenquote liegt im April bei 5,8 Prozent, ein Wert wie zuletzt im April 2017.

    Die Bundesrepublik steuere auf die größte Rezession ihrer Geschichte zu, sagte Scheele. „Das Arbeitsmarktgeschehen ist zusammengebrochen.“ Neue Stellen würden kaum noch gemeldet, Vermittlung finde allenfalls noch in systemrelevanten Bereichen wie der Landwirtschaft statt. Ob aus Kurzarbeit vermehrt Arbeitslosigkeit werde, hänge entscheidend davon ab, wie lange die Krise dauere, sagte Scheele.

    Während in der Finanzkrise vor allem Industriebetriebe und Finanzdienstleister Kurzarbeit beantragt hätten, liege der Schwerpunkt jetzt beim Tourismus und im Gastgewerbe, die „teilweise flächendeckend“ Kurzarbeit angemeldet hätten. Betroffen seien vor allem kleinere Betriebe mit einem bis knapp 300 Mitarbeitern. In den Arbeitsagenturen rechnen derzeit rund 9.000 Mitarbeiter das Kurzarbeitergeld ab, in normalen Zeiten sind es etwa 700.

    Ob die Rücklage der BA von knapp 26 Milliarden Euro reiche, sei erst klar, wenn man die realisierte Zahl der Kurzarbeiter und den Arbeitsausfall kenne, betonte Scheele. Die Nürnberger Behörde kalkuliere mit zwei Szenarien. Bei 1,5 Millionen Kurzarbeitern im Jahresdurchschnitt, fünf Millionen in der Spitze und 150.000 zusätzlichen Arbeitslosen käme die BA mit dem Geld aus.

    Sollte die Zahl der Kurzarbeiter aber auf 2,6 Millionen im Jahresdurchschnitt und acht Millionen in der Spitze und die der Arbeitslosen um 200.000 steigen, wäre die Bundesagentur schon in diesem Jahr auf ein Darlehen des Bundes in Höhe von vier bis fünf Milliarden Euro angewiesen. „Wir tendieren als Vorstand dazu, in Richtung des zweiten Szenarios zu denken“, sagte Scheele.

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    Dabei ist die vom Koalitionsausschuss beschlossene Erhöhung des Kurzarbeitergelds von 60 auf 70 Prozent des Nettoeinkommens ab dem vierten Monat und auf 80 Prozent ab dem siebten Monat sowie die in bestimmten Fällen um drei Monate verlängerte Bezugsdauer des Arbeitslosengelds schon einkalkuliert.

    Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) kritisierte diese Leistungsausweitungen erneut scharf: Durch politische Entscheidungen schmelze die Rücklage der BA „schneller als Schnee in der Sahara“, sagte Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter.

    Die Folgen seien klar: „Erst kommt ein Darlehen. Dann kommt ein Zuschuss des Bundes. Und dann ist man völlig überrascht, dass die Beiträge angepasst werden müssen.“ Diese Politik, die heute gefallen wolle und das Morgen dabei völlig aus den Augen verliere, sei von geringer Substanz, so Kampeter.

    Die Arbeitgeber wehren sich auch gegen Vorwürfe, beim Kurzarbeitergeld handele es sich um eine „Subventionierung“ der Wirtschaft. „Das Kurzarbeitergeld ist eine Versicherungsleistung. Es wird aus Mitteln der Bundesagentur für Arbeit bezahlt. Diese speisen sich aus Beiträgen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern“, betonte der Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), Bertram Brossardt.

    Mit der Rettung von Unternehmen gehe es dabei um die Sicherung von Arbeitsplätzen über die Krise hinweg. Die Beitragszahler hätten einen Anspruch, dass die von ihnen entrichteten Beiträge zu diesem Zweck in der Krise an sie zurückfließen. „Wer Kurzarbeitergeld als Subvention für die Arbeitgeber kritisiert, diskreditiert die Grundprinzipien der Arbeitslosenversicherung“, sagte Brossardt.

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    Dagegen betonte der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), dass die Aufstockung ab dem vierten Monat für jene Kurzarbeiter, die bereits seit vier Wochen Einkommensausfälle von bis zu 40 Prozent zu schultern hätten, viel zu spät komme. „Gerade bei niedrigen Löhnen und dann, wenn es keine tarifliche Aufstockung gibt, reicht das Geld oft kaum, um über die Runden zu kommen“, sagte Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach.

    Sorgen bereitet der Arbeitsagentur das Geschehen am Ausbildungsmarkt. Derzeit gebe es 455.000 gemeldete Ausbildungsstellen und 384.000 Bewerber, sagte der BA-Chef. Er appellierte an die Arbeitgeber, vorgesehene Ausbildungsplätze im nächsten Lehrjahr auch wirklich zur Verfügung zu stellen und zu besetzen, „damit wir keinen Ausbildungsjahrgang Corona kriegen“.

    Es gebe auch ein Leben nach der Pandemie. Die Bundesagentur beabsichtige, außerbetriebliche Ausbildungsangebote hochzufahren, sofern die damit beauftragten Träger wieder arbeiten dürften, kündigte Scheele an.

    „Wir müssen den Coronacrash am Ausbildungsmarkt verhindern“, sagte DGB-Vize Elke Hannack dem Handelsblatt. Der Gewerkschaftsbund habe Vorschläge für einen Schutzschirm für Ausbildung längst auf den Tisch gelegt.

    So fordert der DGB einen Bonus für Unternehmen, die Auszubildende aus insolventen Betrieben übernehmen, und ein Sonderprogramm der Bundesregierung für außerbetriebliche Ausbildungsplätze. Nötig sei auch ein Zukunftsfonds zur Fachkräftesicherung, der sich aus Beiträgen der Arbeitgeber und des Bundes speist.

    Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) müsse zudem endlich zu einem Spitzentreffen der Allianz für Aus- und Weiterbildung einladen“, forderte Hannack. Der DGB habe das schon Mitte April in einem Schreiben an den Minister gefordert.

    Nach einer aktuellen Umfrage des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) planen fast 45 Prozent der befragten Betriebe, für das kommende Ausbildungsjahr genauso viele oder sogar mehr Auszubildende einzustellen wie im Vorjahr. Jeder vierte Betrieb beabsichtigt allerdings, sein Ausbildungsengagement zu reduzieren.

    „Daher muss in der gegenwärtigen Krisenphase alles dafür getan werden, Ausbildungsbetriebe über Wasser zu halten, damit sie als Ausbildungsorte nicht wegbrechen“, forderte Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer. Ein Rückgang bei der Ausbildungsleistung der Betriebe werde die Fachkräfteproblematik absehbar massiv verschärfen.

    Der Handwerkspräsident setzt wie der DGB auf die Allianz für Aus- und Weiterbildung. Damit die Ausbildungsbetriebe ihr hohes Engagement für die Nachwuchssicherung uneingeschränkt fortsetzen können, schlägt Wollseifer aber auch eine einmalige staatliche Finanzspritze vor. Diese sollte sich an 75 Prozent einer durchschnittlichen tariflichen oder Mindestausbildungsvergütung über einen Zeitraum von drei Monaten orientieren.

    „Ein Rückgang der Ausbildungszahlen im Handwerk wäre ein Drama“, mahnte auch DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell. Allerdings sollte jeder Handwerksbetrieb zweimal überlegen, bevor er jetzt Ausbildungsplätze abbaue.

    „Wer vor fünf Wochen noch den Fachkräftemangel bemängelt und jetzt von der Einstellung der Ausbildungsaktivitäten in diesem Jahr spricht, schafft kein Vertrauen in das Handwerk“, betonte Körzell.

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    • Selbstverständlich ist die Erhaltung eines jeden Lebens erstrebenswert, denn ein verstorbener Angehöriger kann nicht wieder ins Leben zurückgeholt werden. Dennoch erlaube ich mir die provoaktive Frage und Feststellung, was ist letzendlich schwerwiegender, vielleicht ein paar Tausend Tote mehr oder 50.000 zerstörte Existenzen mit all den daraus resultierenden, langfristigen Nachwirkungen in allen Bereichen.
      Deshalb plädiere ich für weitreichendere Öffnungen für die Wirtschaft, nur müssen diese wohl überlegt sein und
      vor allem nachvollziehbar, was zum Teil bei den bisher getroffenen Beschlüssen leider oft nicht der Fall ist. Auch in der Gastronomie könnten im Freien Gäste mit sinnvollen Abstandsregelungen wieder bewirtet werden, Die letrzte Regelung mit einem Tischabstand von Tisch zu Tische von 1,50 Meter, wie das letzte Mal, war aber Unsinn, wenn die Besucher entweder sich direkt gegenüber oder nebeneinander sitzen. Ohne zeitnahe Ent- scheidungen bezüglich einer weiteren Öffnung für gastronomische Betrieb werden viel von diesen nicht überleben können! Eine föderale Differenzierung in den einzelnen Bundesländern ist dabei akzebtabel.

    • Erschreckende Zahlen und viele Qualitätsmedien u der ÖR berichtet nur am Rande und spielt falsch gegenüber dem deutschen Bürger u Steuerzahler
      Dieser W-Orkan, von Frau Merkel in ihrer Wissenschaftsgläubigkeit verursacht, wird D nach 2015 ein zweitesmal ganz neu aussehen lassen (die Kassen sind leer u die Schulden hoch)
      D geht im Wissenschaftsorkan der "Experten" gerade unter, weil Politik und Wissenschaft zu lange gewartet haben (seit 12.2019) ein sanfte Landung durchzuführen. Wisssenschaft ist keine Hilfe in so prekären Fragen, sondern nur Hilfe für den praktisch Handelnen, mehr nicht.
      Nun wird es für viele D-Bürger ein böses erwachen geben aus der Merkelgläubigkeit (87%)
      Dazu kommt das schnelle gnadenlose Plündern der Sozialkassen durch hilflose "Politiker", vorschnell und nicht bedacht das der Marathonlauf Krise nicht auf dem ersten Kilometer entschieden wird.
      Wer jetzt nicht aufwacht, der findet sich im merkelisierten D wieder, aufpassen!

    • Ist das nicht das, was die fridays ff und das Gretel wollten! Ein deindustrialisiertes Land, kein Autoverkehr, sinkender Energieverbrauch. Ich hoffe nur, dass auch die Eltern dieser jungen Menschen betroffenen sind und sie sich in ihrer Wohlstandshülle mal Gedanken machen müssen, wo der ganze Wohlstand hergekommen ist.
      Auch für die Politik wird das Erwachen schrecklich werden. Aber wir diskutieren lieber über Öffnung von Spielplätzen und Sportstätten. Und über jeden der Schreien kann, wird die Geldkanne ausgeschüttet. Wer druckt das ganze Papier, die Billionen, die bereitgestellt werden. Wer danach noch Arbeit und Vermögen hat darf die Zeche bezahlen.

    • - Fortsetzung -

      Bravo!!!
      Eigentlich brauche ich nichts mehr zu schreiben, denn der Markus kann es besser - viel, viel besser.
      Hier ist jemand auf dem besten Wege, ein ganz, ganz großer Austrian zu werden. Und genau das brauchen wir jetzt in Deutschland mit am dringendsten: hervorragende, unabhängige Ökonomen, die nicht den totalversagenden Politikern nach dem Mund reden. Ich ziehe meinen Hut!

    • Es gibt noch Sternstunden der Ökonomie. Bei dieser Analyse sind mir die Tränen in die Augen getreten, denn besser geht es nicht. Hier wird nicht um den heißen Brei herumgeredet, sondern klar und deutlich benannt, was die Politik angerichtet hat:

      "Der Shutdown war und ist in jeder Hinsicht unsinnig und richtet enormen Schaden am Wohl und Leben der Deutschen an. (...)
      Aus der Idee, die Kurve durch soziale Distanzierung abzuflachen wurde eine weitreichende Entrechtung der Deutschen, als wären sie irrational wie kleine Kinder, nicht fähig sich eigenverantwortlich um das eigene Wohl zu kümmern. Dabei war es doch die Bundesregierung selbst, die bis Anfang März beschwichtigte und so eigenverantwortliche Vorsorge in der Bevölkerung verhinderte. Wie die Zahlen des RKI zeigen, sind die Menschen sehr wohl in der Lage, sich eigenverantwortlich vor einer potenziellen Gefahr zu schützen. (...)
      Die Regierung missbraucht ihre Macht derzeit weit über die Grenzen, die ihr das Grundgesetz billigt und verschafft im Zuge der heraufbeschworenen Krise gar den herrschenden Parteien und ihren Gönnern Vorteile und Macht. (...)
      Die Regierung muss für die Aushebelung der grundgesetzlich verankerten Menschenrechte juristisch zur Rechenschaft gezogen werden, sodass sich derartige Shutdowns niemals mehr wiederholen können. Die Freiheit der Menschen hört nicht da auf, wo die Angst anderer beginnt. Aus libertärer und moralischer Sicht ist der Shutdown ein schwerwiegender Eingriff und damit ein Verbrechen gegen grundsätzliche Menschenrechte. Nicht einmal in Kriegszeiten wurden die Menschen so entrechtet wie aktuell. Eine Regierung sollte niemals die Macht haben, derart stark die Freiheit der Menschen einzuschränken – egal welche Umstände herrschen."
      https://www.blaschzokresearch.de/news-detail/2000-gold-50-silber-rohoel-kostenlos-staatsversagen-und-grundrechte/

    • Wer sich die Mühe macht, die Schmerzensgeld- und Schadenersatzansprüche bei Todesfällen, die deutsche Gerichten den Angehörigen zugesprochen haben, zu lesen, wird sich die Augen reiben und sich wundern wie hoch die Regierung Merkel den Wert eines Corana-Toten gemessen am volkswirtschaftlichem Schaden bemisst.
      Link zu Schmerzensgeldurteilen; https://www.koerperverletzung.com/schmerzensgeld-tod-naher-angehoeriger/

    • Die Politik an die Folgen ihrer Entscheidungen bezüglich der Corona- Katastrophe
      hinsichtlich der Wirtschaft komplett falsch eingeschätzt.
      Die Maßnahmen zur Gesundheit zerstören unser Zukunft und unseren Lebensstandard ,

    • Im Rückblick wird der Preis eines Menschenlebens bemessen und für zu hoch befunden werden können,

    • Es sieht nicht gut aus, und es wird eng werden.
      Aber wir werden weder einen "schwarzen" Freitag erleben noch eine Wirtschaftspleite.
      Viele Redakteure, selbsternannte "Eliten und Fachleute" sind erst Ende der 70-er Jahre geboren oder noch später.
      Sie kennen nicht die 5oer und 60er Jahre und daher auch nicht die damaligen wirtschaftlichen Probleme.
      Aufgewachsen und studiert in Zeiten des wachsenden Wohlstandes, verhätschelt und
      verwöhnt von Großeltern und Eltern, kommen jetzt schlechtere Zeiten.
      FAZIT:
      Es wird gejammert und nach Subventionen geschrien und fast ALLE machen mit.
      Offensichtlich haben wir nur "Schönwetterkaoitäne". Einige rauhe Wogen und sie
      befinden sich in "Seenot".

      Eine ruhige und besonnene Betrachtungslage wäre angebracht.

      Aber nun schreit die GIER!

    • all die Auguren und Verbalmoralartisten mit ihren Prognosen aus der Wahrsagerei & Orakelindustrie lagen wirklich deutlich daneben.
      Ich will jetzt nix hören von, dass konnte niemand wissen. Doch die Zukunft ist unbekannt!
      Jetzt sind die Kaiser nackt. Im nachhinein war es nicht so schlau die ganze Welt moralisch besiegen zu wollen.
      Kurzarbeit auch für Moralisten, Insolvenz für NGOs.

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